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Mitmachen: 1000 Euro für die Musikpiraten!

Musikpiraten e. V.

Passend zum Free-Music-Friday möchte ich einen Aufruf an alle Leser meines kleinen Blogs, besonders die Mitglieder und Sympathisanten der Piratenpartei und die Musikliebhaber, starten. Der Eine oder Andere wird schon wahrgenommen haben, dass die Ing-Diba, das ist die Bank mit der nervigen Werbung mit Dirk Nowitzki, 1000 Vereinen jeweils 1000 Euro zahlt. Dazu gibt es eine Online-Abstimmung, bei der sich auch der Musikpiraten e. V. beteiligt, dem ich auch angehöre und der schon viele gute Aktionen durchgeführt hat, allen voran den Free! Music! Contest, das gemeinfreie Weihnachtsliederbuch und das Liederbuch „Kinder wollen singen!„.

Jetzt ist allerdings ein Endspurt nötig, damit die Musikpiraten am kommenden Dienstag um 17 Uhr – bis dahin läuft die Abstimmung – unter den ersten 1000 Vereinen ist. Der Verein, der derzeit die Wertung anführt, hat übrigens nicht mal so viele Stimmen, wie die Piratenpartei Mitglieder hat. Wenn also jeder Pirat seine 3 Stimmen den Musikpiraten gibt…

How-To Abstimmung: Ihr geht auf die Abstimmungsseite für die Musikpiraten, klickt auf „Stimme abgeben“ und gebt schschließend eure E-Mail-Adresse und den Captcha-Code ein und klickt auf „Absenden“. Nun bekommt Ihr eine E-Mail geschickt, die Ihr öffnet und klickt auf den enthaltenen Link. Das war es aber noch nicht ganz, denn nun müßt Ihr nochmal auf „Stimme abgeben“ klicken und eure Stimme wird gezählt.

Das ganze Procedere könnt Ihr nun noch zweimal mit dieses E-Mail-Adresse wiederholen. 😉

Free-Music-Friday: Garmisch

Garmisch

Das schwedische Elektropop-Kollektiv Garmisch besteht aus den Musikern Charlotte Fagerlund, Stefan Bodetoft, Birgitta Persson, Charlotte Lundgren und Patrik Svensson und wurde 2004 unter dem Namen Garmisch Partenkirchen gegründet.

Im letzten Jahr erschien nach zwei EPs und einer digitalen Vorab-Single namens „Glimmer“ das Debüt-Album „Garmisch“ mit 10 wunderschönen Schweden-Indie-Pop-Songs. Garmisch wären damals also schon eine Erwähnung wert gewesen, die aus mir heute völlig unerklärlichen Gründen ausgeblieben ist. Nur gut, dass die Schweden sich kürzlich mit dem Re-Release ihrer EPs wieder in Erinnerung gebracht haben. „The EPs XE“ heißt das digitale Doppelalbum, das nicht nur die unter dem Namen Garmisch Partenkirchen beim seit 2007 leider nicht mehr aktiven Netlabel Go, Jukebox! veröffentlichten EPs “Black Paint EP” (2006) und “The Munich EP” (2006) enthält, sondern auch Remixe der Songs.

Album cover

Außerdem ist die digitale Maxi-Single „Facing The Sea“ (2010) erhältlich. Jeder, der ein Faible für schwedische Pop-Musik hat, wir sich die gleiche Frage stellen wie das Netlabel Blocsonic anläßlich der Veröffentlichung von „Glimmer„:

Everytime I come across incredible pop music from Sweden, I wonder if there’s something in the water that makes such a large of number of that nation’s songwriters and musicians have such a firm grasp on what it is that makes tasty pop music. Back in 2007 while putting together a netBloc release, I discovered another of these gifted Swedish groups…

Garmisch im Netz: Facebook | Last.fm | Myspace

Free-Music-Friday: The Kyoto Connection

The Kyoto Connection

The Kyoto Connection sind aufmerksamen Beobachtern der Creative-Commons-Szene schon länger ein Begriff, das argentinische Elektro-Pop-Projekt zählte mit dem Song „Take On Me“ zu den Gewinnern des Free! Music! Contest 2010 und war ebenfalls im letzten Jahr mit „The Best Days Of My Life“ einige Monate in den Free Music Charts vertreten. Beide Titel stammten aus dem Album „No Headphones Required„.

Father | Son„, das erste Konzept-Album von The Kyoto Connection, ist am 15.10.2011 erschienen und führt uns auf eine musikalische Reise durch den Kreislauf des Lebens. Es beschreibt Momente und Gefühle wie Wachstum, Liebe, Hass und Mitgefühl und den Platz des Einzelnen in der Mitte des Universums, durch eingängige elektronische Klänge und fernöstliche Melodien.

