Geschrieben von Micha am Mittwoch, 25 November 2009
Frei übersetzt: Schön war es in Dänemark, Deutschland hat uns wieder. Eine Woche Urlaub ist mal wieder viel zu schnell vorbei gegangen und nach meinem Urlaubsgruß und der Bilderserie möchte ich noch ein wenig mehr berichten. (weiterlesen…)
Am 03.06.2005 wurde auf der schottischen Hebriden-Insel Islay die Destillerie Kilchoman eröffnet. Am 11.07.2005 habe ich den Wikipedia-Eintrag zu der Destillerie angelegt. Mittlerweile haben die ersten Fässer über 3 Jahre Lagerung hinter sich und der Inhalt darf sich nun “Scotch Single Malt” nennen. Abgefüllt werden soll das “flüssige Gold” im September dieses Jahres, die allererste Flasche wurde aber bereits abgefüllt und soll im Rahmen des Islay Festivals am 28.05. versteigert werden, der Erlös kommt einem guten Zweck zugute.
Die örtliche Zeitung “The Ileach” (so heißen die Bewohner der Insel) hat ein Video von der ersten Handabfüllung gemacht:
Der junge Tropfen dürfte einen Alkoholgehalt von deutlich über 60 Vol. % und damit einen sehr sprittigen Charakter haben. Aber deshalb gibt man dem Whisky ja auch reichlich Zeit zum Reifen. Beizeiten möchte ich also gern mal einen Kilchoman probieren.
Der jüngste Whisky, den ich mal getrunken habe, war der “PC5” aus dem Hause Bruichladdich und der “Cask Strength Single Islay Malt Scotch Whisky 5 Years Old” von Signatory, den ich mir gerade nochmal eingeschenkt habe. Slàinthe!
Geschrieben von Micha am Freitag, 21 November 2008
Ich muß mal wieder befindlichkeitsbloggen, ich bin nämlich schwer erkrankt. (jetzt alle: Oooooooooh!) Danke für euer Mitgefühl. Nachdem meine kleine Familie schon erkältet war, steht es mir als Oberhaupt natürlich zu, die Krankheitsphase zu beschließen. Dienstag ging es dann auch endlich mit Halsschmerzen los. Bei ersten Anzeichen von Erkältungsbeschwerden greife ich immer gleich zur Flasche und genehmige verschreibe mir 2 Dram Laproaig 10 yo., das ist schließlich der schottische Whisky, der aufgrund seines “medizinischen Charakters” während der Prohibition in den USA in Apotheken verkauft werden durfte. Ich schaffte aber nur ein Glas, weshalb sich die Krankheit in der Nacht zum Mittwoch weiterer Teilen meines Körpers bemächtigen konnte: Nase, Kopf, Arme, Beine. Im Laufe des Mittwochs brach ich mehrfach den Rekord im hintereinander-niesen und auch sonst fühlte ich mich wie ausgespien, also Handballtraining abgesagt, stattdessen zur Apotheke und Medikamente besorgt, anschließend Handball im TV gesehen (war ja auch nicht erfolgreich).
Gestern Morgen fand ich bei Twitter gleich früh morgens einen Leidensgenossen:
Aber da ich mich in die Fänge der Pharmaindustrie begeben hatte, waren die Kopfschmerzen und Erkältungsbeschwerden bis auf die Halsschmerzen weitesgehend verschwunden.
Auch heute sind noch die Halsschmerzen übrig und eine Stimme, die mich für eine Erotik-Hotline qualifiziert. Beruflich steht mir zwar noch einiges bevor, aber die Stimme bleibt ja nicht so, da muß ich wohl bei meinen Leisten bleiben. Heute abend geht es wieder zur Bandprobe, morgen zum Oberliga-Handball nach Mildstedt (als Berichterstatter) und Sonntag will ich selbst den Ball wieder in die Hand nehmen, wenn es in Hürup gegen den Tabellenletzten TSV Wiedingharde geht.
Allen Leidensgenossen wünsche ich gute Besserung und allen Lesern natürlich ein schönes Wochenende. Thank Goth it’s Friday!
Geschrieben von Micha am Mittwoch, 31 Oktober 2007
Die Urprünge des Halloween-Brauches liegen in Schottland, berichtet das Islay Weblog:
Halloween moved to America in the nineteenth century with Scottish and
Irish emigrants, only to return to Europe towards the end of twentieth
century. Its growing economic importance as a source of merchandising
and even of tourism-related activities is increasingly in evidence. In
Scotland and Ireland, turnips were used for Jack-O-Lanterns, but when
the tradition was taken over to America pumpkins were used because they
were easier to hollow out than the neep!!!! And that is the origin of
the pumpkin lantern. It is interesting to note that vintage American
Halloweeen cards actually depict Scottish symbols such as the thistle
and tartan, and Scottish poetry. Have a safe and happy Halloween!
Darauf kann man ja heute auch sein mit Islay Single Malt gefülltes Glas erheben. Slàinte Mhath!
Im IslayBlog von Armin Greve habe ich eine Reihe von YouTube-Videos gefunden, die den Herstellungsprozess von Bowmore Islay Single Malt Whisky zeigen, dazu einige schöne Bilder der Stadt Bowmore und der Insel Islay.
Der 12-jährige Bruichladdich, einer meiner Favoriten, hat mit 3 Sternen die höchste Note bei den “Superior Taste Awards” des International Taste & Quality Institute in Brüssel erhalten. Von 601 Produkten aus 58 Ländern, die in diesem Jahr ausgewertet wurden, erhielten 7% wie der Laddie 3 Sterne, 33% bekamen 2 Sterne und 25% immerhin 1 Stern.
Aus Deutschland wurde übrigens nur das Lieblingsgetränk meiner besseren Hälfte mit 3 Sternen bedacht, das Likörchen “DOOLEY’S Original Toffee & Vodka” aus dem Hause Behn.
Herzlichen Glückwunsch nach Islay und Eckernförde.
Das geht doch bestimmt auch mit Single Malt. Muß ja nicht aus Südafrika sein (gibt’s auch gar nicht, oder?). Von dort kommt übrigens zumindest ein Teil des zur Herstellung von schottischem Whisky benötigten Getreides.
Das Projekt tastingnotes.de ist aufgrund rechtlicher Bedenken des Betreibers wieder vom Netz gegangen. Es ging dabei um die Möglichkeit, Bilder hochzuladen, die gegebenenfalls Urheberrechte verletzen könnten.
Allerdings ist mittlerweile ein weiteres Web 2.0-Projekt für Whiskytrinker an den Start gegangen: WhiskyCommunity. Hierbei handelt es sich um ein Wiki, das alle Informationen über Whisky sammelt, aber auch die Möglichkeit bietet, persönliche Verkostungs-Notizen als Tastingwheel zu verfassen.