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Free-Music-Friday: Ey Lou Flynn

Ey Lou Flynn

Heute ist der 11.11.11 – Martinstag und der Beginn der närrischen Zeit und Free-Music-Friday. Da stellen sich mir die Fragen, „Gibt es Creative-Commons-lizensierte Karnevalsmusik?“ und „Sollten die Musikpiraten nach den Weihnachts– und Kinderliedern nicht auch mal ein Buch mit gemeinfreien Karnevalsschlagern herausbringen?“ Das konnte ich in meiner wie immer viel zu kurzen Recherchezeit leider nicht herausfinden, aber meine heutige Empfehlung hat zumindest ein Laternenlied im Gepäck: Ey Lou Flynn.

„Hippiepunk“ nennt Ey Lou seine Musik, die er völlig im Alleingang produziert, eine Melange aus Funpunk, Indie-Rock und deutschem Schlager mit lustigen bis skurrilen Texten, teilweise mit ernstem Kern. Nach der EP „Delfintherapie“ (2008) veröffentlichte er im letzten Jahr sein Debüt-Album „Naja, ich hab‘ mein Bestes gegeben!„.

Das Album gibt es nicht nur als kostenlosen Download, sondern für 10 Euro auch als CD im Digipak mit umfangreichen Bonus-Material.

Beim Free! Music! Contest hat Ey Lou übrigens einen Hattrick geschafft, 2009, 2010 und 2011 gehörte er zu den Finalisten, die es auf die Sampler geschafft haben.

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Come On, Zoe.LeelA

Zoe.Leela

Es gibt was Neues von Zoe.LeelA, zwar läßt das für den 04.11.2011 angekündigte erste Full-Length-Album der jungen Berlinerin, „Digital Guilt„, noch länger auf sich warten, doch es gibt schon mal die erste Single-Auskopplung, „Come On„, als kostenlosen Download unter Creative Commons. Dazu gibt es auch einen Video-Clip, der vor wenigen Wochen im Berliner Wahlkampf gedreht sein dürfte, wir die gelegentlich auftauchenden Wahlplakate vermuten lassen:

DirektZoe

Das Album soll dann am 17.02.2012 unter Creative Commons veröffentlicht werden, dabei wird Zoe nicht nur vom Kölner Netlabel rec72 unterstützt, bei dem 2009 die EP „Queendom Come“ erschienen ist, sondern auch von Tim Renners Motor Music.

Der Titel des Albums ist schon als Statement zu Zoes Verständnis von der digitalen Welt zu verstehen. „Haben wir die Informationsüberflutung überhaupt noch unter Kontrolle oder werden wir kontrolliert? Stellt uns die real-digitale Gesellschaft vor eine dauernde Bringschuld? Kämpfen wir nicht mittlerweile mit den Herausforderungen einer nachtragenden Welt, die nichts, aber auch gar nichts vergisst? „Actions are visible“ lautet eine Zeile in ZOE.LEELAs Song Come On.“ erklärt uns die Presseinfo und führt zur Musik aus: „Druckvoller Drum & Bass, treibende Grooves, Jazzfetzen, Dub-Fragmente, mitreißende Melodien und eine immer wieder sehr persönliche, ergreifende Stimme machen die Musik aufwühlend und körperlich. Dabei fällt auf, mit welcher Selbstverständlichkeit ZOE.LEELA sich unterschiedlichste Stile einverleibt, mit Vielseitigkeit spielt. Von Swing über Hip Hop bis zum Jazz – die Künstlerin scheint alle Genres souverän zu beherrschen.“

Ein großer Online-Versender nimmt bereits Vorbestellungen für die physische Ausgabe von Digital Guilt entgegen und in der Zwischenzeit kann man gut „Queendom Come“ nochmal hervorkramen, an „Destroy She Says“ habe ich mich zum Beispiel noch nicht satt gehört..

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