Nach dem instrumentalen Intro „Entrance Into Nebula“ bekommen wir bei „Shine For The Rest Of Us“ die Stimme der neuen Sängerin Laura Lang zu hören. Das folgende „Growing Up“ ist für mich der beste Song des Albums, nach einem gesprochenen Intro kommt ein ruhiger Gesangspart von Laura, der von einem UpTempo-Violinen-Part abgelöst wird, bevor das Lied wieder ruhig ausklingt. In „Enter The Vortex“ kommen dann sphärische Klänge zu Tage, die uns durch den instrumentalen Song leiten.

In The Middle Of Somewhere“ wird wieder durch fernöstliche Elemente und Lauras Stimme dominiert. Das vorletzte Lied heißt „The Last Days Of A Samurai Soul„, bei dem ein schönes Piano zum Einsatz kommt und ethnische Percussions, die zusammen eine ruhige Stimmung vermitteln. Zum Abschluß darf Jesica Rubino, die auch für die Violine verantwortlich ist, die wunderschöne Ballade „Full Circle“ vortragen. Und als die letzen Worte „As father becomes the son, story is over, the circle is done“ gesprochen wurden, habe ich eine Gänsehaut bekommen.

Für das Songwriting war wieder der Kopf des Projektes, Facundo Arena, verantwortlich, der neben den bereits erwähnten Damen auch von Rodrigo Trado (Drums, Percussions, Programming) unterstützt wird.

Neben „Father | Son“ und „No Headphones Required“ sind auch noch die Alben „The First Voyage“ (2006), „The Second Voyage“ (2008) sowie die EP „Out of Japan“ (2009) unter CC by-nc-nd erhältlich.

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Free Music Charts Oktober 2011

free-music-chartsAm Montag war es wieder soweit, die Free Music Charts für den Monat Oktober 2011 wurden veröffentlicht. Für meine Band Lichtscheu ging es wieder aufwärts bis auf den zweiten Platz, den Spitzenplatz schnappte uns allerdings The Womb aus Australien weg. Dann können wir uns ja zumindest „Best German Act“ nennen, oder? 😉

Meine weiteren Favoriten sind auch noch dabei: Obsidian Shell (7.), Unwoman (8.), Kites (11.) und The Sunshine Factory (14.).

Für unser „Träum süß“ ist jetzt Bergfest, dreimal sind wir nun in den Free Music Charts vertreten gewesen, maximal dreimal können wir noch dranhängen, dann ist nach den Regeln Schluß.

Ich würde mich sehr freuen, wenn meine Leser dazu beitragen, dass wir auch im November eine gute Plazierung erreichen. Ihr dürft einmal pro Monat für bis zu 5 Bands stimmen. Ihr könnt euch die Sendung als Entscheidungshilfe jederzeit als Podcast anhören.

Free-Music-Friday: Unwoman

Wenn Amanda Palmer über Twitter eine junge Musikerin empfiehlt, kann man ruhig mal einen Blick und ein Ohr riskieren. Optisch paßt Unwoman sehr gut zu Amanda allerdings ist das Hauptinstrument von Erica Mulkey nicht das E-Piano – obwohl sie auch das erlernt hat – sondern das Cello. Dazu mixt sie Synthie-Pop und Goth-Elemente zu einem stimmungsvollen Dark Wave.

Sieben Alben hat Unwoman seit 2002 herausgebracht, wobei das letzte Werk unter dem Titel „Uncovered Volume 1“ durchweg Coverversionen z. B. von Joy Division, Madonna, Front 242, Michael Jackson, Nine Inch Nails und Tori Amos enthält und daher nicht unter Creative Commons steht. Ihre eigenen Stücke lizensiert sie aber unter CC by-nc-sa.

Alle Veröffentlichungen sind als Download bei Bandcamp erhältlich, manche auch als aufwändig gestaltete CD(R)s. Unwoman hat nicht nur das Potenzial, in der Gothic- und Steampunk-Szene einzuschlagen, sondern mit ihren gefühlvollen Songs auch darüber hinaus viele Fans zu gewinnen.

Aktuell läuft noch bis zum 25.10.2011 eine Aktion bei Kickstarter mit der Unwoman Geld für die Produktion einer Video-Dokumentation sammelt, die im Januar 2012 erscheinen soll und von ihrer gerade abgeschlossenen Tour mit Auftritten in Portland und bei der Steamcon III in Seattle handeln wird.

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