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Free-Music-Friday: One Buck Music

Zu der Entstehung der belgischen Band One Buck Music gibt es eine nette Legende: Jedes Quartal treffen sich 5 Männer und werfen einen Dollar in eine Holzkiste. Warum sie das tun, ist ein Geheimnis, aber solange wie dieses Ritual besteht, machen sie den ganzen Tag Musik und nehmen eine Reihe eigener Songs auf.

Diese Songs können sich durchaus hören lassen, und zwar auf den bisher erschienenen Alben „Serendipity“ (CC by-nc-sa) und „Exploring The Poles“ (CC by-sa), versprühen zwar einen 80er Jahre Charme, haben aber teilweise echten Ohrwurm-Charakter, wozu unter anderem wunderschöne New-Wave-Gitarrenriffs und eingängige Gesangsmelodien beitragen.

Der 80er-Tough kommt nicht von ungefähr, denn ihre erste Schaffensphase hatten Filip (Gesang, Keyboards, Gitarre), Peter (Keyboards), Joost (Gitarren), Erik (Drums und Percussions) und Roel (Bass) von 1981 bis 1989. Erst 2002 wurden die Instrumente wieder entstaubt und in Betrieb genommen. Zum Glück, muß ich sagen, denn es sind wirklich einige Perlen im Repertoire von One Buck Music zu finden, wobei mir „Exploring The Poles“ einen Ticken besser gefällt als der Vorgänger, aber entscheidet selbst:

Und wem die Musik einen Buck wert ist, der kann bei Jamendo ein paar Euro für One Buck Music spenden.

One Buck Music im Netz: Jamendo | Last.fm | Myspace | YouTube

ZOE.LEELA: „Natürlich muß die GEMA ihr verschissenes System loswerden“

Creative-Commons-Ikone ZOE.LEELA findet markige Worte über die GEMA im Interview mit motor.de.

Natürlich muss sich die GEMA reformieren und ihr verschissenes, altes und verkrustetes System loswerden und endlich aufhören sich auf dem uralten Vereinsrecht auszuruhen. Und natürlich wäre es auch von Vorteil, wenn gerade die, die du gerade angesprochen hast, dementsprechend ihren Arsch hochkriegen würden. Aber eigentlich geht es auch viel simpler, denn statt sich über die GEMA zu ärgern und dabei unnötig Energien zu verschwenden, sollte man einfach Alternativen schaffen, so wie wir das gerade tun. Ich glaube das ist letzen Endes viel wichtiger in dieser ganzen Debatte. Dieses Aufklärungsdefizit muss behoben werden. Letztlich sollte sich die Gesellschaft doch freuen über die unbegrenzten Möglichkeiten und Freiheiten, die einem das Internet und das digitale Zeitalter an sich bieten. Diese Tatsache muss verbreitet werden. Die Leute müssen einfach erfahren, was möglich ist.

Intesessant sind in diesem Zusammenhang auch ihre „4 Thesen zur GEMA„.

ZOE.LEELA hat gerade ihr Debüt-Album „Digital Guiltvia Motor Music (Rent a Record Company/rough trade) unter Creative Commons veröffentlicht.

(Foto: TOMPiGS)

Free-Music-Friday: Willis Drummond

Viel zu sagen gibt es über die spanische Band Willis Drummond nicht, sie kommen aus dem Baskenland, singen in Euskara (baskisch) und sind dem Alternative Rock zuzuordnen. Als Einflüsse fallen Namen wie Fugazi, AC/DC oder Dead Kennedys und dazwischen bewegen sich die 4 Musiker Jurgi Ekiza (Gitarre und Gesang), Rafa (Gitarre), Xan Bidegain (Bass) und Felix (Schlagzeug) auch.

2007 trat die ein Jahr zuvor gegründete Band mit dem selbstproduzierten Album „Anthology“ in Erscheinung. Wären die Texte in englischer Sprache verfaßt worden, hätte das Debüt auch im Seattle der 1990er Jahre entstanden sein können. Der Nachfolger „Willis Drummond„, 2009 beim Netlabel Bidehuts veröffentlicht, kommt dagegen Punk-Rockiger daher, in Richtung Bad Religion. 2011 erschien mit „Istanteak“ das bisher letzte Album von Willis Drummond, welches die ganze Bandbreite des Alternative Rocks aufbietet.

Alle 3 Alben sind als kostenlose Downloads bei Bandcamp erhältlich (lizensiert unter CC by-nc-sa), dazu noch das Live-Album „Zuzenezkoak #2“ (2010, Bidehunts).

Willis Drummond im Netz: Bandcamp | Facebook | Last.fm | Myspace | Youtube

Free-Music-Friday: The Black Atlantic

Heute präsentiere ich The Black Atlantic, die Band des Singer/Songwriters Geert van der Felde, der beweist, dass man nicht aus Island kommen muss, um weichen, mysterischen und orchestralen Dream-Pop zu machen, wie das Oor Magazine schrieb. Geert kommt nämlich aus den Niederlanden und war in den Jahren 1999 bis 2004 Frontmann der amerikanischen Metalcore-Band Shai Hulud. Nach dieser wilden Zeit hat er allerdings seine Liebe zu ruhigeren und akustischeren Klängen entdeckt.

Und so ist es wenig verwunderlich, dass Vergleiche mit Bands wie Bon Iver, Sigur Rós oder den Fleet Foxes aufkommen, wenn es darum geht, die Musik von The Black Atlantic zu beschreiben. Nachdem 2009 das Debüt-Album „Reverence for Fallen Trees“ beim Netlabel Beep! Beep! Back up the Truck erschienen war und The Black Atlantic Konzerte in Europa, den USA, Kanada und China spielten, wurde im Januar 2012 die EP „Darkling, I Listen“ in der Besetzung Geert van der Velde (Gesang, Gitarre), Kim Janssen (Gitarre), Simon van der Heide (Drums, Percussions) und Matthijs Herder (Tasteninstumente, Ukulele, Bass, Gitarre) ebenfalls von Beep! Beep! veröffentlicht.

Neben dem kostenlosen bzw. Name-Your-Price-Download gibt es auch die Möglichkeit, das Album und die EP auf CD oder Vinyl zu kaufen.

Wer neugierig geworden ist, wie The Black Atlantic live klingen, der hat in Kürze die Gelegenheit dazu, und zwar in Freiburg im Breisgau (24.02.12), München (26.02.12) und Darmstadt (27.02.12).

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