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Neues Album von Tinavie: „Hidden Places“

Tina von Tinavie

Die Moskauer Band Tinavie hat mich mit ihrem Debüt-Album „Augenblick“ dermaßen begeistert, dass es erst vor wenigen Tagen von meinem MP3-Player aka Smartphone verschwinden mußte – leider habe ich nur eine kleine Speicherkarte in dem Gerät und tausche die Musik regelmäßig aus, auch weil ich sehr viel gute Musik entdecke. „Augenblick“ war dort aber ein Dauerbrenner. Nun gibt es auch etwas Neues von Tinavie, „Hidden Places“ nennt sich das Nachfolge-Album.

Free-Music-Friday: Wonderland

Wonderland

Der Zufall wollte es, dass mir nach Red Princess gleich die nächste russische Band mit märchenhaftem Bezug über den Weg gelaufen ist: Wonderland aus Ischewsk. Dieser Name ist recht beliebt in Musikerkreisen, was das Zusammentragen von Informationen erschwert hat, zusätzlich zu den sprachlichen Barrieren, denn außerhalb ihrer Heimat haben Wonderland bisher kaum Beachtung gefunden. Völlig zu Unrecht, wie ich finde, deshalb ändert sich das jetzt auch mit diesem Free-Music-Friday-Artikel.

Musikalisch orientieren sich Wonderland am Brit-Pop und Alternative-Rock, hörbare Einflüsse sind The Smiths, R.E.M. oder Radiohead. Leider liegt zur Zeit nur eine knapp 15 Minuten lange EP mit dem Namen „If You Not Going To Born“ vor, die mit 4 Liedern bestückt ist und unter der Creative-Commons-Lizenz by-sa bei Jamendo erhältlich ist. Ihr dürft die Songs also sogar kommerziell nutzen, wenn ihr den Urheber nennt. Bearbeitungen wären unter dieser Bedingung auch möglich, wenn ihr das neue Werk ebenfalls unter CC stellt.

Mich hat die Band spontan begeistert, weshalb ich sehr hoffe, dass bald mehr von Wonderland zu hören ist.

Wonderland im Netz: Facebook | Jamendo | Kroogi | Soundcloud

Free-Music-Perle zwischendurch: Purple Eve

Purple Eve

Zwischendurch mal eine dringende Free-Music-Empfehlung: Purple Eve.

Beim slowakischen Netlabel Melodica ist gerade die Submersus EP des Sextetts mit Musikern aus Russland, Schweden und Israel erschienen, die allerdings nur ein Teil des gleichnamigen Albums von Purple Eve ist, welches ebenfalls unter CC by-nc-nd erschienen ist, allerdings beim ukrainischen Netlabel Pikpack.

Die süße Melancholie, die Purple Eve auf „Submersus“ verbreiten, paßt wunderbar in die Jahreszeit. Mein Anspieltipp ist „Truth„, wer Zeit hat, sollte sich aber das Gesamtwerk herunterladen und anhören.

Purple Eve im Netz: Bandcamp | Last.fm | Myspace

Free-Music-Friday: Red Princess

Red Princess

Heute wird der Free-Music-Friday märchenhaft, denn die russische Gothic-/Alternative-Rock-Band Red Princess erzählt uns auf ihrer jüngsten Single „About Red Riding Hood„, also vom Rotkäppchen.

2008 wurde die Band in Moskau gegründet und besteht aus Sängerin und Texterin Natasha, Gitarrist und Komponist Valery, Bassist Leonid und Drummer Sam. Gemeinsam kombinieren sie verschiedene moderne Rock-Stile wie Gothic, Industrial, Nu Metal, Alternative und Progressive Rock und haben vor der Single „About Red Riding Hood“ bereits eine Maxi-Single herausgebracht, die 4 Titel, darunter die russische Version von „About Red Riding Hood„, und 2 Remixe enthält.

Eine kleine aber feine Diskographie, die auf ein baldiges Album des Quartetts hoffen läßt.

Red Princess im Netz: Facebook | Jamendo | Last.fm | Myspace | Reverbnation | Twitter | YouTube

Free-Music-Friday: Ey Lou Flynn

Ey Lou Flynn

Heute ist der 11.11.11 – Martinstag und der Beginn der närrischen Zeit und Free-Music-Friday. Da stellen sich mir die Fragen, „Gibt es Creative-Commons-lizensierte Karnevalsmusik?“ und „Sollten die Musikpiraten nach den Weihnachts– und Kinderliedern nicht auch mal ein Buch mit gemeinfreien Karnevalsschlagern herausbringen?“ Das konnte ich in meiner wie immer viel zu kurzen Recherchezeit leider nicht herausfinden, aber meine heutige Empfehlung hat zumindest ein Laternenlied im Gepäck: Ey Lou Flynn.

„Hippiepunk“ nennt Ey Lou seine Musik, die er völlig im Alleingang produziert, eine Melange aus Funpunk, Indie-Rock und deutschem Schlager mit lustigen bis skurrilen Texten, teilweise mit ernstem Kern. Nach der EP „Delfintherapie“ (2008) veröffentlichte er im letzten Jahr sein Debüt-Album „Naja, ich hab‘ mein Bestes gegeben!„.

Das Album gibt es nicht nur als kostenlosen Download, sondern für 10 Euro auch als CD im Digipak mit umfangreichen Bonus-Material.

Beim Free! Music! Contest hat Ey Lou übrigens einen Hattrick geschafft, 2009, 2010 und 2011 gehörte er zu den Finalisten, die es auf die Sampler geschafft haben.

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