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Diary Of Dreams – Echo In Me

Nachdem die Goth-Rocker von Diary Of Dreams neulich „The Chain„, einen Titel aus dem 2009er Album „(if)“ als „Bestimme den Preis“-Download ohne Mindestbetrag anboten, also quasi verschenkten, lieferten Adrian Hates und Co. bereits letzten Freitag zum Tourstart einen Song des kommenden Albums „Ego:X“ nach: „Echo In Me„.

„Es ist das Echo in mir, was mich stets dazu inspiriert hat, Musik zu machen, das Echo dessen, was mir tagtäglich begegnet, die Reflexion des von mir Erlebten. ‚Echo in me’ war daher für mich so etwas wie ein emotionaler Ausgangspunkt für unser neues Album Ego:X und zudem das erste Stück, was sich im Laufe der Produktion reif und vollendet anfühlte. All dies sind gute Gründe für uns, eben genau diesen Titel vom neuen Album mit Euch zuerst zu teilen. Natürlich schafft der Song es nicht, die große musikalische Bandbreite des Albums zu repräsentieren, dennoch ist es für uns ein sehr wichtiger Song, der es schafft, den Sound und die Kraft des Albums zu verkörpern.“

Ihre Tour neigt sich dem Ende, heute sind DoD im Hamburger Knust zu sehen, morgen in der Theater-Fabrik in Leipzig und am Sonntag in Berlin (Columbiaclub).

Herr Kauß (VG Musikedition) kennt sich aus. Nicht.

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Creative Commons License photo credit: zebramaedchen

Der Verein Musikpiraten e. V., dem ich auch angehöre, hat eine Aktion gestartet, bei der Advents- und Weihnachtslieder, die unter einer Creative Commons lizensiert oder gemeinfrei sind, gesammt werden, um die neu erstellten Notenblätter Kindergärten und -krippen zur Verfügung zu stellen. Bisher sind schon 15 Lieder eingereicht worden, bis 30.11.2010 besteht noch die Möglichkeit, sich zu beteiligen.

Die Noten können dann kopiert und an die Eltern weitergegeben werden, ohne dass GEMA und VG Musikedition die Hand aufhalten können.

Vom Geschäftsführer der VG Musikedition habe ich bei laut.de („Gegen GEMA-Abzocke: Musikpiraten entern Kindergärten“) ein aufschlußreiches Statement gelesen:

Christian Kauß von der VG Musikedition sieht das anders: „Ich frage mich manchmal, ob Kindergärten auch vom örtlichen Handwerker verlangen, kostenlos zu arbeiten. Und ich bin überrascht, dass es jetzt so einen Aufschrei gibt. Alle Politiker und Parteien sind sich doch darin einig, dass Bildung nicht kostenfrei zu haben ist“, sagte er der SZ.

Herr Kauß scheint keine Kinder in Kindergartenalter zu haben, denn es ist in der Tat so, dass besonders private Einrichtungen auch auf Spenden und kostenlose Handwerksarbeiten angewiesen sind. So auch beim Umzug der Krippe, in die meine Zwillinge gehen, da haben viele Eltern tatkräftig mitgeholfen und das Material für diverse Holzgeräte hat ein lokaler Holzhändler gegen Spendenquittung geliefert.

Herr Kauß, sie vertreten doch sicher auch Herrn Nuhr, den können sie ja mal um Rat fragen. 😉

Free-Music-Friday: Evils That Never Came

evils  that never came

Der November zeigt sein stürmisches Gesicht und dem begegnet man am Besten mit einem guten Whisky vor dem prasselnden Kaminfeuer. Als musikalische Untermalung empfehle ich heute dazu einen leicht melancholischen Indie-Rock aus Californien: Evils That Never Came.

Schon 2007 hat das Schallgrenzen-Blog seine Verwunderung darüber geäußert, dass über ETNC nichts weiter bekannt ist. Zu der Zeit existierten lediglich die 8 Songs des 2004 veröffentlichten Albumes „June„.

Mittlerweile ist das zweite Machwerk von ETNC mit dem Titel „Northerly Windings“ erschienen, mit weiteren Informationen hält sich die Band aber weiterhin bedeckt. Schade eigentlich, denn für ihre Musik brauchen sich die Musiker wahrlich nicht zu schämen.

Die Downloads stehen unter der Creative Commons Lizenz by-nc-nd.

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