Hannover (ots) – Ein 12-Jähriger ist heute gegen 14:35 Uhr beim Betreten des Stichkanals an der Anderter Straße (Misburg) in das Eis eingebrochen. Der Junge wurde von seinem sechs Monate alten Labrador aus dem Wasser gerettet.
Der Junge war am Nachmittag mit seinem Hund im Bereich der Mittellandkanalbrücke spazieren gewesen. Nachdem der junge Labradorrüde “Blacky” auf das Eis gelaufen war, ging der 12-Jährige hinterher und brach in das Eis ein. Der Hund zog daraufhin den Jungen aus dem Wasser und aufs Eis zurück. Der Schüler verständigte dann über Notruf die Polizei. Bis zum Eintreffen des Rettungswagens wärmte sich der 12 Jahre alte Junge im Streifenwagen der alarmierten Polizeibeamten auf – anschließend wurde er von seiner Mutter abgeholt.
Die Hunde hatten ihren Spaß, wie man sieht, die Kinder nicht so sehr, sie mußten zu zweit auf dem Schlitten sitzen, haben aber ganz toll durchgehalten und durften auf festem Boden auch noch ein Stückchen durch den Schnee stapfen.
Derzeit erhitzen sich die Gemüter in Schleswig daran, dass viele Hundehalter ihre Tiere auf den Königswiesen, dem ehemaligen Landesgartenschaugelände, trotz Leinenzwang frei laufen lassen. Hauptproblem ist dabei natürlich wieder, dass die Hunde ihre Geschäfte in den Beeten verrichten und die Halter diese nicht entfernen. Bei meinem letzten Besuch auf der Königswiesen vor einigen Wochen habe ich dort keine Kotbeutelspender gefunden. Zwar habe ich in der Regel immer welche am Mann, aber wenn man schon verlangt, dass die Hinterlassenschaften der Vierbeiner entfernt werden, sollte man auch dafür sorgen, dass ausreichend Kotbeutel zur Verfügung stehen. Die werden zwar auch oft mitgenommen und in der Botanik entsorgt, ohne Inhalt, aber darum können sich ja die Ordnungsamtmitarbeiter kümmern.
Erfreulich in dem Artikel ist folgender Satz:
Allerdings werde es auf den Königswiesen einen Hundestrand geben, erläuterte er [Anmerkung: gemeint ist Bürgermeister Thorsten Dahl]: “Vielleicht entspannt sich dann die Situation.”
Dann gehören solche Bilder und Dialoge der Vergangenheit an:
“Bitte, dürfen wir in’s Wasser?”
“Nein, ihr wißt doch, dass ich euch auf den Königswiesen nicht ableinen darf.”
“Menno! Blöde Menschen…”
Update 16.07.2009: Gestern hat sich auch der Bürgermeister persönlich auf seinen Internetseiten zu dem Thema geäußert:
15. Juli 2009 Königswiesen – Hunde
Die Königswiesen werden in den nächsten Wochen von den Überwachungskräften des ruhenden Verkehrs mit überwacht. Aber diesmal nicht auf stehende Autos, sondern auf freilaufende Hunde. Eine Anweisung erfolgte heute an das Ordnungamt auf Drängen einiger Mitglieder der Selbstverwaltung. Lediglich eine Personenkontrolle ist nicht möglich. Eine Anfrage bei der Polizei ergab, dass – wenn Zeit ist – ein Streifenwagen käme. Allerdings ist der Schwerpunkt der Polizei nicht die Personenkontrolle auf den Königswiesen wegen freilaufender Hunde….das ist nachvollziehbar! Falschparker können nicht aufatmen: die Überwachung des ruhenden Verkehrs erfolgt weiterhin!
Also liebe Hundebesitzer, in den nächsten Wochen werden Sie von netten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung freundlich gebeten, der Schleswig-holsteinischen Hundeverordnung und den Schildern Folge zu leisten und die Hunde anzuleinen. Auf einem extra abgegrentzen Bereich “Hundebadestrand” können Sie ihre Hunde frei laufen lassen …
Das liest sich jetzt schon so, als sei der Hundebadestrand schon eingerichtet. Da muß ich heute abend mal gucken gehen.
Bei unseren Zwillingen (11 Monate) kommt es schon mal vor, dass der eine weniger Mittagsstunde braucht als der andere. Sonntagmittag wollte ich gerade mit den Hunden zum ehemaligen Kasernengelände “Auf der Freiheit” laufen, als unser “Ältester” beschlossen hatte, dass er genug geschlafen hatte. Also nahm ich ihn kurzerhand mit auf die Hunderunde.
Später bin ich dann mit unserem “Jüngsten” die Runde nochmal gegangen, die Hunde waren natürlich auch wieder dabei. Auf der ersten Tour habe ich Fotos gemacht, die ich dann beim zweiten Mal nachgestellt habe.
Die Fotos sind an der A. P. Møller Skolen entstanden, die die beiden vielleicht mal besuchen werden.
Auf die Idee, endlich mal das ehemalige Kasernengelände zu besuchen – dort kann man auch mit Hund mal ans und ins Wasser – bin ich durch Charly gekommen, einen bloggenden Hund aus Schleswig, der in seinem Tagebuch über sein Leben als Hund in der Schleistadt berichtet. Ist wohl nur für Hundebesitzer und/oder Schleswiger interessant, also so welche wie ich.
Unsere kleine Islay hat überraschend beim Hunderennen den 2. Platz bei den Hündinnen gemacht. Tiffy ist erfahrungsgemäß nicht die begeisterte Läuferin und belegte nur Rang 10. Im Zieleinlauf wurde sie zudem von einem interessanten Geruch abgelenkt, was zusätzlich Zeit kostete. Aber der Spaß steht ja im Vordergrund.
Beim Agility war die Rangfolge dann anders herum, Islay wußte nicht so recht, was sie mit den Geräten machen sollte und wurde Letzte von 23 Teilnehmern. Tiffy kannte die Geräte ja schon und kam auf Platz 13. Dafür, dass wir das nicht regelmäßig mit ihr machen, hat Tiffy den Parcour recht gut gemeistert. Am Reifen hat sie Zeit verloren und sie hätte etwas schneller laufen können.
Sandra hat unseren besseren ersten Lauf auf Video aufgenommen: