Schlagwort: Post-Punk

Free-Music-Friday: Plug&Play

Plug&Play“ ist ein Begriff aus dem IT-Sprachgebrauch, den man verwendet, wenn man zum Ausdruck bringen will, dass etwas sofort nach dem Anschließen funktioniert. „Plug&Play“ ist aber auch eine polnischen Indie-Rock-Band, bei der diese Formel ebenfalls aufgeht.

Nach der Gründung im Jahre 2005 wurde 2007 eine Demo-EP als Trio veröffentlicht. Kuba Majsiej (Gitarre, Gesang), MichaÅ‚ Branicki (DRums) und Wojciech Bernatowicz (Bass) waren daran beteiligt. Die offizielle Debüt-EP „Electric Night“ wurde 2009 als Quartett veröffentlicht, Wojciech Bernatowicz bediente Gitarren und Keyboards, Maciej Bernatowicz übernahm für ihn den Bass. Auch die ebenfalls 2009 veröffentlichte „Whoreship EP“ entstand in dieser Besetzung. Schon die Frühwerke überzeugen mit professionell produziertem Indie-Rock mit Post-Punk- und Coldwave-Tendenzen.

Nach den Singles „Charming Eyes“ (2010) und „Alice from the stars“ (2012) folgte 2012 das Debüt-Album „Why so close?“ bei dem wir statt Wojciech Bernatowicz an der Gitarre MichaÅ‚ Surdacki hören sowie Luiza Orpik als Sängerin. Trotz des Personalwechsels setzen Plug&Play den eingeschlagenen Weg fort, Kuba Majsiejs Gesang hält den roten Faden fest in Händen, schließlich ist er auch Komponist und Texter der Band. Hier und da unterstützt ihn die weibliche Gesangsstimme.

Nach dem Album haben Plug&Play leider keine Creative-Commons-lizensierten Veröffentlichungen mehr gemacht, sondern haben ihre neueste EP „Reisefieber“ (2013) beim schottisch/polnischen Label too many fireworks herausgebracht. Tolle Musik bleib es natürlich trotzdem und Plug&Play hat durchaus das Potential für eine größere internationale Karriere.

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In Death It Ends – Analog Witch Trials Volume I

Postfutureprogressiveoccultghostwave“ nennt der Brite Porl King die Musik, die er mit seinem aktuellen Projekt In Death it Ends (geschrieben INDΣΔ†HI†ΣNDÏŸ) fabriziert. Einigen wird er noch als Frontmann der von Mitte der 1980er bis 1998 aktiven Goth-Rocker Rosetta Stone ein Begriff sein. Ein weiteres Bandprojekt von ihm ist Miserylab, doch zurück zu INDΣΔ†HI†ΣNDÏŸ. Unter diesem Namen sind beim Berliner Tape-Label Aufnahme und Wiedergabe bereits 4 Alben und diverse EPs und Singles erschienen. In Kürze steht nun Album Nummer 5 an, „Analog Witch„. Einige Outtakes gibt es als Vorgeschmack seit 31.08.2013 auf der EP „Analog Witch Trials Volume I“ entweder kostenlos als Download oder zu einem selbst gewählten Preis:

Auch die beiden Singles „The Devil“ (Oktober 2012) und „Futureblack“ (Dezember 2012) sind Freunden des Cold-Wave und Post-Punk sehr zu empfehlen und ebenfalls ohne Mindestpreis digital erhältlich. Wenn „Analog Witch Trials Volume I“ tatsächlich den „Ausschuss“ des kommenden Albums beinhaltet, kann man darauf sehr gespannt sein.

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Free-Music-Friday: The Search

Wenn dieser Artikel erscheint, bin ich auf dem Weg zum M’Era Luna nach Hildesheim und sehr wahrscheinlich werde ich die CD „Saturnine Songs“ der schwedischen Post-Punk-Band The Search im Gepäck haben. Das Album aus dem Jahr 2008 ist nämlich zur Zeit für nur 1 Euro Mindestpreis bei Bandcamp erhältlich – wohl gemerkt als CD. Da ich ihren wunderschönen Song „Age Of The Hermit“ von der afmusic-Labelcompilation „Quintessence 2009 – 2011“ kenne und sehr mag, war es klar, dass ich zugreife mußte. Der Download allein ist übrigens kostenlos möglich, das Album steht unter der Lizenz CC by-nc-nd.

Wer mit mir zusammen in den Achtzigern seine musikalische Sozialisation mit Bands wie The Chameleons, The Church, The Sound und nicht zu vergessen Joy Division und The Cure genossen hat, der wird auch an The Search Gefallen finden.

Die Band wurde 1999 als The Silverslut gegründet und 2003 in The Search umbenannt. Heute besteht sie aus Razmig Tekeyan (Gitarre, Gesang), Sebastian Sehr (Gitarre), Viktor Thylwe (Bass) und Per Tholander (Drums).

Alle bisherigen Veröffentlichungen von The Search sind mit Ausnahme des letzten Albums „Staying Alive in a Country Industrialized“ unter Creative Commons lizensiert. Sieben Alben sind seit 2004 entstanden, dazu kommt noch eine 2011 erschiene Zusammenstellung der 6 EPs, die in den Jahren 200 bis 2002 als The Silverslut aufgenommen wurden.

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