Schlagwort: Indie

52 Songs – #20: Arbeit

52 Songs: Die KruppsDas Thema der 20. Runde in Konnas Blogprojekt 52 Songs lautet „Arbeit„. Dazu gehe ich wieder den ganz offensichtlichen Weg, denn eine bessere Beschreibung kenne ich nicht:

„Meine Muskeln sind Maschinen,
Sehnen stählern, Schweiß wie Öl
Schmutz und Dreck ist wahre Arbeit,
Schmerz und Tadel wahrer Lohn“

Diese Zeilen stammen aus einem ursprünglich 1981 veröffentlichten Lied der Band Die Krupps, das ich euch in der von KMFDM remixten Version vorstelle:

Die Krupps – Wahre Arbeit, wahrer Lohn (KMFDM Remix)

DirektArbeit

Free-Music-Friday: Ey Lou Flynn

Ey Lou Flynn

Heute ist der 11.11.11 – Martinstag und der Beginn der närrischen Zeit und Free-Music-Friday. Da stellen sich mir die Fragen, „Gibt es Creative-Commons-lizensierte Karnevalsmusik?“ und „Sollten die Musikpiraten nach den Weihnachts– und Kinderliedern nicht auch mal ein Buch mit gemeinfreien Karnevalsschlagern herausbringen?“ Das konnte ich in meiner wie immer viel zu kurzen Recherchezeit leider nicht herausfinden, aber meine heutige Empfehlung hat zumindest ein Laternenlied im Gepäck: Ey Lou Flynn.

„Hippiepunk“ nennt Ey Lou seine Musik, die er völlig im Alleingang produziert, eine Melange aus Funpunk, Indie-Rock und deutschem Schlager mit lustigen bis skurrilen Texten, teilweise mit ernstem Kern. Nach der EP „Delfintherapie“ (2008) veröffentlichte er im letzten Jahr sein Debüt-Album „Naja, ich hab‘ mein Bestes gegeben!„.

Das Album gibt es nicht nur als kostenlosen Download, sondern für 10 Euro auch als CD im Digipak mit umfangreichen Bonus-Material.

Beim Free! Music! Contest hat Ey Lou übrigens einen Hattrick geschafft, 2009, 2010 und 2011 gehörte er zu den Finalisten, die es auf die Sampler geschafft haben.

Ey Lou Flynn im Netz: Bandcamp | Facebook | Flickr | Jamendo | Last.fm | Soundcloud | Twitter | YouTube

Free-Music-Friday: Garmisch

Garmisch

Das schwedische Elektropop-Kollektiv Garmisch besteht aus den Musikern Charlotte Fagerlund, Stefan Bodetoft, Birgitta Persson, Charlotte Lundgren und Patrik Svensson und wurde 2004 unter dem Namen Garmisch Partenkirchen gegründet.

Im letzten Jahr erschien nach zwei EPs und einer digitalen Vorab-Single namens „Glimmer“ das Debüt-Album „Garmisch“ mit 10 wunderschönen Schweden-Indie-Pop-Songs. Garmisch wären damals also schon eine Erwähnung wert gewesen, die aus mir heute völlig unerklärlichen Gründen ausgeblieben ist. Nur gut, dass die Schweden sich kürzlich mit dem Re-Release ihrer EPs wieder in Erinnerung gebracht haben. „The EPs XE“ heißt das digitale Doppelalbum, das nicht nur die unter dem Namen Garmisch Partenkirchen beim seit 2007 leider nicht mehr aktiven Netlabel Go, Jukebox! veröffentlichten EPs “Black Paint EP” (2006) und “The Munich EP” (2006) enthält, sondern auch Remixe der Songs.

Album cover

Außerdem ist die digitale Maxi-Single „Facing The Sea“ (2010) erhältlich. Jeder, der ein Faible für schwedische Pop-Musik hat, wir sich die gleiche Frage stellen wie das Netlabel Blocsonic anläßlich der Veröffentlichung von „Glimmer„:

Everytime I come across incredible pop music from Sweden, I wonder if there’s something in the water that makes such a large of number of that nation’s songwriters and musicians have such a firm grasp on what it is that makes tasty pop music. Back in 2007 while putting together a netBloc release, I discovered another of these gifted Swedish groups…

Garmisch im Netz: Facebook | Last.fm | Myspace