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Those Dancing Days werden „giftig“

Those Dancing Days

Die in letzter Zeit am häufigsten bei mir gespielte CD ist „In Our Space Hero Suits“ von Those Dancing Days, die ich dann doch für weniger als 18,95 € bekommen habe. Ich liebe diese Scheibe und befinde mich dabei in bester Gesellschaft, denn Spreeblick berichtet in seiner Musik-Kolumne „Popgun!“ jetzt schon zum zweiten Mal über die schwedische Mädchen-Combo. Nur Gutes, natürlich. 😉 Die aktuelle Ausgabe (Nr. 42) enthält das wunderbare Video zu „Home Sweet Home“ sowie die köstliche Cover-Version „Toxic“ (ja, das von Britney Spears).

Popgun! 42 (02.11.2008)

Die Ausgabe vom 08.08.08 widmete sich gänzlich Those Dancing Days inklusive der Videos zu „Run Run“ und „Hitten“:

Popgun! 32 (08.08.2008)

Und wenn ich meine Lebensplanung noch nicht abgeschlossen hätte, würde ich sofort alles hinschmeißen, mir meine Wandergitarre schnappen, nach Stockholm trampen und Linnea Jönsson sich in mich verlieben machen.

Those dancing days – süß wie Apfelkuchen

Those dancing days

Als ich Montag von der Trauma in Kiel über Eckernförde zurück nach Schleswig fuhr, hörte ich meinen Stammsender NDR Info, auf dem der Nachtclub lief. Zu dieser späten Stunde höre ich selten Radio, was allerdings schade ist, denn in dieser Sendung werden immer interessante Bands abseits des Mainstreams vorgestellt. Montag wurde ich auf die schwedische All-Girl-Band „Those dancing days“ aufmerksam, die ihre Musik selbst als „Sweet as apple-pie Pop“ bezeichnet. Nun gab es erst gestern beim Geburtstagskaffee meiner Frau Apfelkuchen, so dass ich noch ganz gut vergleichen kann. Nun tue ich mich mit solch blumingen Vergleichen etwas schwer, aber die 5 Damen aus der Nähe von Stockholm liefern einen sehr schönen Gitarren-Pop ab, mit einer Hammond-Orgel als Sahnehäubchen. Der Vergleich zu The Organ liegt da natürlich nahe, die Schwedinnen kommen aber reichlich poppiger daher als ihre Kolleginnen aus Kanada, zudem fehlt der morrisseyesque Gesang.

Auf der MySpace-Seite der Those Dancing Days gibt es alle 12 Songs ihres gerade erschienenen Debut-Albums „In Our Space Hero Suits“ plus 2 weitere Titel, die auf einer selbstbetitelten EP enthalten sind, in voller Länge anzuhören. Das Album kostet bei Amazon derzeit 18,95 €, was ich trotz aller Begeisterung für überteuert erachte. Bilden sie einen Satz mit „Armut“ und „ankotzen“. 😉