Schlagwort: Indie

Free-Music-Friday: The Spin Wires

Das Trio Tyson Prince (Gitarre/Gesang), RJ Porter (Bass/Gesang) und Joe Grasso (Drums) aus Buffalo (USA) wandelt als The Spin Wires auf den Spuren von Bands wie Franz Ferdinand, The Black Keys und The Arctic Monkeys.

Mit ihrer selbstbetitelten EP, die sie Ende September im Eigenvertrieb und unter Creative Commons veröffentlicht haben, treten sie aus den Schatten der erwähnten Reverenzkapellen. Die 7 Songs gehen ins Ohr und in die Beine, was gleich mit dem Opener „Girls Like You“ klargestellt wird. Der Titel des zweiten Stücks „Should I Dance Or Should I Die“ ist daher auch nur als rhetorische Frage zu verstehen, natürlich muß getanzt werden!

Neben der EP, die bei Bandcamp als Download 7 US-$ kostet sowie für 12 US-$ als limitierte CD erhältlich ist, gibt es einen sogenannten The Spin Wires Sampler, der kostenlos herunterzuladen ist und neben zwei Songs der EP („Ignite„, „Girls Like You„) drei Coverersionen im Pop-Punk-Rock-Gewand enthält, nämlich „I Love It (I Don’t Care)“ (Icona Pop), „We Can’t Stop“ (Miley Cyrus) und „Applause“ (Lady Gaga). Außerdem gibt es eine instrumentale Version der EP, die ausdrücklich für die Verwendung in Computerspielen, Videos und anderen Medien gedacht ist. Auch die instrumentale EP ist als kostenloser Download bei Bandcamp zu haben.

Das sich The Spin Wires trotz Jura-Studiums nicht sehr ernst nehmen, beweisen sie in ihren Videos, besonders in denen zu den Cover-Versionen.

The Spin Wires im Netz: Amazon MP3 | Bandcamp | Facebook | iTunes | Last.fm | Soundcloud | Twitter | Youtube

Say Yes Dog: Luxemburger Electropop-Trio auf Club-Tour

Das luxemburger Electropop-Trio Say Yes Dog wurde in mein Promo-Fach gespült und von mir für hörbar befunden. 🙂

Die Jungs haben im September ihre Debüt-EP „A Friend“ in Eigenregie veröffentlicht und starten morgen eine ausgedehnte Europa-Tour, die sie im Verlauf des Novembers auch nach Deutschland führen wird:

14.11 (NL) Amsterdam – Cafe Cox
15.11 (NL) Den Haag – Supermarkt
16.11 (LU) Luxembourg – MFM Festival
18.11 (DE) Landau – Unikneipe Fatal
19.11 (DE) Mainz – Schon Schön
21.11 (DE) Hamburg – Astra Stube
22.11 (DE) Stuttgart – 1210
23.11 (DE) Geldern – Seven
25.11 (AT) Innsbruck – Weekender
26.11 (DE) Köln – Blue Shell w/ When People Had Computers
27.11 (DE) Berlin – Privatclub w/ Chaplin
28.11 (DE) Chemnitz – Aaltra
29.11 (CZ) Decin – Musik Club Garage
30.11 (DE) Leipzig – Noch Besser Leben
01.12 (DE) Regensburg – Heimat w/ Asbjörn
02.12 (DE) München – Strom w/ Asbjörn
03.12 (DE) Bayreuth – Glashaus w/ Asbjörn
11.12 (FR) Paris – L’International
12.12 (DE) Trier – Ex-Haus
13.12 (DE) Offenbach – Hafen 2
14.12 (BE) Ghent – Glimps Festival
18.12 (UK) Reading – Oakford Social Club
19.12 (UK) London – Hoxton Square Bar & Kitchen

Die EP „A Friend“ kann bei Soundcloud angehört werden, zwei der vier Titel sind dort sogar als kostenloser Download erhältlich, aber selbstverständlich auch bei Amazon, Google Play und iTunes.

Say Yes Dog im Netz: Facebook | Last.fm | Soundcloud | YouTube

Free-Music-Friday: Red Cosmos

Red Cosmos ist das Solo-Projekt des Engländers Kim Tortoise. Im April 2012 erschien sein Debüt-Album „There And Back“ (CC by) mit 13 sehr unterschiedlichen Songs, die sich jedoch alle in das grobe Raster Dreampop/Shoegaze stecken lassen, mit Einflüssen von Electronica und Psychelic. Die Arrangements sind oft aufwändig und so haben viele Titel Überlänge. Nur das instrumentale Zwischenspiel „Do Geese See God“ ist unter 4 Minuten lang, wohingegen gleich sechsmal die 5 Minuten überschritten werden. Mir wurde die Zeit beim bisherigen Hören nicht u lang, es gibt aber auch einen Rezensenten, der sich wünschte, Kim hätte jemanden, der ihm hin und wieder sagt, wann genug sei. 🙂

Das Album ist als kostenloser Download bei Bandcamp, beim Netlabel Clinical Archives und Archive.org zu haben sowie als CD bei Bandcamp zu bestellen.

Red Cosmos im Netz: Archive.org | Bandcamp | Last.fm | Myspace