Schlagwort: Piratenpartei

Free-Music-Friday: Red Princess

Red Princess

Heute wird der Free-Music-Friday märchenhaft, denn die russische Gothic-/Alternative-Rock-Band Red Princess erzählt uns auf ihrer jüngsten Single „About Red Riding Hood„, also vom Rotkäppchen.

2008 wurde die Band in Moskau gegründet und besteht aus Sängerin und Texterin Natasha, Gitarrist und Komponist Valery, Bassist Leonid und Drummer Sam. Gemeinsam kombinieren sie verschiedene moderne Rock-Stile wie Gothic, Industrial, Nu Metal, Alternative und Progressive Rock und haben vor der Single „About Red Riding Hood“ bereits eine Maxi-Single herausgebracht, die 4 Titel, darunter die russische Version von „About Red Riding Hood„, und 2 Remixe enthält.

Eine kleine aber feine Diskographie, die auf ein baldiges Album des Quartetts hoffen läßt.

Red Princess im Netz: Facebook | Jamendo | Last.fm | Myspace | Reverbnation | Twitter | YouTube

Free-Music-Friday: Ey Lou Flynn

Ey Lou Flynn

Heute ist der 11.11.11 – Martinstag und der Beginn der närrischen Zeit und Free-Music-Friday. Da stellen sich mir die Fragen, „Gibt es Creative-Commons-lizensierte Karnevalsmusik?“ und „Sollten die Musikpiraten nach den Weihnachts– und Kinderliedern nicht auch mal ein Buch mit gemeinfreien Karnevalsschlagern herausbringen?“ Das konnte ich in meiner wie immer viel zu kurzen Recherchezeit leider nicht herausfinden, aber meine heutige Empfehlung hat zumindest ein Laternenlied im Gepäck: Ey Lou Flynn.

„Hippiepunk“ nennt Ey Lou seine Musik, die er völlig im Alleingang produziert, eine Melange aus Funpunk, Indie-Rock und deutschem Schlager mit lustigen bis skurrilen Texten, teilweise mit ernstem Kern. Nach der EP „Delfintherapie“ (2008) veröffentlichte er im letzten Jahr sein Debüt-Album „Naja, ich hab‘ mein Bestes gegeben!„.

Das Album gibt es nicht nur als kostenlosen Download, sondern für 10 Euro auch als CD im Digipak mit umfangreichen Bonus-Material.

Beim Free! Music! Contest hat Ey Lou übrigens einen Hattrick geschafft, 2009, 2010 und 2011 gehörte er zu den Finalisten, die es auf die Sampler geschafft haben.

Ey Lou Flynn im Netz: Bandcamp | Facebook | Flickr | Jamendo | Last.fm | Soundcloud | Twitter | YouTube

Mitmachen: 1000 Euro für die Musikpiraten!

Musikpiraten e. V.

Passend zum Free-Music-Friday möchte ich einen Aufruf an alle Leser meines kleinen Blogs, besonders die Mitglieder und Sympathisanten der Piratenpartei und die Musikliebhaber, starten. Der Eine oder Andere wird schon wahrgenommen haben, dass die Ing-Diba, das ist die Bank mit der nervigen Werbung mit Dirk Nowitzki, 1000 Vereinen jeweils 1000 Euro zahlt. Dazu gibt es eine Online-Abstimmung, bei der sich auch der Musikpiraten e. V. beteiligt, dem ich auch angehöre und der schon viele gute Aktionen durchgeführt hat, allen voran den Free! Music! Contest, das gemeinfreie Weihnachtsliederbuch und das Liederbuch „Kinder wollen singen!„.

Jetzt ist allerdings ein Endspurt nötig, damit die Musikpiraten am kommenden Dienstag um 17 Uhr – bis dahin läuft die Abstimmung – unter den ersten 1000 Vereinen ist. Der Verein, der derzeit die Wertung anführt, hat übrigens nicht mal so viele Stimmen, wie die Piratenpartei Mitglieder hat. Wenn also jeder Pirat seine 3 Stimmen den Musikpiraten gibt…

How-To Abstimmung: Ihr geht auf die Abstimmungsseite für die Musikpiraten, klickt auf „Stimme abgeben“ und gebt schschließend eure E-Mail-Adresse und den Captcha-Code ein und klickt auf „Absenden“. Nun bekommt Ihr eine E-Mail geschickt, die Ihr öffnet und klickt auf den enthaltenen Link. Das war es aber noch nicht ganz, denn nun müßt Ihr nochmal auf „Stimme abgeben“ klicken und eure Stimme wird gezählt.

Das ganze Procedere könnt Ihr nun noch zweimal mit dieses E-Mail-Adresse wiederholen. 😉

Free-Music-Friday: The Kyoto Connection

The Kyoto Connection

The Kyoto Connection sind aufmerksamen Beobachtern der Creative-Commons-Szene schon länger ein Begriff, das argentinische Elektro-Pop-Projekt zählte mit dem Song „Take On Me“ zu den Gewinnern des Free! Music! Contest 2010 und war ebenfalls im letzten Jahr mit „The Best Days Of My Life“ einige Monate in den Free Music Charts vertreten. Beide Titel stammten aus dem Album „No Headphones Required„.

