Hendrik Chulu (Mitte) ist eine der führenden Personen in der dänischen Creative-Commons-Szene. Er engagiert sich für freie Kultur, fotografiert, dreht Videos und macht Musik. Außerdem hält er Vorträge und schreibt für verschiedene Internetseiten, beispielweise den netzpolitischen Think-Tank Bitbureauet. Er ist also eine Art dänischer Markus Beckedahl oder auch Cory Doctorow, schließlich wurde er von dem auch schon bei BoingBoing erwähnt, als er vor zweieinhalb Jahren gerade mit seiner Band Imagiro das Album “What To Do And How To Do It” unter CC by-nc-sa veröffentlicht hatte.
Hendrik Chulu übernimmt bei Imagiro den Gesangspart und den Bass, Tue Damskov spielt Gitarre und Christian Jespersen fungiert als Schlagzeuger. Das Album kommt mit 11 Indie-Rock-Songs daher, die laut Beschreibung vom Gefühl der enttäuschter Liebe, politischem Zynismus und spiritueller Angst handeln und dennoch einen verträumten Unterton von Hoffnung und Optimismus in sich bergen. Und das klingt ausgesprochen gut, wovon man sich bei Bandcamp (Mindestpreis 7 DDK, das entspricht nicht mal 1 €), Archive.org oder Clearbits (BitTorrent) überzeugen kann.
Darüber hinaus hat Hendrik Chulu mit verschiedenen Musikern aus Kopenhagen das Projekt We Were Birds ins Leben gerufen und im November 2011 die EP “Free As In Bees” bei Soundcloud veröffentlicht, ebenfalls unter CC by-nc-sa.
Let’s CC nutzt nicht nur die eigene Suchfunktion von creativecommons.org, sondern durchsucht darüber hinaus auch Seiten wie Flickr (Bilder), Jamendo (Musik) Slideshare (Dokumente) und Youtube (klar, Videos) nach den eingegebenen Suchbegriffen. Dabei kann auch ausdrücklich nach Werken, deren kommerzielle Nutzung und/oder Bearbeitung erlaubt ist, gesucht werden.
Es ist wieder Montag und ich gebe meinen Beitrag zum Blog-Projekt 52 Songs ab. Das Thema der mittlerweile 31. Woche heißt: Autofahrt.
Im Auto höre ich in der Regel das was kommt, sprich Radio. Oder mal eine CD, die ich neu oder wiederentdeckt habe. Einen besonderen Favoriten zum Auto fahren habe ich allerdings nicht. Es gibt jedoch einige schöne Lieder über der Deutschen liebste Fortbewegungsart, z. B. “Autobahn” von Kraftwerk, “Opel-Gang” von den Hosen oder *würg* “Mambo” von Herbert Grönemeyer. Mein Lieblingslied zum Thema ist dieses, obwohl ich selbst nie einen VW Käfer besessen habe:
Die Riff Action Family aus St. Petersburg/Russland besteht seit Ende 2008 und spielt Alternative Rock englischer und amerikanischer Prägung. Als stärksten Einfluß empfinde ich Pearl Jam, gerade was den Gesang von Zhirius Saltsauskis betrifft. Musikalisch bietet die von Vonia Pnecshich (Gitarren), Kruger van Got (Drums) und Batras Chugoev (Bass) komplettierte Band aber mehr Vielseitigkeit: Druckvollen Gitarrenrock, der mal mehr in Richtung Metal geht, mal mehr in Richtung Punk, aber auch Balladen gehören zum Programm.
Wer die Band finanziell ein wenig unterstützen möchte, kauft den Download des 11 Titel umfassenden Albums “ROCKKILL” für $ 5,00 (keine 4 Euro) bei Bandcamp.
In der 30. Woche des Blogprojekts 52 Songs möchte ich mal wieder rechtzeitig unterwegs sein, nachdem ich vor 2 Tagen gleich 4BeiträgeinFolge für 52 Songs schreiben mußte. Nun bin ich aber erstmal wieder gerade vor und gelobe mal wieder Besserung.
Das Thema der Woche lautet “Versuchung” und machte es mir, nach anfänglichen Zweifeln, ob mir dazu etwas einfallen würde, recht einfach, bzw. ich mache es mir recht einfach, denn ich schicke den Song “Temptation“, zu deutsch “Versuchung”, von New Order ins Rennen, in der fast 9 Minuten langen Original-Version aus dem Jahr 1982. Die Texte von Bernhard Sumner stehen nicht in dem Ruf, ausgesprochen anspruchsvoll zu sein, aber hier geht es doch irgendwie um Versuchung, auch wenn ihr letztendlich doch standgehalten wird (”Tonight I think I’ll walk alone, I’ll find my soul as I go home.”).