Schlagwort: Post-Punk

Free-Music-Friday: Blends

Blends

Das Trio Blends wurde 2009 in der argentinischen Stadt Rosario von Diego Guglielmone, Alexis Ocampo, Iván Brito gegründet. Als Einflüsse für ihren Post-Punk/Inde-Rock geben die Drei Joy Division, die Pixies und The Rapture an. Wieviel davon tatsächlich in ihre Musik einfließt, kann man auf der Anfang 2010 erschienenen Debut-EP, die den gleichen Namen wie die Band trägt, hören.

Bei Bandcamp gibt es immerhin 3 der 4 Songs zum kostenlosen Download, aber auch verschiedenen Netlabels haben sich der Blends angenommen, unter anderem BFW Recordings, wo die EP am 25.04.2011 unter Creative Commons veröffentlicht wurde.

Anfang dieses Jahres ist eine weitere EP mit 6 vielversprechenden Instrumental-Demos erschienen, auf die hoffentlich bald ein Album folgt.

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Free-Music-Friday: Remote Controlled

Remote Controlled

Heute stelle ich euch eine Band vor, die ich auf meinem Free-Music-Contest-Jury-Zettel notiert hatte, die es aber leider nicht auf den Sampler schaffte. Im Spätsommer 2005 als Studentenband in Hamburg gegründet, erklommen Remote Controlled nach kurzer Eingewöhnungsphase schon Anfang 2006 die ersten Bühnen der Stadt. In bester akademischer Tradition plagiierten sie Anfangs erfolgreich bewährte Rocksongs aus den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

Lukas (Vox, Git), Martin (Vox, Drums), Stoff (Git) und Chris (Bass) wurde jedoch schnell klar, dass das Publikum eigenes Material hören möchte. So entstand im Laufe des Jahres, neben weiteren Auftritten die erste, selbst produzierte Demo-EP mit neuen Songs, die unter dem Namen des Titelsongs „Demise in Virtuality“ Anfang 2007 das Licht der Welt erblickte. In der folgenden Zeit kehrten einige Bandmitglieder ihrer Alma Mater den Rücken, und kamen im Ernst des Lebens an. Klar wirkte sich das auf die Musik aus, neue Songs wurden schwerer und härter. Schließlich entstand daraus das erste LP-Album, „Torture Trip„, Mitte 2009. Die musikalische Reise wird aber nicht zur Tortur, sondern man bewegt sich im Zirkel zwischen (Post-)Punk, Progressive Rock und Metal, mit intelligenten Gitarren-Riffs und ansprechenden zweistimmigen Gesangspassagen. Dazu liefern variantenreiche Drums und lässige Bass-Linien rhythmische Gerüst. Das Ticket für diesen Trip kann kostenlos bei Jamendo oder Bandcamp gelöst werden, denn die Musik von Remote Controlled steht unter der Creative-Commons-Lizenz by-sa. Die CD ist für nur 5 Euro bei Bandcamp erhältlich.

Nach dem musikalischen Baby folgte echter Nachwuchs, so dass die Band sich in der Folgezeit vor allem der kreativen Arbeit widmete und ihre Live-Aktivitäten zurückfuhr. Derzeit arbeitet Remote Controlled an neuem Material, das sie bald live präsentieren möchten. Wir dürfen gespannt sein.

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#37cc Tag 2: Stylish Kids In The Riot – You! You! EP

7 Tage, 7 Nächte, 7 Bands - #37cc 2011
7 Tage, 7 Nächte, 7 Bands - #37cc 2011

Nach dem ruhigen Wochenbeginn mit Jolea geben wir heute etwas Gas, damit wir morgen über den Berg kommen. Und mit Bergen kennen sich die heutigen Protagonisten aus, denn Stylish Kids In The Riot kommen aus Südtirol, der Heimat von Reinhold Messner (sofern der nicht doch eine Erfindung des Yeti ist).

Die Band wurde 2010 gegründet und bietet auf ihrem am 18.11.2010 bei airbagpromo records erschienenen und You! You! betitelten Erstlingswerk soliden Post-Punk/Indie-/Alternative-Rock.

Nachdem der Schlagzeuger aus Studiengründen aussteigen mußte, sind die Stylish Kids In The Riot aktuell mit neuem Drummer und zweiter Gitarre live in ihrer Heimat unterwegs: am 11.03. in Algund (Rocknet Live Award), am 18.03. in Bozen (Teatro Comunale) und am 25.03. in Brixen (Club Max).

Creative Commons by-nc-nd

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Free-Music-Friday: The Safari

The Safari

The Safari kommen aus Indonesien und haben im Januar 2011 beim dortigen Netlabel Hujan! Rekords ihr Album „Demi Eksistensi (B-Side)“ veröffentlicht. Darauf befinden sich 7 Songs zwischen Garage-, Punk- und Indie-Rock, davon 4 in ihrer Muttersprache gesungen, 3 in Englisch.

Gegründet wurde The Safari 2003 von Edo Wallad (Gesang), Norman Ahya (Gitarre) und Denny Priawan (Bass). Nach einigen Sampler-Beiträgen veröffentlichten sie 2007 ihr Debut-Album „Material Dansa Galau“ (Paviliun Records), das ich allerdings nicht in digitaler Form gefunden habe.

Demi Eksistensi (B-Side)“ ist eine Sammlung von älteren Stücken, die nach einer mehrjährigen Pause, in der sich die Musiker ihren Hauptberufen widmeten, neu aufgenommen und für ihre indonesische Fangemeinde veröffentlicht wurden (unter CC by-nc-sa). Hoffentlich war das nicht das letzte Lebenszeichen der Band, immerhin bezeichnen sie sich in ihrer Twitter-Bio als „back-from-the-dead“.

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Free-Music-Friday: LisaWars

LisaWars

Zwei Mann und eine Drummaschine das sind LisaWars.“ So beginnt die Bandinfo meiner heutigen Empfehlung in Sachen „Free Music“ und so einfach ist es manchmal, gute Musik zu machen. Jens (Keyboard, Synthesizer) und Micha (Gitarre, Gesang) kommen aus Waldheim in Sachsen und haben sich 2002 zusammen gefunden, um ihre eigene Vision von dunkler Musik zu kreiieren. Das Resultat ist eine schöne Mischung aus Punk, Gothic, Darkwave und NDW, die bisher 8 Demos füllt:

Am Schloß (2003)
Licht aus! (2004)
Noch nicht verloren (2006)
Nicole im Schatten (2007)
Das alte Spiel (2008)
Live und ungeschönt (2009)
Oststadtträume (2010)
NeunAchtSiebenVierSechs (2010)

(CC by-nc-nd)

Mit ihrer Musik haben es LisaWars bereits in die Playliste von Darkerradio sowie in die Gipfelstürmer-Charts bei Radio Shadowplay geschafft, es wurde also höchste Zeit, ihnen einen Free-Music-Friday zu widmen.

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