Schlagwort: Konzert

GEMA mitzeichnen!

Bei Karan bin ich auf eine Petition aufmerksam geworden, die eine Reform der GEMA zum Ziel hat:

Das Ziel dieser Petition ist nicht die Abschaffung der GEMA, denn geistiges Gut ist schützenswert und die Künstler, sprich die GEMA-Mitglieder und Mitglieder anderer Verwertungsgesellschaften sollen zu ihrem Recht kommen.
Leider werden die GEMA-GESETZE weder der Musik im Allgemeinen und schon gar nicht der großen Mehrheit ihrer eigenen Mitglieder gerecht.

Als Beispiel sei hier Barbara Clear genannt, die aufgrund der undurchsichtigen Vergütungspraktik die GEMA verklagt hat:

So rechnet die Künstlerin Barbara Clear vor, dass sie für ihre Konzerte in den Jahren 2004 bis 2007 etwa 80.000 Euro an die GEMA abgeführt habe, von denen lediglich rund 10.000 Euro an sie zurückflossen, obgleich mehr als die Hälfte der Musik, die sie auf diesen Veranstaltungen spielte, von ihr selbst komponiert, getextet und vorgetragen wurde. Nach offizieller Rechenweise hätte die GEMA nach Angaben von Frau Clear 33.200 Euro an sie auszahlen müssen.

Das schreibt Telepolis in einem heute erschienen Artikel über die Petition, der auch weitere Hintergründe über die GEMA zeigt.

Die Zeichnungsfrist läuft noch bis zum 17. Juli 2009.

Lady Chaos live in Flensburg, 12.06.2009

10 Tage ist es jetzt schon her, dass meine Band Lady Chaos den ersten gemeinsamen Auftritt bestritt. Da möchte ich natürlich noch was zu schreiben. 🙂

Lady Chaos live on Stage
(Lady Chaos: Norman – Gitarre, Freddy – Drums, Angela – Gesang, Micha – Bass, Stefan – Keyboards)

Da wir derzeit nur 40 Minuten Programm haben, kam uns der Auftritt beim Flensburger Stadtfest „Tummelum“ sehr gelegen, die dortige Spielzeit betrug nämlich „nur“ 45 Minuten. Wir durften am Freitag um 17 Uhr spielen, unter der Rubrik „Flensburger Nachwuchsbands“. Diese Bezeichnung ist für eine Band mit einem Durchschnittsalter von vielleicht 45 Jahren nicht ganz alltäglich, aber man kann uns auch als zartes Pflänzchen sehen, das sich anschickt, in den Musikhimmel zu wachsen. Zunächst gab es aber noch Irritationen, da sich der Zeitplan stark verschoben hatte, und die Band, die vor uns spielte, ihr Kontert erst um 16.45 Uhr begann. Wir bekamen sogar in Aussicht gestellt, unsere Show kürzen zu müssen, was sich Goth sei Dank nicht bewahrheitete. Wir spielten ab 17.45 Uhr und zogen das geplante Programm durch:

1. Ohne Widerstand
2. Vampir
3. So kalt
4. Feigheit
5. Träum süß
6. Wächter deines Schlafes
7. Mondscheinlied
8. Kälte
9. Vampir (Z)

Ja, als Zugabe spielten wir noch einmal „Vampir“, das als kostenloser Download erhältlich ist. Für uns war der Auftritt eine gelungene Feuerprobe, wir haben durchweg positive Resonanz bekommen. Jetzt machen wir in zwei Richtungen weiter: Die schon geplanten Aufnahmen sollen jetzt kurzfristig eingespielt werden und wir wollen natürlich mit neuen Songs unser Repertoire erweitern, damit wir auch mal einen abendfüllenden Gig spielen können.

Der Nordblog-Teil des Abends ist leider ausgefallen, man kann Flensburger Blogger eben nicht so plump als Live-Publikum einspannen. Lediglich Rowi war vor Ort und hielt die Nordblog-Fahne hoch – bildlich gesprochen.

Mehr Fotos vom Auftritt gibt es bei MySpace und demnächst auf der Webseite.

The Pains Of Being Pure At Heart im Knust, Hamburg (06.06.09)

Das Shoegaze-Revival hat für mir in erster Linie die Erkenntnis gebracht, was Shoegaze überhaupt bedeutet, denn obwohl ich The Jesus and Mary Chain und My Bloody Valentine in meiner Plattensammlung habe, wußte ich nie, dass sich unter anderen diese Bands hinter diesem Begriff verbergen. So ist es aber auch nicht verwunderlich, dass ich eine Shoegaze-Band der neuesten Generation (manche sagen „Newgaze“ oder „Nugaze“) in mein reines Herz geschlossen habe, nämlich The Pains Of Being Pure At Heart aus New York, USA.

