Schlagwort: Musikpiraten

Mitmachen: 1000 Euro für die Musikpiraten!

Musikpiraten e. V.

Passend zum Free-Music-Friday möchte ich einen Aufruf an alle Leser meines kleinen Blogs, besonders die Mitglieder und Sympathisanten der Piratenpartei und die Musikliebhaber, starten. Der Eine oder Andere wird schon wahrgenommen haben, dass die Ing-Diba, das ist die Bank mit der nervigen Werbung mit Dirk Nowitzki, 1000 Vereinen jeweils 1000 Euro zahlt. Dazu gibt es eine Online-Abstimmung, bei der sich auch der Musikpiraten e. V. beteiligt, dem ich auch angehöre und der schon viele gute Aktionen durchgeführt hat, allen voran den Free! Music! Contest, das gemeinfreie Weihnachtsliederbuch und das Liederbuch „Kinder wollen singen!„.

Jetzt ist allerdings ein Endspurt nötig, damit die Musikpiraten am kommenden Dienstag um 17 Uhr – bis dahin läuft die Abstimmung – unter den ersten 1000 Vereinen ist. Der Verein, der derzeit die Wertung anführt, hat übrigens nicht mal so viele Stimmen, wie die Piratenpartei Mitglieder hat. Wenn also jeder Pirat seine 3 Stimmen den Musikpiraten gibt…

How-To Abstimmung: Ihr geht auf die Abstimmungsseite für die Musikpiraten, klickt auf „Stimme abgeben“ und gebt schschließend eure E-Mail-Adresse und den Captcha-Code ein und klickt auf „Absenden“. Nun bekommt Ihr eine E-Mail geschickt, die Ihr öffnet und klickt auf den enthaltenen Link. Das war es aber noch nicht ganz, denn nun müßt Ihr nochmal auf „Stimme abgeben“ klicken und eure Stimme wird gezählt.

Das ganze Procedere könnt Ihr nun noch zweimal mit dieses E-Mail-Adresse wiederholen. 😉

Musikpiraten e.V. vs. GEMA

Musikpiraten e. V.Wahnsinn: Die GEMA behauptet einfach, dass sie für 5 Titel auf dem neuen „Free! Music! Contest“-Sampler die Rechte vertritt und die Urheber nur vergessen haben könnten, ihre Werke anzumelden. Beim Verein Musikpiraten e.V. ging daher eine Rechnung über 350,96 € ein. Dazu ist sie aufgrund der GEMA-Vermutung berechtigt, allerdings hat sie in der Vergangenheit schon unrechtmäßig abkassieren wollen.

„Der Musikpiraten e.V. müsse nun beweisen, dass die Namensgleichheit zufällig besteht. Nur wenn dies gelingt, würde dem Verein eine Gutschrift über den geforderten Betrag ausgestellt werden.“ heißt es in der heutigen Pressmitteilung der Musikpiraten.

Junge Frau, die sich eine CD gekauft hat

Vielleicht erinnert ihr euch noch, dass ich beim diesjährigen Gedankendeponie Song Contest mit der Gruppe Siddharta für Slowenien angetreten bin. Heraus kamen einmal 12 Punkte aus Russland und am Ende 41 Punkte und Platz 24 von 39 Teilnehmern.

Siddharta spielen auch die Hauptrolle in der Geschichte, die Edda vom Eurovisions-Blog zu erzählen hat. Ihr gefiel Band nämlich auch und sie beschreibt ihre Erlebnisse bei dem Versuch, einen Tonträger der Slowenen käuflich zu erwerben:

Bei meinem Erlebnis mit Siddharta handelt es sich nicht – wie der Name vielleicht andeuten mag – um ein religiöses Erlebnis, obwohl buddhistische Geduld und Leidensfähigkeit durchaus nützlich gewesen wären. Es handelt sich schlicht um ein Erlebnis, dass ich als normale Musikkonsumentin und Fan der europäischen Musik mit unserer sonderbar aufgestellten Musikindustrie hatte.

Ich zahle gern für gute Musiker – am Beispiel Siddharta aus Slowenien

(via Musikpiraten)