Death to Los Campesinos!
Los Campesinos!, eine der wenigen Bands, die sich selbst den Tod wünschen:
Schlagwort: Indie
Los Campesinos!, eine der wenigen Bands, die sich selbst den Tod wünschen:

Johnny Foreigner verschenken ihre „Feels like Summer“-EP mit 3 Songs gegen Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse, da der Downloadlink per Mail verschickt wird.
Neben „Feels like Summer“ sind die Stücke „Camp Kelly Calm“ und „Wow, Just Wow“ dabei.
via Bloggy Foreigner.
Draußen fühlt es sichschon nach Sommer an und Johnny Foreigner haben das Video zu „Feels like Summer“ (vom demnächst erscheinenden Album “Grace and the Bigger Pictureâ€) fertig, was will man mehr?
10 Tage ist es jetzt schon her, dass meine Band Lady Chaos den ersten gemeinsamen Auftritt bestritt. Da möchte ich natürlich noch was zu schreiben. 🙂

(Lady Chaos: Norman – Gitarre, Freddy – Drums, Angela – Gesang, Micha – Bass, Stefan – Keyboards)
Da wir derzeit nur 40 Minuten Programm haben, kam uns der Auftritt beim Flensburger Stadtfest „Tummelum“ sehr gelegen, die dortige Spielzeit betrug nämlich „nur“ 45 Minuten. Wir durften am Freitag um 17 Uhr spielen, unter der Rubrik „Flensburger Nachwuchsbands“. Diese Bezeichnung ist für eine Band mit einem Durchschnittsalter von vielleicht 45 Jahren nicht ganz alltäglich, aber man kann uns auch als zartes Pflänzchen sehen, das sich anschickt, in den Musikhimmel zu wachsen. Zunächst gab es aber noch Irritationen, da sich der Zeitplan stark verschoben hatte, und die Band, die vor uns spielte, ihr Kontert erst um 16.45 Uhr begann. Wir bekamen sogar in Aussicht gestellt, unsere Show kürzen zu müssen, was sich Goth sei Dank nicht bewahrheitete. Wir spielten ab 17.45 Uhr und zogen das geplante Programm durch:
1. Ohne Widerstand
2. Vampir
3. So kalt
4. Feigheit
5. Träum süß
6. Wächter deines Schlafes
7. Mondscheinlied
8. Kälte
9. Vampir (Z)
Ja, als Zugabe spielten wir noch einmal „Vampir“, das als kostenloser Download erhältlich ist. Für uns war der Auftritt eine gelungene Feuerprobe, wir haben durchweg positive Resonanz bekommen. Jetzt machen wir in zwei Richtungen weiter: Die schon geplanten Aufnahmen sollen jetzt kurzfristig eingespielt werden und wir wollen natürlich mit neuen Songs unser Repertoire erweitern, damit wir auch mal einen abendfüllenden Gig spielen können.
Der Nordblog-Teil des Abends ist leider ausgefallen, man kann Flensburger Blogger eben nicht so plump als Live-Publikum einspannen. Lediglich Rowi war vor Ort und hielt die Nordblog-Fahne hoch – bildlich gesprochen.
Mehr Fotos vom Auftritt gibt es bei MySpace und demnächst auf der Webseite.
Das Shoegaze-Revival hat für mir in erster Linie die Erkenntnis gebracht, was Shoegaze überhaupt bedeutet, denn obwohl ich The Jesus and Mary Chain und My Bloody Valentine in meiner Plattensammlung habe, wußte ich nie, dass sich unter anderen diese Bands hinter diesem Begriff verbergen. So ist es aber auch nicht verwunderlich, dass ich eine Shoegaze-Band der neuesten Generation (manche sagen „Newgaze“ oder „Nugaze“) in mein reines Herz geschlossen habe, nämlich The Pains Of Being Pure At Heart aus New York, USA.
Samstag hatte ich die Gelegenheit, TPOBPAH live im Knust in Hamburg zu sehen. Im Rahmen des „Feedback Fever Festivals“ wurden sie von der Londoner Band Longview supportet, doch zunächst gab es einen „long view“ auf die leere Bühne. Statt wie angekündigt um 20 Uhr ging es erst nach 21 Uhr mit Live-Musik los. Die Songs erinnerten mich am ehesten an The Cure zu „Desintegration“-Zeiten, der Gesang an Reamon. Ich hatte mir auf der Myspace-Seite der Band vorher nur den Titel „Further“ anhören können, der wurde auch gespielt und als „neues Stück“ angekündigt. Zum letzten Song holten sich Longview Unterstützung von Mark Gardener (Ride) an der Gitarre. Alles in allem ein runder Auftritt und eine schöne Einstimmung auf den Hauptact: The Pains Of Being Pure At Heart.
Nach einer gefühlt nicht enden wollenden Umbaupause – obwohl da jetzt soviel gar nciht umgebaut werden mußte – betraten TPOBPAH unterstützt von Tour-Gitarrist Christoph Hochheim die Bühne. Was soll ich schreiben? Der Gig war absolut und nur positiv. Schon lange vorher, als Bassist Alex und Sänger Kip höchstpersönlich den Merchandise-Stand bestückten, fand ich sie sympathisch; keine großen Rock-Star-Allüren, sondern einfach die T-Shirts selbst verkaufen (obwohl mit der Stand im Molotov mit Katie Harkin und Kelly Southern optisch besser gefallen hatte). Der Sound war anständig und die Band spielte munter Stück um Stück, ohne große Pausen oder Ansagen. Ich konnte mir die Setlist nicht merken, aber ich denke, sie wich nicht von der Pariser und der Kölner ab und sah dann so aus:
Doing All The Things That Would’nt Make Your Parents Proud
This Love Is Fucking Right!
Young Adult Friction
Come Saturday
The Tenure Itch
Stay Alive
103
Everything With You
Pains Of Being Pure At Heart
Hey Paul
Gentle Sons
Beim vorletzten Lied ging die schöne Fender Jaguar von Kip kaputt. Irgendwas hatte sich aufgelöst, jedenfalls suchte Kip auf dem Boden nach kleinen Einzelteilen. Er mußte dann kurz von der Bühne gehen und kam mit der semiakustischen Gibson von Longview-Gitarrist Doug Morch zurück. Leider war dann auch schon Feierabend und Kip und Alex begaben sich wieder an den Merchandise-Stand, wo ich dann auch noch einkaufte.
Es gibt sogar ein kurzes Video – Come Saturday – vom Gig im Netz:
Außerdem ist in der Welt eine Konzert-Review erschienen.