Monat: März 2005

Postbank – schließlich war es ihr Geld…

E-Mails, die die Welt nicht braucht:

Betreff PostBank TAN-Absicherung

Sehr geehrter Kunde,

Da es viele Betrugsfaelle mit den Konten von unseren Bankkunden zustande gekommen sind, bitten wir Sie, eine neue TAN-Kodesabsicherung zu benutzen, um die Sperrung von Ihrem Konto zu vermeiden.

Die TAN-Absicherung besteht darin:

Sie tasten zwei TAN-Nummern in die elektronische Form ein und streichen bei Ihnen diese Nummern aus. Fuer den Fall, dass der Misstaeter Ihre TAN-Codes abfaengt und sie zu benutzen versucht, so wird Ihr Konto bis zur Klaerung der Sachlage gesperrt.
Danach benutzen Sie alle Nummern, ausser diesen 2, der Reihe nach weiter.

Um den Abgang der Mittel von Ihrem Konto zu vermeiden, bitten wir alle, die Form auszufuellen, da wir die Mittel nicht vergueten, die zufolge dem Diebstahl von Ihrem Online-Zugriff zu unserem Bankkonto verlorengegangen sind.

Sie koennen die Form bei ausfuellen

So falsch ist der Text ja nicht, wenn die 2 TANs in dem Formular eingegeben werden, dann wird sehr wahrscheinlich ein „Misstaeter“ diese abfangen und benutzen, aber ob die Postbank die „Mittel vergueten“ wird, das weiß ich jetzt nicht…

Der Norden in Frauenhand

Noch ein Schmankerl zum Thema „Rot-grün-dänisches Regierungsbündnis in Kiel“:

BILDblog enthüllt: „Bild“ weiß, was Frauen denken

Was sagte ein „Bild“-Anwalt in einem ähnlichen Fall:

„Wäre die Denkblase eine Sprechblase, mit An- und Abführungszeichen, dann wäre es gerechtfertigt, von einer Tatsachenbehauptung zu sprechen.“ Die Denkblase sei aber offensichtlich karikierend und daher kein falsches Zitat.

Das Gericht sah es anders…