stereolicks

Free-Music-Friday: Stereolicks

Die brasilianische Band Stereolicks bescherte uns in diesem Jahr zwei EPs, das Debüt im August und jetzt kurz vor Weihnachten den Nachfolger. Beide stehen unter der Lizenz CC by-nc und sind über Bandcamp erhältlich.

Die selbstbetitelte “Stereolicks EP” beginnt mit flottem Indie-Rock, die Songs “Someone Like You” und “Sanctified” gehen gut nach vorne. Die zweite Hälfte der 4-Track-EP gestaltet sich zunächst episch mit der Hymne “Stay Away” und endet mit der ruhigen romantisch-melancholischen Ballade “Cigarettes“.

Am 09.12. erschien die EP “A Kiss from an oblivious junkie“, die ebenfalls mit “Tokyo Nights” einen mitreißenden Opener hat, dem das nicht minder druckvolle “Brando” folgt. Zur Ruhe kommt man auch beim dritten Song “Life, the universe and everything” nicht, der elektronische Anteil ist hier am höchsten. Zum Abschluss gibt es dann vertraute Klänge bei einer gelungenen Cover-Version des weithin bekannten Nancy Sinatra-Klassikers “These boots are made for walkin’“.

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Luzius Stone

Free-Music-Friday: Luzius Stone

Electric Dream” heißt das Debutalbum von Luzius Stone, dem Projekt des Amerikaners Justin Miles. Es ist am 12.11.2014 erschienen und hat es in einem Monat schon auf über 10.000 Streams und 542 Downloads bei Jamendo gebracht, wo es unter der Lizenz CC by-sa veröffentlicht wurde.

Luzius Stone vermischt in den 11 Songs Electronica, Rock, Pop und Hip-Hop auf sehr angenehme Weise, zählen doch Beastie Boys, Red Hot Chili Peppers, Beck und Wu-Tang Clan zu seinen Einflüssen. Große Teile der Aufnahmen zu dem Album sind übrigens bereits 2011 in einem Regensburger Studio namens Elephantom entstanden, fertiggestellt wurde “Electric Dream” im Echo Mountain Studio in Justins Heimatstadt Asheville/North Carolina.

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Wearecastor-bonvoyage

Free-Music-Friday: WeAreCastor

Norwegen ist nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern hat auch musikalisch einiges zu bieten, z. B. wenn man auf Death Metal steht oder auf A-ha. Oder Katzenjammer. Oder Röyksopp, um nur einige zu nennen. Auch WeAreCastor aus Trondheim sind trotz bisher mäßigem Bekanntheitsgrades nicht schlechter als die berühmten Landsleute.

Stilistisch ist die Band so breit aufgestellt, dass sie sich selbst “genreverwirrt” nennt. Hauptsächlich finden Psychedelic-Rock, Blues, Swing und Electronic den Weg in die Songs, aber auch Folk und Hip Hop werden mitgenommen. Das Debüt-Album “Bon Voyage” wird so eine kurzweilige Reise in die musikalische Welt von WeAreCastor. Erschienen ist der Erstling mit 17 Liedern am 07.02.2014 über das amerikanische SectionZ-Label (CC by-nc-nd).

Mein Favorit ist gleich der zweite Titel, das elektronisch-folkige “Colossi“, das leicht an Lykke Li erinnert.

Kein halbes Jahr später haben die Norweger schon ihr zweites Album nachgelegt, es heißt “Invade & Disco” und ist ebenfalls bei SectionZ erschienen, nur leider nicht unter CC-Lizenz.

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