Herr Stilz seine Freunde

Free-Music-Friday: Herr Stilz seine Freunde

Indie-Rock aus deutschen Landen kann ich heute vorstellen. Er kommt von der Band Herr Stilz seine Freunde aus Stuttgart, namentlich Stefan Grabowski (Gesang, Gitarre), Marcus Perst (Schlagzeug) und Samuel Dinkel (Bass) – ein Herr Stilz wird lediglich als zwielichtiger Manager erwähnt, der die drei unbedarften Musiker 2004 mit einem Knebelvertrag und leeren Versprechungen an sich gebunden haben soll. Zumindest musikalisch haben sich seine Freunde allerdings mittlerweile frei geschwommen. Wie ihre Musik, die unter der Lizenz CC by-nc-sa steht.

Die beschreiben sie sehr treffend als “frischen, unkonventionellen Indie-Rock mit intelligenten und hintergründigen deutschen Texten über Dies und Das und Jenes unters Volk. Aus Prinzip melodierverliebt, aber immer mit gehörigem Sicherheitsabstand zu Schlager und Pop, auch das aus Prinzip.“.

Ihr zweites Album mit dem Titel “Sprühregen auf Rügen” ist bereits am 11. Januar 2013 erschienen:

Ihr Debut-Album “Laser” ist ebenfalls noch bei Bandcamp als kostenloser Download erhältlich. Leider aber ohne frei Lizenz, aber auch unbedingt hörenswert:

Konzerttermine gibt es für dieses Jahr auch schon, am 10.05.2014 (Rock Café Böblingen) und am 27.09.2014 (S*COBAR Esslingen) sind Herr Stilz seine Freunde live zu erleben.

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defekt 86

Free-Music-Friday: defekt 86

Die deutsche Postpunk/Darkwave-Band defekt 86 sind für mich keine Unbekannten mehr, waren sie doch schon auf dem Sampler “Quintessenz 2009 – 2011” des Netlabels af-music vertreten, wo sie auch 2009 ihr Debüt-Album “Ultramarin” veröffentlichten.

defekt 86 spielen die gesamte Klaviatur der dunklen Genres, erinnern mal an The Sisters Of Mercy, Joy Division oder frühe The Cure. Das dunkle Timbre der Stimme von Sänger Kain Rauschen liegt zwischen Ian Curtis und Veljanov. Die Texte sind zumindest auf dem Debut-Album in deutscher und englischer Sprache verfasst. Das änderte sich bei den folgenden Veröffentlichung Suicide Hero, mit dem achteinhalb Minuten langen “Mother Came” als “B-Seite”, das mich sehr an The Cure erinnert, Imperfection und Control. Letzteres wurde ganz frisch am 21.03.2014 veröffentlicht, wie alle Werke der Kölner unter der Lizenz CC by-nc-sa.

Der Titeltrack ist eine Verbeugung vor Joy Division und The Sisters Of Mercy, der zweite song “Empire Of Light” erinnert stimmlich an Tom Smith von den Editors, musikalisch an frühe New Order.

Wer wie mit Post-Punk und Darkwave aufgewachsen ist, für den sind defekt 86 Pflicht, aber auch Indie-Rock-Fans solten ruhig mal reinhören, da defekt 86 eine sehr vielfältige Musik bieten und manchmal auch vor poppigen Melodien nicht zurückschrecken.

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Who Are You Lutra Lutra??

Free-Music-Friday: Who Are You Lutra Lutra??

Das Akustik-Folk-Duo Who Are You Lutra Lutra?? (ja, die zwei Fragezeichen gehören zum Bandnamen) ist eine multinationale Angelegenheit. Die zwei Musiker Julien und Fabien sind Franzosen, haben sich vor 6 Jahren in Brest kennengelernt und wohnen mittlerweile in Berlin, wo sie im Herbst letzten Jahres auch ihre erste Studio-EP “White On White” (Bandcamp, CC by-sa) produziert haben. Obwohl Anhänger der “Do it yourself”-Philosophie haben sie sich dennoch helfen lassen und so wurden einige Background-Gesangsspuren im Titeltrack von befreundeten Musikern in Dänemark aufgenommen, außerdem sind dort auch noch Schritte im Schnee zu hören, die aus Island stammen. Gesungen wird in Englisch.

Julien ist die Stimme von WAYLL und spielt Akustikgitarre und Klavier, Fabien spielt E-Gitarre, Ukulele, Mandoline, Bass, Konzertina und Glocken. Trotz der Vielzahl an Instrumenten, werden diese nur sehr sparsam eingesetzt, was der Musik eine gewisse Zerbrechlichkeit gibt, die die Melancholie in Juliens Stimme sehr schön untermalt. Sie selbst beschreiben ihre Musik zwischen Tom Waits, Bonnie Prince Billy, Nick Cave oder Devendra Banhart, aber auch Stanley Brinks und Troy Von Balthazar zählen ihren Einflüssen.

Der Song “Oh Boy!” bekam von der dänischen Künstlerin Amalie Skovhus ein Video verpasst:

Neben der EP “White On White” gibt es noch die Live-EP “Nice To Meet You” (Bandcamp, CC by-sa) mit 6 Liveaufnahmen aus den Jahren 2010/2011.

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