Da der letzte Tag des Jahres 2010 ein Free-Music-Friday ist, schließe ich mich den vielen Top-Listen an und präsentiere mein persönliches Best-Of der Free-Music-Fridays. Es sind zwar meine 10 favorisierten Titel, die Reihenfolge ist allerdings keine Rangfolge.
Ich wünsche euch viel Spaß mit meiner kleinen Compilation und einen guten Rutsch!
Secret Knives sind ein weiteres Beispiel für Bands, die mit ihrer Musik zu überzeugen wissen, über die aber sonst nicht viel in Erfahrung gebracht werden kann. Ash Smith heißt der Kopf der Band aus Wellington, Neuseeland, der Secret Knives 2006 zunächst als Solo-Projekt startete und 2008 die Homerecording-EP „The Wolves“ herausbrachte. Live läßt er sich von den befreundeten Musikern Richard Larsen (Gitarre), Jonathan King (Bass) und Ben Dalgleish (Drums) unterstützen, die Songs zum Debut-Album „Affection„, das am 1. Oktober 2010 erschienen ist, hat Smith aber erneut allein komponiert, arrangiert und eingespielt. Stilistisch ist die Musik dem Shoegaze, Post-Punk oder Dream-Pop zuzuordnen, die Single „The Northwest States„, übrigens Platz 15 in der Dezember-Ausgabe der Free-Music-Charts auf Darkerradio und weiterhin wählbar, läßt bei mir beispielsweise Erinnerungen an The Cure und Echo And The Bunnymen aufkommen. Als weitere Referenzen/Einflüsse werden The Chameleons und Television genannt.
Sowohl die EP als auch das Album können kostenlos beim Netlabel „A Low Hum“ heruntergeladen werden, das Album gibt es auch bei Bandcamp, wo die CC-Lizenz by-nc-nd angegeben ist:
Mit i am poet. stelle ich heute einen jungen Künstler vor, der am 9. September 2010 seine Debüt-EP unter der Creative Commons by-nc-nd veröffentlicht hat. Multiinstrumentalist Maximilian Hohenstatt, 19 Jahre alt, wohnt in Mannheim und bietet auf „phonological.“ 5 dunkle, atmosphärische Songs mit ruhiger und angenehmer Stimme. Die Musik stützt sich dabei auf das Piano, welches von elektronischen Beats und Klängen umspielt wird. Aber auch Gitarren greifen immer wieder ins Geschehen ein.
Der kostenlose Download kann auf der Webseite über „Pay with a Tweet“ erfolgen oder. falls man weder bei Twitter noch bei Facebook einen Account hat, bei Archive.org.
Diese EP ist ein gelungener Einstand in die Musikwelt, ich hoffe, dass Max seinen Weg weiter geht und uns bald mit weiteren Veröffentlichungen erfreut. So bereits geschehen für den klingenden Adventskalender von Lie In The Sound, wo er auf seine ganz eigene Art ein Weihnachtslied beigesteuert hat. Tür 7, bitte.
Abschließend noch ein Tipp für alle, die in der Nähe von 68526 Ladenburg wohnen und diesen Artikel zeitnah lesen: i am poet. tritt morgen, am 18.12.2010, beim FESTival in der Pflastermühle auf. Live läßt sich Max übrigens von Mitmusikern auf analogen Instrumenten unterstützen.
Lange hat sich die kleine Jury des Newcomerwettbewerbs „Voices From The Underground“ – u. a. besetzt mit Bruno Kramm (Das Ich) – Zeit genommen, um die eingegangenen Songs zu bewerten und den gleichnamigen Sampler mit den Siegertiteln fertig zu stellen.
Nun ist es aber vollbracht und das Ergebnis liegt auf dem digitalen Gabentisch:
1. Alpha Point – High Like The Angels
2. Degrees – Can’t Walk Thru This Alone
3. Reactor7x – Burn In
4. Aeon Sable – Morning Sun (Remix)
5. Wortton – Neuland
6. The Wars – Sequence
7. Teardown – Sign from above
8. Smoke Fish – Cigarettes & Family
9. Mezzamo – I Turn My Back On You (Album Edit)
10. Pontifex – Nackt sehen
11. Enter And Fall – Running Out (Album Version)
12. Mundtot – Haltet die Welt an
13. Switchface – 021112061307 (Wings)
Bis zu 200 kostenlose Downloads in hochwertigen Formaten stehen bei Bandcamp zur Verfügung, wem MP3-Dateien mit 320kb ausreichen, der kann auch bei Darkerradio oder Archive.org (auch als OGG) herunterladen. Die kostenfreien Downloads stehen unter einer Creative Commons by-nc-nd Lizenz.
Am Sonntag gibt es ab 20 Uhr auf Darkerradio ein einstündiges Special mit allen Songs und Informationen über die Bands.
Das italienische Netlabel Bad Panda Records ist im Grunde kein typisches Netlabel, welches alle paar Wochen ein Album oder eine EP unter Creative-Commons-Lizenzen veröffentlicht, bei den bösen Pandabären gibt es stattdessen jeden Montag einen neuen Song als kostenlosen Download im gängigen MP3- und im freien OGG-Format. Die Bandbreite der Musik geht dabei von Indie-Rock, -Pop, -Folk über Electronica bis zu experimentellen Klängen, die Künstler kommen aus vielen Ländern Europas, aus Nord- und Südamerika und sogar aus Japan und Südafrika.
Angefangen hat alles am 07. Dezember 2009 und zum ersten Jahrestag – sowie zur Feier von 1 Million Downloads bei Archive.org – hat Bad Panda Records aus den 60 bisherigen Veröffentlichungen 18 ausgewählt und auf einen digitalen Sampler gepackt: