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Free-Music-Friday: N. U. C.

N.U.C.

N.U.C. ist ein Synth-Goth-Trio aus Bremen, das in der Genre-klassischen Besetzung Gitarre, Bass, Keyboards und Drumcomputer antritt. 2005 von Sunny (Bass) und Sipo (Gesang/Gitarre) gegründet und kurz darauf von Teddy (Keyboards) komplettiert, traten N.U.C. bereits ein Jahr später beim WGT in Leipzig auf und veröffentlichten ihr erstes Album „Schattentanz„. Wie die Bezeichnung Synth-Goth schon vermuten läßt, trifft hier Metal-Gitarre auf Keyboard-Fläche, ganz in der Traditon von Red Lorry Yellow Lorry, Clan Of Xymox oder auch Funhouse. Die Texte sind in deutsch und englisch gehalten und und werden mit angenehmer Stimme vorgetragen.

Ende 2007 erschien dann „Metamorph„, auf diesem Album entwickelten sich N.U.C. mehr in Richtung Synth-Rock/Electro-Pop a la Crüxshadows, die Gitarre rückt dafür mehr in den Hintergrund, was dem Charme der Musik allerdings keinen Abbruch tut, sondern die Kreativität des Trios unterstreicht.

Derzeit bereiten N.U.C. die nächste Veröffentlichung vor, Name und Playlist des Mini-Albums stehen bereits fest. Auch „Gotika“ wird kostenlos unter Creative Commons erhältlich sein.

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Free-Music-Friday: Det Mekaniska Undret

Det Mekaniska Undret

Daß aus Schweden eine Menge guter Musiker kommen, brauche ich wohl nicht erwähnen, habe ich nämlich auch bestimmt schon mal. Einer dieser interessanten Künstler ist Andreas Österberg aus Göteborg, der sich den Künstlernamen Cyrus Gothenburg gegeben hat. Ich habe schon lange einen Entwurf bei mir im Blog, da ich die bisher erschienenen Alben vorstellen möchte. Die Alben sind zwar kostenlos erhältlich, aber nicht explizit unter Creative Commons veröffentlicht worden, daher konnte der Artikel leider nicht am Free-Music-Friday erscheinen.

Nun hat Herr Österberg allerdings ein neues Album auf den Markt gebracht, das bei 23 Seconds unter Creative Commons by-nc-nd erschienen ist. Das Projekt trägt den Titel Det Mekaniska Undret („Das mechanische Wunder“) und „Olika sidor av staden“ („Verschiedene Seiten der Stadt“) kann man mit Recht als Konzept-Album bezeichnen. Es stellt den Soundtrack für eine Fahrt mit der S-Bahn-Linie 11 durch Göteborg da, die einmal quer durch die Stadt führt. Zwischen Electronika, Electro-Pop und Dream-Pop ist die Musik immer dem jeweiligen Streckenabschnitt gewidmet. Und damit niemand nach Göteborg reisen muß – was zweifelsohne reizvoll wäre – gibt es ein entsprechendes Video zu jedem Song, das auf der S-Bahn-Fahrt aufgenommen wurde. So dauert die audio-visuelle Reise 42 Minuten und vielleicht ergibt es sich ja doch mal, die „Tram 11“ in Bergsjön zu besteigen, mit „Olika sidor av staden“ im Ohr.

Als Gastmusiker haben unter anderen Verklighetens Folk mitgewirkt, die ich auch schon vorgestellt habe.

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Free-Music-Friday: Meanwhileproject.ltd

Meanwhileproject.ltd

Hinter Meanwhileproject.ltd steckt der Kölner Musiker Marcus Adam, der zunächst ein Ein-Mann-Projekt im Sinn hatte, und sein Solo-Album mit Gitarre, Keyboard und Computer aufgenommen hatte, um das Ergebnis gleich wieder zu verwerfen und mit einer „richtigen“ Band, bestehend aus Bassist, Trompeter, Schlagzeuger und 2 Sänger/-innen noch einmal aufzunehmen. „Today Is Sunday„, so der Name des Albums, wurde 2008 beim niederländischen Netlabel WM Recordings veröffentlicht. Musikalisch bewegt es sich zwischen Indie-Folk, Ambient und Elektronica, Langeweile kommt bei der Vielfalt nicht auf.

