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Free-Music-Friday: Spell 336

Spell 336

Heute will ich gar nicht viele Worte über die Free-Music-Empfehlung der Woche machen, einerseits aus zeitlichen Gründen, aber andererseits auch weil es nicht viele Informationen über Spell 336 im Netz gibt. Aber die Musik steht ja sowieso im Vordergrund und diesbezüglich geht es mal wieder in die Richtung Dreampop/Shoegaze.

Der Kalifornier Paul Lopez, so der Name des Hauptprotagonisten von Spell 336, hat beim Netlabel BFW recordings – das uns auch schon The Sunshine Factory beschert hat – zwei EPs mit jeweils 5 Titeln unter der Creative-Commons-Lizenz by-nc-nd veröffentlicht:

Spell 336 (2009)
Reverse (2010)

Die Musik lädt geradezu zum Träumen ein, wie es sich für Dreampop gehört.

Spell 336 im Netz: Bandcamp | Facebook | Last.fm | Myspace | Purevolume | Reverbnation | Soundcloud | Twitter | Youtube

(via Shoegazr)

Free-Music-Friday: Verklighetens Folk

verklighetens folk

Mal wieder was aus Schweden: Punkrock-Sänger Peter Hageus hat sich mit dem Ehepaar Daniel und Mikaela Mars, die ansonsten als Varannan Vatten Musik machen, zusammengetan und unter dem Namen Verklighetens Folk die EP „Spyr Ut Kärlek“ veröffentlicht.

Die 4 darin enthaltenen Songs sind grundverschieden, der Opener „Horrorskop“ kommt gemächlich im Trip-Hop-Gewand mit manischem Gesang daher, „Sista Tåget“ nimmt dann mit Electonica Fahrt auf, die mit dem ravigen „Parasiter“ noch beschleunigt wird, bevor das letzte Stück „Du Är Allt“ als Indie-Ballade die knapp 15-minütige EP ruhig beschließt.

Erschienen ist „Spyr Ut Kärlek“ bereits im Februar bei Planetarium Records unter Creative Commons by-nc-nd.

Verklighetens Folk im Netz: Last.fm | Soundcloud

The Nuri mit neuem CC-Album „Music Box“

The Nuri

Die Progressive-/Alternative-Rockband The Nuri aus Mainz habe ich bereits im Rahmen des Free-Music-Friday am 08.10.2010 vorgestellt, zu der Zeit hatte die Band um die Brüder David (Drums) und Andreas Marx (Gitarre) ihr beachtliches Debut-Album „Masquerade“ aus dem Jahre 2007 zu bieten, arbeitete jedoch bereits an neuem Material.

Seit heute steht nun endlich der Nachfolger in virtuellen Plattenregal, „Music Box„. Das Album ist als kostenloser Download erhältlich, sowie für 10 Euro als physischer Tonträger, zu bestellen über die Band-Webseiten (Lieferung ab 28.04.2011). Dort gibt es ebenfalls die CD „Masquerade“ für’n Fünfer.

Music Box“ steht seinem Vorgänger in Sachen Vielschichtigkeit in nichts nach, The Nuri präsentieren unterschiedliche Facetten der modernen Rock-Musik, von gefühlvollen Klavierläufen – Christoph Planteur zeichnet hierfür verantwortlich – bis zu harten Metall-Riffs ist wieder alles dabei. Besonders verzaubert mich immer wieder die wunderschöne Stimme von Sängerin Sandra Pfeiffer. Komplettiert wird das Quintett von Bassist Philip Brenner.

Live sind The Nuri in nächster Zeit auch zu erleben:

29.04.2011 – Das Rind, Rüsselsheim (CC-Piraten-Event)
04.05.2011 – 603qm, Darmstadt (AStA-Bandcontest 2011)
14.05.2011 – Café Bizarr, Trebur

The Nuri im Netz: Facebook | Jamendo | Last.fm | Myspace | Twitter | YouTube

Creative Commons by-nc-nd
Music Box von David Marx steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Keine Bearbeitung 3.0 Deutschland Lizenz.

Free-Music-Friday: Remote Controlled

Remote Controlled

Heute stelle ich euch eine Band vor, die ich auf meinem Free-Music-Contest-Jury-Zettel notiert hatte, die es aber leider nicht auf den Sampler schaffte. Im Spätsommer 2005 als Studentenband in Hamburg gegründet, erklommen Remote Controlled nach kurzer Eingewöhnungsphase schon Anfang 2006 die ersten Bühnen der Stadt. In bester akademischer Tradition plagiierten sie Anfangs erfolgreich bewährte Rocksongs aus den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

Lukas (Vox, Git), Martin (Vox, Drums), Stoff (Git) und Chris (Bass) wurde jedoch schnell klar, dass das Publikum eigenes Material hören möchte. So entstand im Laufe des Jahres, neben weiteren Auftritten die erste, selbst produzierte Demo-EP mit neuen Songs, die unter dem Namen des Titelsongs „Demise in Virtuality“ Anfang 2007 das Licht der Welt erblickte. In der folgenden Zeit kehrten einige Bandmitglieder ihrer Alma Mater den Rücken, und kamen im Ernst des Lebens an. Klar wirkte sich das auf die Musik aus, neue Songs wurden schwerer und härter. Schließlich entstand daraus das erste LP-Album, „Torture Trip„, Mitte 2009. Die musikalische Reise wird aber nicht zur Tortur, sondern man bewegt sich im Zirkel zwischen (Post-)Punk, Progressive Rock und Metal, mit intelligenten Gitarren-Riffs und ansprechenden zweistimmigen Gesangspassagen. Dazu liefern variantenreiche Drums und lässige Bass-Linien rhythmische Gerüst. Das Ticket für diesen Trip kann kostenlos bei Jamendo oder Bandcamp gelöst werden, denn die Musik von Remote Controlled steht unter der Creative-Commons-Lizenz by-sa. Die CD ist für nur 5 Euro bei Bandcamp erhältlich.

Nach dem musikalischen Baby folgte echter Nachwuchs, so dass die Band sich in der Folgezeit vor allem der kreativen Arbeit widmete und ihre Live-Aktivitäten zurückfuhr. Derzeit arbeitet Remote Controlled an neuem Material, das sie bald live präsentieren möchten. Wir dürfen gespannt sein.

Remote Controlled im Netz: Bandcamp | Facebook | Jamendo | Myspace