Thank Goth It’s Friday!
Henric De La Cour – Chasing Dark (2013)
(Das Artikelbild basiert auf „Alarmed!“ von Howard Dickens, Bearbeitung von Michael Schmidt, CC by-sa)
Schlagwort: Dark Wave
Henric De La Cour – Chasing Dark (2013)
(Das Artikelbild basiert auf „Alarmed!“ von Howard Dickens, Bearbeitung von Michael Schmidt, CC by-sa)
·Y· – Awake (2014)
(Das Artikelbild basiert auf „Alarmed!“ von Howard Dickens, Bearbeitung von Michael Schmidt, CC by-sa)
Die Gothic-Community Dunkel-Volk.de hat zu Weihnachten einen digitalen Sampler namens „Rauhnächte“ herausgegeben. Die Rauhnächte sind zwar schon vorbei, aber der Download funktioniert natürlich immer noch.
In der Track-Liste finden sich gleich zwei Bands, die ich auch schon zum Free-Music-Friday vorgestellt hatte, die Gruftschlampen und The Silence Industry. Lied Nummer 15 hat meine Band Lichtscheu beigesteuert, es trägt passend zum Wappentier von Dunkles Volk den Namen „Rabenherz„.
01 Gruftschlampen – Kalt (Tape Version)
02 Im Wesen – Weltfremd
03 Reactive Black – Doom
04 the atone – Creep
05 M-A-B – Erwacht
06 aXess – Predatory (club edit)
07 Rauschmaschine – Breath of agony
08 Zerogod – Galgenhügel
09 Analogsympathisant – Want
10 The Silence Industry – This violet night
11 A Pale Moon – The essence
12 Anna Astronaut – Vorhang auf
13 ifadeo – Angry about something
14 Error Enter Exit – Die grüne Fee – private mix
15 Lichtscheu – Rabenherz
16 Kadaver Acht – Staatsdiener (Assesino RMX)
17 Devil-M – Messer (Wormparade Remix)
18 The Glass Spider – Lauf!
19 KarakTzorn – Wir gehen unter
Es gibt zudem ein wunderschön gestaltetes zweiseitiges Cover zum Download.
Die Lieder stehen nicht alle unter Creative Commons, aber alle sind zumindest GEMA-frei.
„Black Math“ erinnert mich an meine Schulzeit, da haben ich in Mathe auch meist schwarz gesehen. 😉 Hier geht es aber um eine Band dieses Namens aus Chicago, die allerdings seit 2011 nicht mehr in der Form aktiv ist. Vor ihrer Trennung schenkte – im wahrsten Sinne des Wortes – uns das Trio vier Veröffentlichungen, die im Free Music Archive der Nachwelt erhalten blieben.
Das erste Album – „Black Math“ betitelt – hält 11 ein – bis höchstens drei Minuten lange Songs bereit, die im Großen und Ganzen am Ehesten dem Cold Wave zugeordnet werden können, mit Shoegaze-Elementen.
Die zweite Veröffentlichung war die EP „Phantom Power„, deren drei Stücke mehr in die Shoegaze-Richtung gehen.
Es folgte die Single „For you„, bei der der Shoegaze-Charakter erhalten blieb, doch die Gitarren wurden vom Synthesizer in den Hintergrund gedrängt.
„Counterfeit Unrealities“ möchte ich als das Meisterstück der Band bezeichnen, das gleichzeitig der Schlußpunkt ist. Hier stimmt einfach alles, der verhallte Gesang, mal männlich, mal weiblich, mal im Duett, ebensolche Gitarren, flauschige Keyboard-Teppiche. Drum-Machine und irgendwo soll auch ein Cello sein, vermutlich auch verhallt. 🙂
Leider ist die letzte EP nur knapp 12:30 Minuten lang, so hätten sie noch ein wenig weiter machen können. Andereseits soll man ja aufhören, wenn es am Schönsten ist, insofern haben es Black Math richtig gemacht und mir bleibt nur der tiefe Dank für ihre Musik.
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