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Free-Music-Friday: Lydia Low

Die junge Singer/Songwriterin Lydia Low ist gebürtige Texanerin und wuchs in Singapur auf. Mittlerweile wohnt sie wieder in Denton/Texas und drückt sich mit Hilfe von Gitarre und Loop-Pedal musikalisch aus. Ihre Haupteinflüsse sind KT Tunstall und Laura Marling, aber auch Metric und The Raveonettes zählt sie beispielsweise zu ihren Favoriten.

Ihre Lieder schreibt sie über kleine und große Dinge, die ihr in ihrem Leben wiederfahren sind. Es sind also alle Stimmungen von Melancholie bis Frohsinn vertreten und auch musikalisch reicht der Bogen von Folk über Pop bis Indie-Rock.

Am 01. September 2013 hat Lydia ihre zweite EP veröffentlicht, die den Titel „Wrecked Till Further Notice“ trägt und bei Bandcamp unter Creative Commons by-nc-sa für 7,92 $ zu haben ist.

Darin enthalten sind acht Songs, inklusive Neuaufnahmen von Dreien („Hole“, „Electric“ und „Sleepers‘ Night Railway“), die bereits auf ihrer ersten EP „Electric Flower“ (2011) waren – zum Glück, denn der Erstling steht nicht unter Creative Commons.

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Rooftop Runners – Zwei kanadische Brüder in Berlin

Ich werde von Zeit zu Zeit digital bemustert, da ich aber nur veröffentliche, was mich wirklich anspricht, bemerkt der geneigte Leser davon meistens nichts. Heute gab es aber mal wieder eine Promotion-Mail, deren Wortlaut ich hier gern verwenden möchte:

„Die Brüder Benedikt und Tobias MacIsaac stammen ursprünglich aus dem Westen Kanadas, leben aber seit einiger Zeit in Berlin, wo sie auch ihr Projekt Rooftop Runners gründeten. Ihre Musik ist eine Mischung aus gefühlvollen Vocals, energiegeladener Instrumentierung und elektronischen Elementen.

Inspiriert von ihrer neuen Heimat Berlin produzierten sie in Eigen-Regie ihre erste EP We are here, tourten durch Europa und Kanada und spielten sogar beim Fusion Festival, der Canadian Music Week und auf dem Rifflandia Music Festival.

Zurück in Berlin entstand schließlich das Debüt Album der beiden – Alluvium wird am 21. Februar veröffentlicht. Benedikt und Tobias wechseln sich sowohl was den Gesang als die Instrumente angeht ständig ab. Sie komponieren akustische Landschaften, hervorgehoben durch Streicher Arrangements, eingängige Vocals, Gitarren und harte Synthies. So kreiert das Duo ein mutiges Wechselspiel verschiedenster Sounds.“

Als erster Vorbote des Albums ist gestern das Video zum Titel Underground erschienen:

Ich konnte das Album bereits hören und mag diesen melancholischen Touch der Jungs sehr. Gerade die Streicherarrangements machen die Musik so besonders, daher möchte ich mich mit Vergleich zurückhalten.

(via Benameur Promotion)

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Free-Music-Friday: Singleton

Heute gibt es mal wieder schönen Indie-Rock aus der Ukraine auf die Ohren. Die Band Singleton aus Kiew besteht seit 2004 und hat im Jahre 2009 ihre Debüt-EP „Storms“ (Jamendo, CC by-nc-sa). Im Vordergrund stehen die Gitarren von Jim Walt und Nikita Yudin sowie die schöne Stimme von Sängerin Alina Fedorova. Zusammen schaffen sie eine schöne melancholische Stimung, die von der Rhythmusfraktion Dmitriy Chudakov (Bass) und Vitaliy Yermak (Drums) unterstützt wird. Der Titeltrack „Storms“ und „The One“ sind die besten Beispiele dafür.

2010 veröffentlichten Singleton ihren ersten Longplayer mit dem Namen „The High Seas“ (Jamendo, CC by-nc-sa). Hier tritt ihre Liebe für britischen Indie-Rock deutlich zu Tage, die weibliche Stimme ist jedoch ihr Markenzeichen und läßt selbst altbewährte Riffs und Akkordfolgen in neuem Licht erscheinen.

Während dieses Album noch von der Band in Eigenregie produziert wurde, was sehr viel Zeit in Anspruch nahm, konnten Singleton für den Nachfolger „Uncovered“ die Dienste des erfolgreichen britischen Produzenten Simon „Barny“ Barnicott (Placebo, Kasabian, Arctic Monkeys, Ladytron u. a.) in Anspruch nehmen, der das Album in London abgeschmischt hat. Gemastert wurde es schließlich in New York von Greg Calbi (Bruce Springsteen, Paul Simon, The National u. a.). Ein Teil der Kosten für das neue Album wurde per Crowdfunding über Indiegogo finanziert. Auch wenn das angestrebte Ziel von 5.000 US-$ nicht erreicht wurde, so kamen dennoch 1.600 US-$ zusammen. Indiegogo bietet diese Option des flexiblen Fundings an.

„Uncovered“ steht trotz der professionellen Produktion unter Creative Commons by-nc-sa und fünf der 10 Lieder sind als kostenlose Downloads bei Jamendo und Soundcloud erhältlich. Komplett bekommt man das „Uncovered“ natürlich gegen Bezahlung bei allen bekannten Download-Shops.

2012 gewannen Singleton übrigens den internationalen Bandcontest Eurock Marathon in Berlin.

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Rauhnächte-Sampler von Dunkel-Volk.de

Die Gothic-Community Dunkel-Volk.de hat zu Weihnachten einen digitalen Sampler namens „Rauhnächte“ herausgegeben. Die Rauhnächte sind zwar schon vorbei, aber der Download funktioniert natürlich immer noch.

In der Track-Liste finden sich gleich zwei Bands, die ich auch schon zum Free-Music-Friday vorgestellt hatte, die Gruftschlampen und The Silence Industry. Lied Nummer 15 hat meine Band Lichtscheu beigesteuert, es trägt passend zum Wappentier von Dunkles Volk den Namen „Rabenherz„.

01 Gruftschlampen – Kalt (Tape Version)
02 Im Wesen – Weltfremd
03 Reactive Black – Doom
04 the atone – Creep
05 M-A-B – Erwacht
06 aXess – Predatory (club edit)
07 Rauschmaschine – Breath of agony
08 Zerogod – Galgenhügel
09 Analogsympathisant – Want
10 The Silence Industry – This violet night
11 A Pale Moon – The essence
12 Anna Astronaut – Vorhang auf
13 ifadeo – Angry about something
14 Error Enter Exit – Die grüne Fee – private mix
15 Lichtscheu – Rabenherz
16 Kadaver Acht – Staatsdiener (Assesino RMX)
17 Devil-M – Messer (Wormparade Remix)
18 The Glass Spider – Lauf!
19 KarakTzorn – Wir gehen unter

Direkt-Download

Es gibt zudem ein wunderschön gestaltetes zweiseitiges Cover zum Download.

Die Lieder stehen nicht alle unter Creative Commons, aber alle sind zumindest GEMA-frei.