Schlagwort: Gothic

Diary Of Dreams – Echo In Me

Nachdem die Goth-Rocker von Diary Of Dreams neulich „The Chain„, einen Titel aus dem 2009er Album „(if)“ als „Bestimme den Preis“-Download ohne Mindestbetrag anboten, also quasi verschenkten, lieferten Adrian Hates und Co. bereits letzten Freitag zum Tourstart einen Song des kommenden Albums „Ego:X“ nach: „Echo In Me„.

„Es ist das Echo in mir, was mich stets dazu inspiriert hat, Musik zu machen, das Echo dessen, was mir tagtäglich begegnet, die Reflexion des von mir Erlebten. ‚Echo in me’ war daher für mich so etwas wie ein emotionaler Ausgangspunkt für unser neues Album Ego:X und zudem das erste Stück, was sich im Laufe der Produktion reif und vollendet anfühlte. All dies sind gute Gründe für uns, eben genau diesen Titel vom neuen Album mit Euch zuerst zu teilen. Natürlich schafft der Song es nicht, die große musikalische Bandbreite des Albums zu repräsentieren, dennoch ist es für uns ein sehr wichtiger Song, der es schafft, den Sound und die Kraft des Albums zu verkörpern.“

Ihre Tour neigt sich dem Ende, heute sind DoD im Hamburger Knust zu sehen, morgen in der Theater-Fabrik in Leipzig und am Sonntag in Berlin (Columbiaclub).

Free-Music-Friday: Melanculia

melanculia

Letzte Woche habe ich mit IntoXication eine Band vorgestellt, die als Neuvorstellung in den Free Music Charts vertreten ist, das war allerdings völlig zufällig. Wahrscheinlich haben Sven und ich mittlerweile dieselben Informanten. 😉 Ich habe aber in den FMC auch die heutige Empfehlung gefunden: Melanculia, die Sven mit Joy Division verglichen hat. Das reichte schon, um meine Aufmerksamkeit zu erwecken.

Der Gesang kam mir gleich vertraut vor, aber nicht, weil Ian Curtis nachgeahmt wurde, sondern weil es sich um die Stimme von aeon sable handelt. Am 18.10.2010 veröffentlichte Nino bei af-music mit The Dazed Prophet bereits das 4. Album unter dem Namen Melanculia (unter Creative Commons by-nc-nd).

The Dazed Prophet kommt zwar mit klassischer Instrumentierung – Gitarre, Bass, Drums, etwas Keyboard – daher, klingt aber akustischer als die anderen Projekte von Nino und Din-Tah Aeon, büßt jedoch nichts an düsterer Atmosphäre und Melancholie (Nomen est Omen) ein.

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