Samstag hatte ich die Gelegenheit, TPOBPAH live im Knust in Hamburg zu sehen. Im Rahmen des „Feedback Fever Festivals“ wurden sie von der Londoner Band Longview supportet, doch zunächst gab es einen „long view“ auf die leere Bühne. Statt wie angekündigt um 20 Uhr ging es erst nach 21 Uhr mit Live-Musik los. Die Songs erinnerten mich am ehesten an The Cure zu „Desintegration“-Zeiten, der Gesang an Reamon. Ich hatte mir auf der Myspace-Seite der Band vorher nur den Titel „Further“ anhören können, der wurde auch gespielt und als „neues Stück“ angekündigt. Zum letzten Song holten sich Longview Unterstützung von Mark Gardener (Ride) an der Gitarre. Alles in allem ein runder Auftritt und eine schöne Einstimmung auf den Hauptact: The Pains Of Being Pure At Heart.

Nach einer gefühlt nicht enden wollenden Umbaupause – obwohl da jetzt soviel gar nciht umgebaut werden mußte – betraten TPOBPAH unterstützt von Tour-Gitarrist Christoph Hochheim die Bühne. Was soll ich schreiben? Der Gig war absolut und nur positiv. Schon lange vorher, als Bassist Alex und Sänger Kip höchstpersönlich den Merchandise-Stand bestückten, fand ich sie sympathisch; keine großen Rock-Star-Allüren, sondern einfach die T-Shirts selbst verkaufen (obwohl mit der Stand im Molotov mit Katie Harkin und Kelly Southern optisch besser gefallen hatte). Der Sound war anständig und die Band spielte munter Stück um Stück, ohne große Pausen oder Ansagen. Ich konnte mir die Setlist nicht merken, aber ich denke, sie wich nicht von der Pariser und der Kölner ab und sah dann so aus:

Doing All The Things That Would’nt Make Your Parents Proud
This Love Is Fucking Right!
Young Adult Friction
Come Saturday
The Tenure Itch
Stay Alive
103
Everything With You
Pains Of Being Pure At Heart
Hey Paul
Gentle Sons

Beim vorletzten Lied ging die schöne Fender Jaguar von Kip kaputt. Irgendwas hatte sich aufgelöst, jedenfalls suchte Kip auf dem Boden nach kleinen Einzelteilen. Er mußte dann kurz von der Bühne gehen und kam mit der semiakustischen Gibson von Longview-Gitarrist Doug Morch zurück. Leider war dann auch schon Feierabend und Kip und Alex begaben sich wieder an den Merchandise-Stand, wo ich dann auch noch einkaufte.

Es gibt sogar ein kurzes Video – Come Saturday – vom Gig im Netz:

DirektPains

Außerdem ist in der Welt eine Konzert-Review erschienen.

Bloggertreffen mit Live-Musik in Flensburg

Nordblog

Anicatha wünschte sich bei Twitter mal wieder ein Bloggertreffen in Flensburg und ich muß sagen, ich habe auch schon darüber nachgedacht. Es gibt zwar auch noch die pl0gbar in Kiel, aber gerade aus Flensburg ist die Anreise nicht eben leicht.

Ich habe jetzt mal spontan für den 12. Juni ein Bloggertreffen in Flensburg einberaumt, obwohl „beraumt“ nicht richtig ist, denn wir treffen uns an der Bühne auf dem Willy-Brandt-Platz. Dort werde ich nämlich ab 17 Uhr mit meiner Band Lady Chaos ein Konzert geben und ich würde mich sehr über einige bekannte Gesichter im Publikum freuen. Das ist übrigens unsere Live-Premiere in dieser Formation und mit diesem Programm, ihr könnt also beim Beginn von etwas ganz Großem dabei sein (und es twitpicen). 😉

Da das Konzert im Rahmen des Stadtfestes „Tummelum“ stattfindet, kann man im Anschluß noch fast endlos weiterziehen.

Lady Chaos am 12. Juni live in Flensburg

Nicht ohne Stolz kündige ich heute mein erstes Konzert mit Lady Chaos an. Wir werden am 12. Juni um 17 Uhr in Flensburg auf dem Willy-Brandt-Platz auftreten. Anlaß ist das Stadtfest „Tummelum„. Wir sind sehr gespannt, wie das, was uns wir in den letzten vielen Monaten im „stillen Kämmerlein“ ausgedacht haben, bei den Leuten ankommt.

Bis dahin werde ich auch noch ordentlich Werbung machen und hoffe, dass sich eine kleine Fangemeinde zusammen findet, damit der Auftritt ein würdigen Rahmen bekommt.