Schlagwort: Indie

Video: Binoculers – Monsters

Gestern bekam ich eine Postkarte, die mich auf die heutige Premiere des neuen Videos der mir bis dato unbekannten Band Binoculers hinweisen sollte. Die Kollegen von der Roten Raupe hatten das Glück, „Monsters“ exklusiv erstmals zu zeigen und ich möchte es euch auch nicht vorenthalten:

„Where there are children, there are monsters…“

Und nun weiß ich auch, dass Binoculers keine Band ist, sondern die Hamburger Singer/Songwriterin Nadja Rüdebusch, die Minimal-Akustik-Folk macht und im November ihr neues Album mit dem Titel „There is not enough space in the dark“ veröffentlichen wird. „Monsters“ und ein weiteres Lied, nämlich „The place you come from“ kann man bereits bei Soundcloud hören und kostenlos herunterladen.

Eine ausgedehnte Tour wird es dann auch geben, die Daten hat ebenfalls die Rote Raupe.

Die Album „My House Is My Companion And One Day I’ll Grow Together With It“ (2008) und „Every seaman’s got a favourite spaceship“ (2009) könnt ihr bei Bandcamp hören und für je 5 Euro kaufen.

Binoculers im Netz: Bandcamp | Facebook | Last.fm | Myspace | Soundcloud

Free-Music-Friday: Plastic Flowers

Gestern erschien bei Bad Panda Records die neue Single des griechischen Shoegaze/Pop-Duos Plastic Flowers, mit dem Titel „Empty Eyes„. Der Song hat mir so gut gefallen, dass ich mir gleich die komplette Diskografie der Plastikblumen angehört habe und zum heutigen Free-Music-Friday empfehle.

Das Gesamtwerk von Plastic Flowers besteht bis jetzt aus zwei Eps und zwei Singles, die allesamt bei Bandcamp zu finden sind. Da wäre zunächst die Meltdown EP aus Januar 2011 mit drei Songs, von denen der Opener Delicious Timebomb nicht unter CC veröffentlicht wurde. Das bleibt aber die Ausnahme bei Plastic Flowers.

Im März 2011 folgte die digitale Single White Walls Painted Black.

Die Single ist auch in der ein Jahr später erschienenen EP Natural Conspiracy enthalten, neben vier weiteren Tracks. Diese EP ist auch als Kassette erhältlich.

Den vorläufigen Höhepunkt bildet die eingangs erwähnte Single Empty Eyes.

Musikalisch bieten Plastic Flowers zwar keine Überraschungen, aber hervorragenden Dreampop/Shoegaze mit Ambient- und Electronica-Elementen, eine Mischung, die vielleicht nicht spektakulär ist, aber mich zumindest absolut begeistert hat.

Plastic Flowers im Netz: Bandcamp | Facebook | Last.fm | Soundcloud

Entertainment For The Braindead – Postcard #1: Songs For The Apocalypse #ccmusic

Manche Postkarte war länger unterwegs als andere, ging vielleicht auf irgendeinem Postamt verloren und wurde wiedergefunden. So auch die musikalische Postkarte von der Insel Hiddensee, die uns Julia Kotowski aka Entertainment For The Braindead im August 2010 „schrieb“ und die jetzt angekommen ist.

Vier Songs hat Sie an der Ostsee aufgenommen, was wörtlich zu verstehen ist, denn Julia nutzt nicht nur ihre Stimme und Instrumente, sondern in erster Linie die Klänge der Insel. Möwengeschrei, Hufklappern, Schritte im Sand, Meeresrauschen werden wie selbstverständlich eingebunden und nehmen uns mit auf die verträumte Reise, die den Hörer herrlich entspannt wieder in den Alltag entläßt.

Julia hat „Songs For The Apocalypse“ – so der Titel der EP – unter der Lizenz CC BY-NC-SA veröffentlicht und bis zum Ende des Jahres noch 3 weitere Postkarten angekündigt, jeden Monat eine.

Der Download ist kostenlos, aber wer 5 Euro bezahlt, dem schickt Julia eine „richtige“ Postkarte von einer ihrer nächsten Reisen, für 10 Euro gibt es sogar eine handgemalte Postkarte.

EFTB im Netz: Bandcamp | Facebook | Jamendo | Last.fm | Vimeo | Youtube