Schlagwort: Indie

Free-Music-Friday: The Dead Souls

Heute kann ich mal wieder eine vielversprechende Post-Punk-Band präsentieren: The Dead Souls. Etienne Goldberg (Gesang, Gitarren, Programmierung) und Kevin Shames (Bass, Keyboards), ursprünglich aus Puerto Rico stammend und mittlerweile in den USA beheimatet, gründeten die nach einem Song von Joy Division benannte Band im Jahre 2008.

Musikalisch gehören The Dead Souls zu den Bands, die zwar deutliche Referenzen an Vorgänger wie Love Like Blood, Christian Death oder The Chameleons aufweisen, dabei allerdings durchaus eigenständig und zeitgemäß klingen.

Nach der ersten EP namens „Desire“ (2010), die für 5 US-$ bei Bandcamp erhältlich ist. wurde die 2011 nachgelegte EP Ambition im Januar 2012 wiederveröffentlicht (Zorch Factory Records, CC BY-NC-ND 3.0) und ist als kostenloser Download auch bei Bandcamp zu haben.

Ende 2011 erschien dann noch die digitale Single „My Obscure Illusions„, die zwar kostenlos bei Bandcamp heruntergeladen werde kann, allerdings ohne Hinweis auf eine CC-Lizensierung.

The Dead Souls im Netz: Bandcamp | Myspace

Rusconi Revolution – von Sony zu Indie

(Nicht nur) In diesem Monat lohnt ein Blick auf das „Album des Monats“ bei den Musikpiraten, dort bzw. in einem dort eingebundenen Video erklären die 3 Musiker der schweizer Jazz-Rock-Band Rusconi, immerhin Echo-Gewinner 2011, warum sie sich von ihrem Major-Label Sony getrennt haben und ihr Album „Revolution“ nicht nur in Eigenregie herausgebracht haben, sondern auch kostenlos zum Download anbieten.

DirektLink

CDs gibt es dagegen nur bei den Konzerten von Rusconi zu kaufen:

22.03.12 – Wiesbaden, Schlachthof
24.03.12 – Karlsruhe, Tempel
28.03.12 – Berlin, HBC
29.03.12 – Hamburg, Kampnagel
30.03.12 – Bremen, Kito

Ein Interview zum Album hat Mario Keipert von Musik am Montag mit Stefan Rusconi geführt.

Lichtscheu – Solang du lebst (Live-Video)

Bisher habe ich die Videos meiner Band Lichtscheu auf meine Kappe – sprich in meinen Youtube-Kanal – genommen, doch damit ist jetzt Schluß! Lichtscheu hat seinen eigenen Videokanal. Und alle so: Yeaahh!

Alle bisherigen Videos habe ich dort bereits hochgeladen und nun kommen noch drei Live-Mittschnitte vom Festival „Der Hafen rockt 9“ aus dem Speicher Husum dazu. „Solang du lebst“ – das Intro kennt ihr schon aus unserem Video-Blog – ist gestern veröffentlicht worden, heute abend folgen 2 weitere.

Leider bin ich die meiste Zeit überhaupt nicht zu sehen, aber „glaubt mir, ich war schon immer da…“ 😉

Free-Music-Friday: One Buck Music

Zu der Entstehung der belgischen Band One Buck Music gibt es eine nette Legende: Jedes Quartal treffen sich 5 Männer und werfen einen Dollar in eine Holzkiste. Warum sie das tun, ist ein Geheimnis, aber solange wie dieses Ritual besteht, machen sie den ganzen Tag Musik und nehmen eine Reihe eigener Songs auf.

Diese Songs können sich durchaus hören lassen, und zwar auf den bisher erschienenen Alben „Serendipity“ (CC by-nc-sa) und „Exploring The Poles“ (CC by-sa), versprühen zwar einen 80er Jahre Charme, haben aber teilweise echten Ohrwurm-Charakter, wozu unter anderem wunderschöne New-Wave-Gitarrenriffs und eingängige Gesangsmelodien beitragen.

Der 80er-Tough kommt nicht von ungefähr, denn ihre erste Schaffensphase hatten Filip (Gesang, Keyboards, Gitarre), Peter (Keyboards), Joost (Gitarren), Erik (Drums und Percussions) und Roel (Bass) von 1981 bis 1989. Erst 2002 wurden die Instrumente wieder entstaubt und in Betrieb genommen. Zum Glück, muß ich sagen, denn es sind wirklich einige Perlen im Repertoire von One Buck Music zu finden, wobei mir „Exploring The Poles“ einen Ticken besser gefällt als der Vorgänger, aber entscheidet selbst:

Und wem die Musik einen Buck wert ist, der kann bei Jamendo ein paar Euro für One Buck Music spenden.

One Buck Music im Netz: Jamendo | Last.fm | Myspace | YouTube