Schlagwort: Electronica

Free-Music-Friday: Björn & Gorden

Björn & Gorden habe ich schon vor ein paar Wochen entdeckt und begonnen, einen Beitrag für den Free-Music-Friday zu schreiben. Dann las ich aber, dass nach der EP „Electrr“ (Headphonica, CC BY-NC-SA 3.0) eine neue Veröffentlichung kurz bevor stehen sollte, so dass ich darauf warten wollte. Nun liegt die EP „Autumnica“ vor bzw. wurde vorab in die Soundcloud geladen.

Electronic Post-Rock“ nennen die beiden Dortmunder ihre Musik, eine wunderschöne Melange aus electronischen Rythmen, Synthie-Klängen mit New-Wave- und Rock-Gitarren, die meist instrumental daherkommt. Björn und Gorden kennen sich aus der Schule und haben schon dort angefangen, gemeinsam in verschiedenen Bands Musik zu machen. Später trennten sich ihre Wege und jeder machte sein eigenes Ding. Gorden ging nach Münster und brachte mit der Lofi-HipHop Band Kirmes 3 CD heraus, während Björn in Dortmund u. a. mit der Post-Rock-Band System 2 und der DIY Ska-Truppe Wellensittichsalat die dortige Szene bereicherte.

2010 fanden sie als Björn & Gorden wieder zusammen und veröffentlichten die oben bereits erwöhnte EP „Electrr„:

Der Nachfolger „Autumnica“ wird in Kürze auch bei Headphonica erscheinen, mit einem weiteren Track, der noch nicht bei der Soundcloud-Version enthalten ist. Dort sind 4 Titel von Björn & Gorden zu hören sowie ein Remix, den sie für die Band Pop<>Soda aus Los Angeles angefertigt haben und demnächst in den USA auf Vinyl erscheinen wird.

Björn & Gorden im Netz: Bandcamp | Facebook | Free Music Archive | Jamendo | Last.fm | Soundcloud

Free-Music-Friday: The Maybes

Das Indie-Rock-Duo The Maybes aus Glasgow besteht seit Mitte 2010. Seitdem haben Geonoisefloor (Musik und Gesang) und Chelle Maybe (Gesang) 3 Veröffentlichungen beim Netlabel BFW Recordings vorzuweisen: Demo EP, All You Got und Find You.

Die Auswahl des Labels läßt schon erahnen, dass es in Richtung Shoegaze, Dreampop und Electronica geht, denn BFW Recordings brachte uns auch The Sunshine Factory und Spell336. So lassen sich The Maybes irgendwo zwischen den Pixies und My Bloody Valentine einordnen.

Viele Informationen über die Band sind nicht zu finden, erschwert wird die Suche danach durch die Tatsache, dass „The Maybes“ ein Name ist, den sich weltweit mehrere Bands gegeben haben. Andererseits geben The Maybes aus Glasgow selbst auf ihrer Myspace-Seite nicht viel über sich preis, aber irgendwo stand geschrieben, dass weiter fleißig komponiert und getextet wird und noch in diesem Jahr mit weiteren Veröffentlichungen zu rechnen ist. Seien wir also gespannt.

The Maybes im Netz: Myspace | Soundcloud

Free-Music-Perle zwischendurch: Purple Eve

Purple Eve

Zwischendurch mal eine dringende Free-Music-Empfehlung: Purple Eve.

Beim slowakischen Netlabel Melodica ist gerade die Submersus EP des Sextetts mit Musikern aus Russland, Schweden und Israel erschienen, die allerdings nur ein Teil des gleichnamigen Albums von Purple Eve ist, welches ebenfalls unter CC by-nc-nd erschienen ist, allerdings beim ukrainischen Netlabel Pikpack.

Die süße Melancholie, die Purple Eve auf „Submersus“ verbreiten, paßt wunderbar in die Jahreszeit. Mein Anspieltipp ist „Truth„, wer Zeit hat, sollte sich aber das Gesamtwerk herunterladen und anhören.

Purple Eve im Netz: Bandcamp | Last.fm | Myspace

Free-Music-Friday: Det Mekaniska Undret

Det Mekaniska Undret

Daß aus Schweden eine Menge guter Musiker kommen, brauche ich wohl nicht erwähnen, habe ich nämlich auch bestimmt schon mal. Einer dieser interessanten Künstler ist Andreas Österberg aus Göteborg, der sich den Künstlernamen Cyrus Gothenburg gegeben hat. Ich habe schon lange einen Entwurf bei mir im Blog, da ich die bisher erschienenen Alben vorstellen möchte. Die Alben sind zwar kostenlos erhältlich, aber nicht explizit unter Creative Commons veröffentlicht worden, daher konnte der Artikel leider nicht am Free-Music-Friday erscheinen.

Nun hat Herr Österberg allerdings ein neues Album auf den Markt gebracht, das bei 23 Seconds unter Creative Commons by-nc-nd erschienen ist. Das Projekt trägt den Titel Det Mekaniska Undret („Das mechanische Wunder“) und „Olika sidor av staden“ („Verschiedene Seiten der Stadt“) kann man mit Recht als Konzept-Album bezeichnen. Es stellt den Soundtrack für eine Fahrt mit der S-Bahn-Linie 11 durch Göteborg da, die einmal quer durch die Stadt führt. Zwischen Electronika, Electro-Pop und Dream-Pop ist die Musik immer dem jeweiligen Streckenabschnitt gewidmet. Und damit niemand nach Göteborg reisen muß – was zweifelsohne reizvoll wäre – gibt es ein entsprechendes Video zu jedem Song, das auf der S-Bahn-Fahrt aufgenommen wurde. So dauert die audio-visuelle Reise 42 Minuten und vielleicht ergibt es sich ja doch mal, die „Tram 11“ in Bergsjön zu besteigen, mit „Olika sidor av staden“ im Ohr.

Als Gastmusiker haben unter anderen Verklighetens Folk mitgewirkt, die ich auch schon vorgestellt habe.

Det Mekaniska Undret im Netz: Bandcamp | Facebook | iTunes | Last.fm | Soundcloud | Youtube