Noch in diesem Jahr wird das zweite Album von Meanwhileproject.ltd erscheinen, bei dem sich Marcus Adam Unterstützung vom Produzenten Hannes Jaeckl (Ampersand) und Musikern der Bands Lunatic Skydance (bei der er Gitarre spielt), Schmackes und Pinscher, Mouth und The Lo-Fi Fair. Anders als andere Künstler bringt Meanwhileproject.ltd die Album-Outtakes schon vor dem Album „The Judas Hole“ heraus, im Mai als „The Joey Burns EP“ und gerade letzte Woche als „The Sober EP„. Während „The Joey Burns EP“ wie der Soundtrack zu einem Italo-Western klingt, geht es auf „The Sober EP“ sentimentaler, fast dreampopig, zu. Auf jeder EP ist auch ein Song, der auf dem kommenden Album vertreten sein wird, zu finden. Ich bin schon sehr gespannt auf „The Judas Hole„.

Meanwhileproject.ltd im Netz: Bandcamp | Last.fm | Myspace

Free-Music-Friday: Frontregen

Frontregen

Mit dem Namen der heutigen Free-Music-Empfehlung ging es mir zunächst wie Falk, der schon am 29.01.2011 über Frontregen schrieb:

Was für ein Bandname – als die Email der Band in die Inbox trudelte lief sofort der Assoziationsblaster im Kopf auf Hochtouren. Harsh Electro? Hellectro? Cybershitelectro? Oder doch eher Folk, respektive Neofolk mit leichtem Hang zu grenzwertigen Texten?

Musikalisch wandern die 5 Österreicher jedoch eher auf den Spuren von Björk, Muse oder Radiohead und vertreten damit eine Stilrichtung, die mir eher zusagt als die Assoziationen. Zum letzten Weihnachtsfest veröffentlichten Katrin (Gesang, Keyboards), Benjamin (Gesang, Gitarre), Moritz (Gitarre), Johanna (Bass) und Siegi (Drums) ihr erstes selbstbetiteltes Album mit 8 Songs unter einer CC-Lizenz.

EP by frontregen

Der Song „Master Plan“ ist in den Free-Music-Charts auf Darkerradio und den Radio Utopie Charts vertreten und der Gesang erinnert mich angenehm an Lykke Li. Das Album präsentiert sich sehr vielschichtig und abwechselungsreich, weshalb es mich sicher noch lange begleiten wird. Und den einen oder anderen von ja vielleicht auch.

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Free-Music-Friday: The National Orchestra of the United Kingdom of Goats

The National Orchestra Of The United Kingdom Of Goats

Aus Südtirol kommt die Symphonic-Grind-Pop-Combo The National Orchestra Of The United Kingdom Of Goats, die nach ihrem Debut-Mini-Album „The Chronicles of Sillyphus“ (Februar 2011) Ende Mai den Nachfolger „The Three Walls of Kolepta“ veröffentlicht hat (beides unter CC by-nc-nd). Die 4 Musiker nennen sich The Admiral, The Coachman, The Seer und The Insane und geizen auch sonst mit Informationen über sich, auch die Webseite beinhaltet zur Zeit nur die Downloadseite, denn die Musik soll im Vordergrund stehen. Und die ist erstaunlich gut genacht, wenn man bedenkt, dass die Songs in Homerecording entstanden sind. Dazu erweisen sich die Musiker als technisch versiert und der Admiral besingt mit angenehmer Stimme die Geschichten von Sillyphus und den Mauern von Kolepta. Weitere Teile der Saga sind angekündigt sowie begleitende Informationen auf der Webseite.

In den Free-Music-Charts bei Darkerradio ist das Nationalorchester seit Februar 2011 mit „The Life of Sillyphus“ vertreten, die Plazierung im Mai war der 15. Rang. Bei Radio Utopie gab es für den selben Song sogar zwimal hintereinander die Spitzenposition, dort wurde auch ein Interview mit der Band geführt.

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