Father | Son„, das erste Konzept-Album von The Kyoto Connection, ist am 15.10.2011 erschienen und führt uns auf eine musikalische Reise durch den Kreislauf des Lebens. Es beschreibt Momente und Gefühle wie Wachstum, Liebe, Hass und Mitgefühl und den Platz des Einzelnen in der Mitte des Universums, durch eingängige elektronische Klänge und fernöstliche Melodien.

Nach dem instrumentalen Intro „Entrance Into Nebula“ bekommen wir bei „Shine For The Rest Of Us“ die Stimme der neuen Sängerin Laura Lang zu hören. Das folgende „Growing Up“ ist für mich der beste Song des Albums, nach einem gesprochenen Intro kommt ein ruhiger Gesangspart von Laura, der von einem UpTempo-Violinen-Part abgelöst wird, bevor das Lied wieder ruhig ausklingt. In „Enter The Vortex“ kommen dann sphärische Klänge zu Tage, die uns durch den instrumentalen Song leiten.

In The Middle Of Somewhere“ wird wieder durch fernöstliche Elemente und Lauras Stimme dominiert. Das vorletzte Lied heißt „The Last Days Of A Samurai Soul„, bei dem ein schönes Piano zum Einsatz kommt und ethnische Percussions, die zusammen eine ruhige Stimmung vermitteln. Zum Abschluß darf Jesica Rubino, die auch für die Violine verantwortlich ist, die wunderschöne Ballade „Full Circle“ vortragen. Und als die letzen Worte „As father becomes the son, story is over, the circle is done“ gesprochen wurden, habe ich eine Gänsehaut bekommen.

Für das Songwriting war wieder der Kopf des Projektes, Facundo Arena, verantwortlich, der neben den bereits erwähnten Damen auch von Rodrigo Trado (Drums, Percussions, Programming) unterstützt wird.

Neben „Father | Son“ und „No Headphones Required“ sind auch noch die Alben „The First Voyage“ (2006), „The Second Voyage“ (2008) sowie die EP „Out of Japan“ (2009) unter CC by-nc-nd erhältlich.

The Kyoto Connection im Netz: Facebook | Jamendo | Flickr | Last.fm| Myspace | YouTube

Come On, Zoe.LeelA

Zoe.Leela

Es gibt was Neues von Zoe.LeelA, zwar läßt das für den 04.11.2011 angekündigte erste Full-Length-Album der jungen Berlinerin, „Digital Guilt„, noch länger auf sich warten, doch es gibt schon mal die erste Single-Auskopplung, „Come On„, als kostenlosen Download unter Creative Commons. Dazu gibt es auch einen Video-Clip, der vor wenigen Wochen im Berliner Wahlkampf gedreht sein dürfte, wir die gelegentlich auftauchenden Wahlplakate vermuten lassen:

DirektZoe

Das Album soll dann am 17.02.2012 unter Creative Commons veröffentlicht werden, dabei wird Zoe nicht nur vom Kölner Netlabel rec72 unterstützt, bei dem 2009 die EP „Queendom Come“ erschienen ist, sondern auch von Tim Renners Motor Music.

Der Titel des Albums ist schon als Statement zu Zoes Verständnis von der digitalen Welt zu verstehen. „Haben wir die Informationsüberflutung überhaupt noch unter Kontrolle oder werden wir kontrolliert? Stellt uns die real-digitale Gesellschaft vor eine dauernde Bringschuld? Kämpfen wir nicht mittlerweile mit den Herausforderungen einer nachtragenden Welt, die nichts, aber auch gar nichts vergisst? „Actions are visible“ lautet eine Zeile in ZOE.LEELAs Song Come On.“ erklärt uns die Presseinfo und führt zur Musik aus: „Druckvoller Drum & Bass, treibende Grooves, Jazzfetzen, Dub-Fragmente, mitreißende Melodien und eine immer wieder sehr persönliche, ergreifende Stimme machen die Musik aufwühlend und körperlich. Dabei fällt auf, mit welcher Selbstverständlichkeit ZOE.LEELA sich unterschiedlichste Stile einverleibt, mit Vielseitigkeit spielt. Von Swing über Hip Hop bis zum Jazz – die Künstlerin scheint alle Genres souverän zu beherrschen.“

Ein großer Online-Versender nimmt bereits Vorbestellungen für die physische Ausgabe von Digital Guilt entgegen und in der Zwischenzeit kann man gut „Queendom Come“ nochmal hervorkramen, an „Destroy She Says“ habe ich mich zum Beispiel noch nicht satt gehört..

Zoe.LeelA im Netz: Bandcamp | Facebook | Last.fm | Myspace | Regioactive | Reverbnation | Soundcloud | Twitter | Vimeo | YouTube