Schlagwort: Musik

Free-Music-Friday: Panic.0

Ein Absatz aus der Selbstdarstellung der Band Panic.0 („Panic Zero“) hat mir gefallen: „Wir werden dich nicht mit der selben alten Geschichte von vier Jungs langweilen, die ganz unterschiedliche Musikgeschmäcker haben und sie zu einem ganz eigenen, grossartigen Stil vermischen. Wir tun es nicht, denn du wirst es bald selbst herausfinden.“ Naja, so ganz neu ist das zwar nicht, was uns die vier Italiener darbieten, aber klappern gehört nun mal zum Handwerk und darauf verstehen sie sich durchaus.

Beleg dafür ist das Debüt-Album von Panic.0 mit dem Titel „Panic„, welches im März diesen Jahres in Eigenregie unter der „Creative Commons“-Lizenz BY-NC-ND veröffentlicht wurde:

Lorenzo Baldassari (Gesang), Michele Ghilardi (Gitarre), Simone Ghilardi (Bass) und Giacomo Domenici (Drums) musizieren seit 2008 gemeinsam und zeigen ihr Können in 10 dynamischen Metal-Stücken, die zwischen Nu Metal, Metalcore und Progressive Metal beheimatet sind. Fans von Bands wie Korn, Meshuggah, Slipknot oder Incubus werden sich sofort zurecht finden. Aber auch wer wie ich nicht permanent härtesten Metal hört, kann durchaus mal ein Ohr riskieren, es lohnt sich und ist völlig kosten- und risikolos.

Für 10 Euro kann man „Panic“ bei Bandcamp als CD im Digipak erstehen und auch der Download kann mit einem selbst gewählten Betrag honoriert werden.

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In Death It Ends – Analog Witch Trials Volume I

„Postfutureprogressiveoccultghostwave“ nennt der Brite Porl King die Musik, die er mit seinem aktuellen Projekt In Death it Ends (geschrieben INDΣΔ†HI†ΣNDÏŸ) fabriziert. Einigen wird er noch als Frontmann der von Mitte der 1980er bis 1998 aktiven Goth-Rocker Rosetta Stone ein Begriff sein. Ein weiteres Bandprojekt von ihm ist Miserylab, doch zurück zu INDΣΔ†HI†ΣNDÏŸ. Unter diesem Namen sind beim Berliner Tape-Label Aufnahme und Wiedergabe bereits 4 Alben und diverse EPs und Singles erschienen. In Kürze steht nun Album Nummer 5 an, „Analog Witch„. Einige Outtakes gibt es als Vorgeschmack seit 31.08.2013 auf der EP „Analog Witch Trials Volume I“ entweder kostenlos als Download oder zu einem selbst gewählten Preis:

Auch die beiden Singles „The Devil“ (Oktober 2012) und „Futureblack“ (Dezember 2012) sind Freunden des Cold-Wave und Post-Punk sehr zu empfehlen und ebenfalls ohne Mindestpreis digital erhältlich. Wenn „Analog Witch Trials Volume I“ tatsächlich den „Ausschuss“ des kommenden Albums beinhaltet, kann man darauf sehr gespannt sein.

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Free-Music-Friday: Farblos

Es passiert mir nicht zum ersten Mal, dass ich Musik, die ich im Grunde schon längst kennen müßte, durch Zufall erst entdecken muß. Jüngstes Beispiel ist farblos, das Projekt von Florian von Karnstein, mit dem ich mich auch schon über Musik ausgetauscht habe. Dass er allerdings auch seine Demo-Aufnahmen unter Creative Commons gestellt hat, habe ich erst kürzlich entdeckt. Mea Culpa!

Florian ist wie ich ein glühender Verehrer des Dark-Wave und Gothic-Rock der Achtziger und frühen Neunziger Jahre und spinnt den dunklen Faden fort. Sein erstes Werk war der Song „Winterherz“, den er allein mit Synthesizern und Bass-Gitarre aufnahm. Seit dem sind insgesamt sechs Lieder im Heimstudio entstanden, die zum Teil auf Compilations wie „Dark Feather“ oder „Gothic Magazine“ erschienen sind und in remasterter Form auch über Bandcamp erhältlich sind.

Den schönen Brauch, aus Klassikern der Musikgeschichte fast noch schönere Szenehits zu machen, ich denke da z. B. an „Telegram Sam“ von Bauhaus und „Dear Prudence“ von Siouxsie and the Banshees, führt farblos auch fort, mit einer Coverversion von „Hazy Shade Of Winter„, im Original von Simon & Garfunkel.

Zur Zeit arbeitet farblos am ersten Album, ich bin sehr gespannt, was Florian noch aus dem Hut zaubern wird, vom Stil her, was die Arrangements und die Interpretation angeht, bin ich schon sehr angetan. Des weiteren werden Musiker gesucht, um aus dem Solo-Projekt farblos eine richtige Band machen, damit die Songs auch live präsentiert werden können.

Wer mehr über farblos erfahren möchte, den darf ich auf ein Interview verweisen, das Florian im Juli 2013 dem Webzine Sakona gegeben hat.

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