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Twitterlesung in Hamburg

es geht los. on TwitPic

Am 22.01.2009 fand in Hamburg in der „Hamburger Botschaft“ eine Twitterlesung des Twitkrit-Teams statt und ich war live dabei. 😀

Wie muß man sich das nun vorstellen, eine Twitterlesung? Werden da verschiedene Tweets twitkritmäßig rezensiert? Nein, ganz so ist es nicht. Die Protagonisten des Abends, @PickiHH, @mspro, @bosch und @textundblog (feat. @svensonsan on Kasse & @jovelstefan on Camera) haben verschiedene Themenblöcke zusammengestellt und die entsprechenden Tweets hintereinanderweg gelesen. Diese Blöcke beinhalteten u. a. den Tagesablauf eines Twitterers, die Meme #Beleidigung2.0 und #famouslasttweets sowie einen Rückblick auf das politische Jahr mit Beck (und die SPD im Allgemeinen), Bush und Obama.

Auf der Veranstaltung habe ich auch einige mir von Avataren und anderen Bildern bekannte Gesichter gesehen, @zauberfrau, @matzelocal mit @katha, @diplix, @moeffju, der übrigens wirklich wunderschöne grüne Haare hat ;.) und @mthie, der Kreismeister im Offline-Twittern (es wurden Karten an die Teilnehmer verteilt, auf denen man eine bis zu 140 Zeichen lange Nachricht schreiben konnten, die Moderatoren trafen eine Vorauswahl von 4 Offline-Tweets, über die vom Publikum mittels Applaus aubgestimmt wurde. Dabei setzte sich @mthie mit „Ist euer Stuhl auch so hart? #kloähnlichertweet #twitterlesung“ im Stechen durch und bekam einen Pokal überreicht.) wurde. Ich war darüber hinaus der Meinung, jedes zweite Gesicht schon mal irgendwo als Benutzerbild gesehen zu haben, konnte aber meist keinen Namen dazu finden. Leider kann ich nicht auf Leute zugehen, wenn ich nicht sicher bin, dass sie mich kennen. Und bei Twitterern, selbst wenn sie einem folgen, ist nicht gesagt, dass sie jemanden einordnen können. Schade, aber ist so. 🙁 War aber trotzdem toll, dabei gewesen zu sein. Dass ich neben @e13kiki gesessen habe, habe ich auch erst hinterher erfahren. 😉

Ich habe getwitpict und wurde getwitpict (among others). Weitere Bilder habe ich bei Flickr hochgeladen, @moeffju auch.

Ich hoffe, dass es mal wieder eine Twitterlesung in Hamburg geben wird, oder sogar noch weiter im Norden von Twitterby.

Twitterlesung in Hamburg

Leute, die mit Twitter nichts anfangen können, werden schon gar nicht damit klarkommen, dass es Twitterlesungen gibt. Ich gebe zu, auch ich habe noch leichte Probleme, mir vorzustellen, wie das ablaufen soll, maximal 140 Zeichen lange Texte vorzulesen, aber in Berlin hat es schon zweimal erfolgreich funktioniert.

Die nächste Twitterlesung findet am 22.01.2009 in Hamburg statt und ich werde dabei sein. Mehr noch als die Lesung an sich interessieren mich die Leute, die sich bereits angekündigt haben. Ich finde es total spannend, einige Leute zu sehen, die ich bisher nur von Twitter und diversen Netzwerken kenne.

Über Konzerte schreiben ist wie über Gebäude tanzen

Klee live in Hamburg
Klee live im Uebel und Gefährlich in Hamburg, 14.10.2008

„Suzie, du mußt jetzt aufhören, sonst wird das nichts mit dem Mainstream“, sagte Klee-Sängerin Suzie Kerstgens gestern zu sich selbst, als sie sich mal wieder zwischen 2 Songs mit Worten verhedderte und mit ihrer Geschichte irgendwie nicht mehr weiter kam. Man gut, dass es nichts mit dem Mainstream wird, denn so kam Hamburg gestern in den Genuß eines Club-Gigs im Rahmen der „Berge versetzen“-Tour. Und es war ein Genuß. Beim ersten Song war der Sound noch ein wenig unausgeglichen, das wurde aber schnell besser. Klee spielten in bester Laune viele Songs ihres aktuellen Albums „Berge versetzen“, aber natürlich auch die Klassiker wie „Unverwundbar“, „2 Fragen“, „Nicht immer aber jetzt“, „Erinner dich“ und „Für alle, die“. Als erste Zugabe wurde „Gold“ gespielt und die Stimmung war so, wie es sich die Band für das ganze Konzert gewünscht hätte, aber, wie Suzie bereits zu Beginn des Konzertes treffend bemerkte, Hamburg liegt nicht am Rhein. Den Abschluß des Konzertes bildete die Ballade „Wie das Wetter“ und ein Schneesturm, den Suzie mit Papierschnipseln und einem Ventilator veranstaltete.

Ich kann Klee live nur empfehlen, die Tour läuft noch bis zum 09. November.

Übrigens sind Klee von „1Live“ als beste Band nominiert worden und können auf der Internetseite des Radiosenders gewählt werden. Mach et!

Noch ein paar Sätze über die Location: Das „Uebel & Gefährlich“ befindet sich in Hamburg auf dem Heiligengeistfeld im Bunker, einem Gebäude über das man viel tanzen könnte. „Uebel & Gefährlich“ fand ich schon den recht steilen Treppenaufstieg in den 4. Stock des Bunkers. Ich habe mich dann auch gefragt, ob die armen Musiker ihr Equipment auch auf diesem Weg hoch geschleppt haben, aber bei Qype habe ich gelesen, dass der Bunker auch einen Fahrstuhl hat. Dann will ich dort auch mal spielen. 😉