Krypteria verschenken neue Single als Download

krypteria2009
Foto: Krypteria/angst-im-wald.com

Die Aachener Symphonic-Metal-Band Krypteria um die koranischstämmige Sängerin Ji-In Cho verschenken ihre am 28. August 2009 zusammen mit dem Album „My Fatal Kiss“ erscheinenden Single „Ignition“ schon jetzt als MP3-Download. Es müssen lediglich auf der Webseite Name und E-Mail-Adresse hinterlassen werden (ohne Verifizierung).

Krypteria treten u. a. in Wacken und beim „M’Era Luna„-Festival in Hildesheim auf und gehen im Oktober auf Deutschland-Tour:

14. Okt. 2009 Roxy, Flensburg
15. Okt. 2009 Knaack Club, Berlin
21. Okt. 2009 KuFa, Krefeld
22. Okt. 2009 Metropolis, München
23. Okt. 2009 Rockclub Bruchtal, Darmstadt
24. Okt. 2009 Hellraiser, Leipzig
25. Okt. 2009 MarX @ Markthalle, Hamburg

Über das Konzert in Flensburg schreibe ich vielleicht bald noch was.

Krypteria ist auch bei Myspace und Twitter zu finden.

Wie Peter Harry Carstensen mich vielleicht um meinen ersten Landesparteitag bringt

Dunkle Wolken über Schleswig-Holstein, nicht nur auf dem Regenradar. 😉 Aber wir haben uns ja schon lange daran gewähnt, dass die große K.O.alition in Kiel keine Liebesheirat war, sondern eine Vernunftehe, der eben die Vernunft abhanden gekommen war, und das schon bei Unterzeichnung. Nun will Ministerpräsident Peter Harry Carstensen aber endgültig nicht mehr mit Ralf Stegner koalieren – das war ja auch mehr ein duellieren. Montag soll der Kieler Landtag über seine Auflösung abstimmen, 2/3 der Abgeordneten müssen dem zustimmen. Das funktioniert aber nicht, wenn Ralf Stegner seine Genossinnen und Genossen im Griff hat und diese mit „Nein“ stimmen. Dann müßte Carstensen wie damals Gerhard Schröder die Vertrauensfrage stellen, verlieren und daraufhin den Landtag auflösen. Damit wäre dann der Weg frei für Neuwahlen am 27. September, wenn auch der Bundestag gewählt wird.

Bei der Piratenpartei Schleswig-Holstein wird es dann aber noch hektischer, als es ohnehin schon ist, denn dann müßten wir den am 16. August stattfindenden Landesparteitag (LPT) vorziehen, um die Landeslisten zusammenzustellen, die bis 10. August bei der Landeswahlleiterin eingereicht werden muß. Außerdem müssen wir dann sofort damit beginnen, die dann notwendigen 500 Unterstützerunterschriften zu sammeln. 170 Mitglieder haben wir schonmal (Stand gestern), plus Partner, Mitbewohner, Eltern, Onkels, Tanten, sollte das zu schaffen sein.

Wenn am Montag tatsächlich der Landtag aufgelöst werden sollte, dann muß sofort die Einladung zum außerordentlichen LPT rausgehen, der dann, weil 14 Tage vorher eingeladen werden muß, frühestens am 03. August stattfinden kann, weil in der Woche kaum einer Zeit haben wird – es müssen 50 Mitglieder am LPT teilnehmen, sonst gibt es sowieso keine Wahlzulassung – könnte der 08. oder 09. August in Frage kommen, da bin ich schon mal beim M’era Luna – schade.

Wenn es dann ganz dumm kommt, sind die Piraten bei der vorgezogenen Landtagswahl nicht am Start – Danke, Herr Carstensen, so kann man nebenbei die kleinen Parteien auch noch aus dem Weg räumen.

Ich empfehle übrigens – quasi als „Wahlwerbespot“ – den Panorama-Beitrag „Luxusgehalt trotz Staatshilfe: Die Lügen der Politik“ vom 16.07.2009, in dem Peter Harry nicht so gut weg kommt.

Schleswig bekommt einen neuen Hundestrand

Derzeit erhitzen sich die Gemüter in Schleswig daran, dass viele Hundehalter ihre Tiere auf den Königswiesen, dem ehemaligen Landesgartenschaugelände, trotz Leinenzwang frei laufen lassen. Hauptproblem ist dabei natürlich wieder, dass die Hunde ihre Geschäfte in den Beeten verrichten und die Halter diese nicht entfernen. Bei meinem letzten Besuch auf der Königswiesen vor einigen Wochen habe ich dort keine Kotbeutelspender gefunden. Zwar habe ich in der Regel immer welche am Mann, aber wenn man schon verlangt, dass die Hinterlassenschaften der Vierbeiner entfernt werden, sollte man auch dafür sorgen, dass ausreichend Kotbeutel zur Verfügung stehen. Die werden zwar auch oft mitgenommen und in der Botanik entsorgt, ohne Inhalt, aber darum können sich ja die Ordnungsamtmitarbeiter kümmern.

Erfreulich in dem Artikel ist folgender Satz:

Allerdings werde es auf den Königswiesen einen Hundestrand geben, erläuterte er [Anmerkung: gemeint ist Bürgermeister Thorsten Dahl]: „Vielleicht entspannt sich dann die Situation.“

Das fände ich Klasse und Charlie sicher auch. 🙂

Dann gehören solche Bilder und Dialoge der Vergangenheit an:

„Bitte, dürfen wir in’s Wasser?“
„Nein, ihr wißt doch, dass ich euch auf den Königswiesen nicht ableinen darf.“
„Menno! Blöde Menschen…“

Update 16.07.2009: Gestern hat sich auch der Bürgermeister persönlich auf seinen Internetseiten zu dem Thema geäußert:

15. Juli 2009 Königswiesen – Hunde
Die Königswiesen werden in den nächsten Wochen von den Überwachungskräften des ruhenden Verkehrs mit überwacht. Aber diesmal nicht auf stehende Autos, sondern auf freilaufende Hunde. Eine Anweisung erfolgte heute an das Ordnungamt auf Drängen einiger Mitglieder der Selbstverwaltung. Lediglich eine Personenkontrolle ist nicht möglich. Eine Anfrage bei der Polizei ergab, dass – wenn Zeit ist – ein Streifenwagen käme. Allerdings ist der Schwerpunkt der Polizei nicht die Personenkontrolle auf den Königswiesen wegen freilaufender Hunde….das ist nachvollziehbar! Falschparker können nicht aufatmen: die Überwachung des ruhenden Verkehrs erfolgt weiterhin!
Also liebe Hundebesitzer, in den nächsten Wochen werden Sie von netten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung freundlich gebeten, der Schleswig-holsteinischen Hundeverordnung und den Schildern Folge zu leisten und die Hunde anzuleinen. Auf einem extra abgegrentzen Bereich „Hundebadestrand“ können Sie ihre Hunde frei laufen lassen …

Das liest sich jetzt schon so, als sei der Hundebadestrand schon eingerichtet. Da muß ich heute abend mal gucken gehen.