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„Botany Bay“ unterstützt die Piratenpartei

Die Musiker der deutsche Band Botany Bay veröffentlichen seit langer Zeit schon ihre Songs unter einer CC-Lizenz. In ihrer neuesten Veröffentlichung „Old Men With Ballpoint Pens“ („Alte Männer mit Kugelschreibern“) haben sie sich klar gegen Zensursula, Schäuble & Co. bekannt und sprechen am Ende des Videos (ja, bitte bis zum Ende schauen 😉 ) sogar eine Wahlempfehlung für die Piratenpartei zur Bundestagswahl am 27.09.2009 aus:

DirektPen

Dazu schreiben sie in ihrem Blog:

Wir haben Botany Bay nie als Vehikel für unsere weltanschaulichen oder politischen Ansichten betrachtet, sondern es ging uns immer um das Vermitteln von Gefühlen.

Unseren Gefühlen.

Dies ist auch bei unserem neuesten Song nicht anders, nur daß diese Gefühle dieses Mal eine politische Färbung haben. Es steht jedem Einzelnen natürlich frei, mit uns nicht einer Meinung zu sein… ebenso wie es ihm frei steht, zu glauben, was ihm von der Bild-Zeitung oder von Menschen wie Ursula von der Leyen erzählt wird. Aber wir können und werden nicht die Augen verschließen vor den mehr als nur bedenklichen Entwicklungen in diesem Land.

Da sollten wir Piraten im Gegenzug auch Botany Bay unterstützen und ihre Konzerte besuchen, ihre Musik und T-Shirts kaufen oder bei Jamendo spenden.

Via Musikpirat

The Pains Of Being Pure At Heart rockten Roskilde

Freut mich, dass eine meiner momentanen Lieblingsbands, The Pains Of Being Pure At Heart, mit einer namentlichen Erwähnung im taz-Artikel zum Roskilde-Festival 2009 bedacht wurde:

The Pains Of Being Pure At Heart aus New York, standesgemäß schüchtern bei ihrem ersten Roskilde-Festival, rockten die Leute mit ihren klebrig-süßen Shoegazepopsongs ziemlich doll. Dass dabei viel an schon da gewesenes erinnert (The Jesus And Mary Chain, My Bloody Valentine) – geschenkt.

Die GEMA muß nicht zahlen

Ich hatte im Zusammenhang mit der Petition zur GEMA-Reform die Musikerin Barbara Clear erwähnt, die die GEMA aufgrund des undurchsichtigen Vergütungsmodells verklagt hatte. Barbara Clear hatte in den Jahren 2004 bis 2007 für ihre Konzerte 65.000 € an die GEMA gezahlt und rund 5.000 € zurückbekommen, obwohl sie hauptsächlich Eigenkompositionen spielt. Und auch diese 5 Riesen waren nur der grenzenlosen Großzügigkeit der GEMA zu verdanken, denn:

„Ein etwaiger Zahlungsanspruch ergibt sich nicht aus den zwischen den Parteien geschlossenen Berechtigungsvertrag“

sagt das Gericht, das die Klage abwies. Nochmal: Barbara Clear veranstaltet eigenen Konzerte, singt eigene Lieder, zahlt dafür 65.000 € und bekommt davon 5.000€ zurück. Ich hoffe mal, dass die Konzerte wenigstens gut besucht waren und der eine oder andere Tonträger verkauft wurde, denn sonst sähe es im Clear’schen Kühlschrank sehr übersichlich aus.

Apropos: Um gegen das Urteil in Berufung zu gehen, braucht Barbara Clear tatsächlich finanzielle Unterstützung und bittet daher um eine kleine Spende per Snailmail:

Barbara Clear
Hofer Strasse 3b
94113 Tiefenbach

Siehe auch Karans Ansichten zum Thema.