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Blogparade: Musik des Jahres 2010

Eine nette Blogparade habe ich bei 49 Suns entdeckt. Der beste Song, das beste Album und das beste Konzert des Jahres 2010 sollen gebloggt werden. Los geht’s:

Der beste Song 2010:

Am allerallermeisten hat mich ein Lied von Johnny Foreigner begeistert, das das Trio als kostenlosen Download verschenkt hat: „Who, With Who And What I’ve Got„, ein Song, der mir gleich zwei Blogeinträge wert war. 🙂

Das beste Album 2010:

Nach langer Überlegung habe ich mich für das Album des Indietronica-Duos Gahzed entschieden, „We’ll Turn Into Gold“ (feat. Entertainment For The Braindead). Auch hierüber hatte ich gebloggt.

Bestes Konzert 2010:

Ich habe überhaupt nur ein Konzert besucht und das auch nur, weil ich selbst im Vorprogramm aufgetreten bin. Für derartige Fälle erlauben die Spielregeln auch Live-Alben und -DVDs. Hier fällt meine Wahl auf die Live-EP „Live At The Konzerthaus Dortmund“ von Get Well Soon, die kostenlos als Download erhältlich ist. Leider habe ich mich erst spät im Jahr mit diesem großartigen Musiker näher befaßt, nämlich durch die 3Sat-Doku „Aufnahmezustand“ am 18. Dezember, sonst wäre das Album „Vexations“ wohlmöglich auch hier genannt worden.

Wer sich auch an dieser Blogparade beteiligen möchte, hat noch bis zum 09.01.2011 um 23.59 Uhr Gelegenheit dazu.

Free-Music-Friday: Secret Knives

Secret Knives

Secret Knives sind ein weiteres Beispiel für Bands, die mit ihrer Musik zu überzeugen wissen, über die aber sonst nicht viel in Erfahrung gebracht werden kann. Ash Smith heißt der Kopf der Band aus Wellington, Neuseeland, der Secret Knives 2006 zunächst als Solo-Projekt startete und 2008 die Homerecording-EP „The Wolves“ herausbrachte. Live läßt er sich von den befreundeten Musikern Richard Larsen (Gitarre), Jonathan King (Bass) und Ben Dalgleish (Drums) unterstützen, die Songs zum Debut-Album „Affection„, das am 1. Oktober 2010 erschienen ist, hat Smith aber erneut allein komponiert, arrangiert und eingespielt. Stilistisch ist die Musik dem Shoegaze, Post-Punk oder Dream-Pop zuzuordnen, die Single „The Northwest States„, übrigens Platz 15 in der Dezember-Ausgabe der Free-Music-Charts auf Darkerradio und weiterhin wählbar, läßt bei mir beispielsweise Erinnerungen an The Cure und Echo And The Bunnymen aufkommen. Als weitere Referenzen/Einflüsse werden The Chameleons und Television genannt.

Sowohl die EP als auch das Album können kostenlos beim Netlabel „A Low Hum“ heruntergeladen werden, das Album gibt es auch bei Bandcamp, wo die CC-Lizenz by-nc-nd angegeben ist:

Secret Knives im Netz: Bandcamp | Last.fm | Myspace