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Free-Music-Friday: The Silence Industry

Herausragende CC-Musik zu finden ist im Grunde ganz einfach, man muß nur einen ähnlichen Musikgeschmack haben wie Falk Merten von afmusic. Drei der bisher hier vorgestellten Bands, nämlich æon sable, Emerald Park und Danish Daycare hat Falk unter Vertrag und heute kommt Nummer 4 dazu: The Silence Industry aus Kanada.

Seit Montag ist die 5. EP der Band mit dem Titel „The Teeth of Tomorrow“ als Download erhältlich, für € 3,90 bei afmusic oder bei Bandcamp als „Zahl-soviel-du-willst“ ohne Mindestbetrag.

<a href="http://thesilenceindustry.bandcamp.com/album/the-teeth-of-tomorrow">The Teeth of Tomorrow by The Silence Industry</a>

The Silence Industry haben mich voll umgehauen, ich habe zuerst den Vorgänger von „The Teeth Of Tomorrow„, die 2009 erschienene und ebenfalls bei afmusic und Bandcamp erhältliche EP „The Edge Of Illusion“ gehört und war beeindruckt. Geboten werden Gitarren-Riffs und -Sounds, die an The Chameleons, The Cure oder Clan of Xymox erinnern, ein Bass, der zeitweise wummert wie der von Peter Hook zu besten New-Order-Zeiten und ein Schlagzeug mit einem Double-Bass-Drum-Spiel wie bei Midnattsol. Ich hatte ein wenig die Befürchtung, dass The Silence Industry mit „The Teeth Of Tomorrow“ andere Wege gehen würden, aber das war unbegründet. Auch das neueste Werk hat mich sofort begeistet, so dass ich euch heute The Silence Industry ans schwarze Herz legen möchte. Ladet euch die EPs herunter, aber zieht bitte auch in Erwägung, bei Gefallen ein paar Euros dafür springen zu lassen, z. B. bei Falk von afmusic, der auch die ersten 3 EPs von The Silence Industry in sein Sortiment aufnehmen wird.

Discografie:

The Silence Industry EP (2007)

Dead Words Stolen From The Walls Of Brave New Cell Blocks EP (2007)

The Realm Of Rust EP (2008)

The Edge Of Illusion EP (2009)

The Teeth Of Tomorrow (2010)

Als Vorgeschmack noch ein Video zum Titeltrack der EP „The Teeth Of Tomorrow„:



DirektTeeth

The Silence Industry im Netz:

Myspace
YouTube

Free-Music-Friday: æon sable

Die Band, die ich euch am heutigen „Free-Music-Friday“ vorstellen möchte, hätte auch gut in die Rubrik „Thank Goth it’s Friday!“ gepaßt: æon sable.

aeon sable

Dahinter verbergen sich die Musiker Din-Tah Æon und n1n0, die am 15. Februar 2010 mit „per aspera ad astra“ ihr Debutalbum abgeliefert haben. Außerdem haben sie es im März geschafft, mit dem Song „Agnosia“ von 0 auf Platz 1 in die Free-Music-Charts bei Darkerradio einzusteigen, was so verwunderlich aber doch nicht ist, treffen æon sable doch genau den Nerv der eher düster orientierten Darkerradiohörer. Auch in der aktuellen und noch bis Montag laufenden Abstimmung liegen sie wieder klar vorn.

Das Album ist ein Muß für Freunde des Gothic-Rocks der 80er im Stile von Bands wie Fields of the Nephilim oder The Sisters of Mercy, aber auch Anklänge von Nick Cave, Lacrimosa und The Cure habe ich herausgehört. Insofern kann ich Falk Merten nur zustimmen, wenn er über seine Schützlinge (Falk ist Mitinhaber des Labels afmusic) schreibt:

æon sable schafft somit auf Anhieb den Spagat zwischen extremem 80er Flair und progressivem Gothic Rock, ohne dabei kitschig zu werden. Und steht somit qualitativ weit über dem derzeitigen Standard in diesem Musikbereich. Wer auf harmonische Melodien mit vielen Schnörkeln steht, die düsteren 80er nicht gänzlich aus dem musikalischen Gedächtnis gestrichen hat und sich dieser Melancholie hingeben möchte, sollte unbedingt zwei Ohren riskieren.

Neben der Möglichkeit, das Werk kostenlos oder gegen Gebühr (Name your prize, nöch!) bei Bandcamp, Jamendo oder afmusic herunterzuladen, gibt es seit dieser Woche eine auf 50 Exemplare limitierte Digipak-CD-Edition, die für gerade mal € 6,66 über Bandcamp bestellt werden kann.

æon sable im Web:

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