Schlagwort: Indie

The Exploding Boy kommt im April

Eine Band, die sich nach einem Song von The Cure benennt, weckt schonmal mein Interesse. Im Falle von The Exploding Boy aus Schweden hält die Musik auch, was der Name verspricht, einen wunderschönen Gitarren-Wave-Pop. Davon kann sich jeder auf der Bandseite bei MySpace überzeugen.

Wer dann überzeugt ist, der kann The Exploding Boy im nächsten Jahr live erleben, bisher sind 3 Termine in Deutschland bestätigt:

10. April 2009 – Schaubude, Kiel
11. April 2009 – Lila Eule, Bremen
12. April 2009 – Astra-Stube, Hamburg

Das Konzert in Kiel habe ich mir mal vorgemerkt, das würde ich mir gern ansehen.

kostenloser 4AD-Downloadsampler

Wer zu meiner Zeit aufgewachsen ist und dieselbe Musik wie ich gehört hat, der erinnert sich sicher gern an das englische Independent-Label 4AD. Ein Menge gute Bands haben ihre Werke dort veröffentlicht, z. B. Bauhaus, Xmal Deutschland, This Mortal Coil, Pixies, Cocteau Twins, Dead Can Dance und viele andere.

Auch heute noch ist das Label aktiv und blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2008 zurück, was Grund genug ist, einen Labelsampler zum kostenlosen Download anzubieten:

Alles, was sie wollen, ist deine E-Mail-Adresse. Ein fairer Tausch, finde ich. 😉

via Spreeblick.

So rein wie Schnee

Da ich gerade nebenbei mal ein bißchen Musik höre, die ich als kostenlose MP3-Dateien im Netz aufgelesen habe, möchte ich euch ein besonders schönes Lied mit in’s Wochenende geben: „As pure as the snow“ von Trash Candy.

Coast Is Clear, das Indie-Pop-MP3-Blog aus Kiel, wo ich diese Band auch entdeckt habe, schreibt über dieses Lied:

Vor allem «As pure as the snow» klingt, als hätten The Chameleons und The Church ein gemeinsames Lied geschrieben – absolut grandios!

Diesen Eindruck kann ich nur bestätigen! Bei Coast Is Clear gibt es auch noch die Links zu 3 weiteren Songs von Trash Candy. „Chemistry“ erinnert mich zum Beispiel leicht an The Mission.

Those dancing days – süß wie Apfelkuchen

Those dancing days

Als ich Montag von der Trauma in Kiel über Eckernförde zurück nach Schleswig fuhr, hörte ich meinen Stammsender NDR Info, auf dem der Nachtclub lief. Zu dieser späten Stunde höre ich selten Radio, was allerdings schade ist, denn in dieser Sendung werden immer interessante Bands abseits des Mainstreams vorgestellt. Montag wurde ich auf die schwedische All-Girl-Band „Those dancing days“ aufmerksam, die ihre Musik selbst als „Sweet as apple-pie Pop“ bezeichnet. Nun gab es erst gestern beim Geburtstagskaffee meiner Frau Apfelkuchen, so dass ich noch ganz gut vergleichen kann. Nun tue ich mich mit solch blumingen Vergleichen etwas schwer, aber die 5 Damen aus der Nähe von Stockholm liefern einen sehr schönen Gitarren-Pop ab, mit einer Hammond-Orgel als Sahnehäubchen. Der Vergleich zu The Organ liegt da natürlich nahe, die Schwedinnen kommen aber reichlich poppiger daher als ihre Kolleginnen aus Kanada, zudem fehlt der morrisseyesque Gesang.

Auf der MySpace-Seite der Those Dancing Days gibt es alle 12 Songs ihres gerade erschienenen Debut-Albums „In Our Space Hero Suits“ plus 2 weitere Titel, die auf einer selbstbetitelten EP enthalten sind, in voller Länge anzuhören. Das Album kostet bei Amazon derzeit 18,95 €, was ich trotz aller Begeisterung für überteuert erachte. Bilden sie einen Satz mit „Armut“ und „ankotzen“. 😉