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Free-Music-Friday: Zoungla

Costa Damoulianos, kanadischer Musiker aus Montreal mit griechischen Wurzeln verbindet ethnische Weltmusik mit futuristischen Ambientklängen und entführt den Hörer damit in eine sphärische Traumwelt, der man sich schwer wieder entziehen kann.

Das Debüt-Album von Zoungla, so der Name des Projektes, ist am 07.04.2013 beim Netlabel Ektoplazm erschienen und trägt den Titel „Entwine„.

Entwine“ von Zoungla wurde unter einer Creative Commons Lizenz lizensiert und kann beim Netlabel kostenlos in den Formaten MP3, FLAC und WAV heruntergeladen werden. Bei Bandcamp kann man dem Künstler auch einen frei wählbaren Betrag zukommen lassen.

Zoungla im Netz: Bandcamp | Facebook | Soundcloud | Youtube

Free-Music-Friday: Die Leere im Kern Deiner Hoffnung

Das Netlabel Der kleine grüne Würfel hat sich mit seiner letzten Veröffentlichung über die selbst gesteckten Genre-Grenzen hinweg gesetzt und mit Die Leere im Kern Deiner Hoffnung ein Projekt unterstützt, dass mit harten Metal-Gitarren und Industrial-Beats aufwartet. Der Gründe dafür sind, dass die eine Hälfte des Duos aus Labelboss Frank Christian Stoffel besteht und „weil wir mit dem kleinen grünen Würfel lieber für eine Haltung einstehen wollen, als uns nach vermeintlichen Genre-Grenzen zu richten“.

Seit 1990 macht FC Stoffel schon mit Sängerin Doris Mücke Musik, zuletzt als Das Blaue Monster im Techno-Bereich. Mit Die Leere im Kern Deiner Hoffnung und ihrem Debütalbum Zeit ist eine Illusion kehren sie zu dahin zurück, wo sie 1990 als Avantgarde Industrial-Projekt begonnen haben. Heute arbeiten sie mit harten Metal-Riffs, Drumcomputer, Bass-Loops und deutscher Lyrik. Wobei die Gitarre der dominierende Teil der Musik ist.

Als Lizenz wurde erstmals statt der üblichen CC-BY-NC-ND eine freiere Variante verwendet, nämlich CC-BY-SA. Denn FC Stoffel und Doris Mücke möchten lieber ein Teil der Lösung als ein Teil des Problems sein, wie sie in ihrer Release-Info herausstellen.

Am 12.04. geben Die Leere im Kern Deiner Hoffnung ihr erstes Konzert im Tsunami Club in Köln.

Die Leere im Kern Deiner Hoffnung im Netz: Soundcloud

Free-Music-Friday: Vandel

Vandel aus den Niederlanden sind eine Post-Punk-Band ganz nach meinem Geschmack. Selbstsicher bezeichnen sie ihre Musik als Mischung aus Joy Division, The Cure und The Sound – drei meiner All-Time-Favorite Bands. Zorch Factory Records hat jüngst ihre schlicht „Demo EP“ benannte Produktion veröffentlicht, wie üblich unter Creative Commons BY-NC-ND.

Instrumental haben Marco van Delden (Gesang, Synth, Gitarre), Rob van Delden (Bass, Synth) und Arnold van Delden (Drums) ihre Vorbilder sehr gut umgesetzt, aber stimmlich kann Marco weder mit Ian Curtis, noch mit Robert Smith oder Adrian Borland verglichen werden. Mir kommt da eher Erik Dries von Siglo XX in den Sinn.

Die Demo EP von Vandel bringt sechs sehr schöne Post-Punk- und New-Wave-Songs, die oftmals ein Déjà-vu mitbringen, das einen wehmütig an die gute alte Zeit zurückdenken lassen. Ganz nach dem Motto: „Sonntag ist Zeitumstellung, ich wünsche mir die Achtziger.“ 🙂

Bei Bandcamp kann man die EP in besserer Qualität als bei Zorch Factory Records herunterladen, das kostet dann allerdings mindestens 2 Euro, auch eine CD ist dort für 4 Euro Mindestpreis erhältlich.

Vandel im Netz: Bandcamp | Facebook | Myspace | YouTube

Free-Music-Friday: Etterem/Jenseits

Der Italiener Francesco Vecchi hat unter dem Projektnamen Etterem ein Album herausgebracht, bei dem der Titel schon alles aussagt: „Dark Irish. Some Tunes„. Trotzdem hat er sich noch eine Bezeichnung für seine Musik ausgedacht: „Electro Dark Irish„. Jetzt sind aber wirklich keine Fragen mehr offen, oder?

Francesco verbindet tradionelle irische Klänge, die ganz bodenständig mit allerhand Saiteninstrumenten erzeugt werden, mit Dark Ambient Sounds. Beim Nostress Netlabel gibt es seit einigen Tagen eine kostenlose digitale Version des sechs Lieder umfassenden Albums sowie eine auf 100 Exemplare limitierte Vinyl-Ausgabe, die für 15 Euro inkl. Versand erhältlich ist und zwei Lieder mehr bietet. Beide Ausgaben sind unter Creative Commons BY-NC-ND lizensiert.

Ein weiteres Projekt des Mailänders ist Jenseits, mit dem er allerdings ganz andere Töne anschlägt. Er hat dem Achziger-Jahre-Kultfilm „Liquid Sky“ ein Album gewidmet, mit Musik, die durch die damalige Zeit inspiriert und teilweise mit Soundfetzen aus dem Film garniert wurde. Auch dieses Album ist bei Nostress unter Creative Commons BY-NC-ND erschienen (2012).

Etterem/Jenseits im Netz: Myspace

Free-Music-Friday: Uppercut

Heute gibt’s in aller Kürze das spanische Trio Uppercut, das seit 2006 aus David Soprano (Gitarre), Oscar Vazquez (Schlagzeug) und Carlos Romay (Bass) besteht.

Im November 2012 veröffentlichten die Drei ihr selbstbetiteltes Debüt-Album unter CC by-nc-nd. Es ist bei Bandcamp als „Name your price“-Download erhältlich:

Acht instrumentale Post-Rock-Songs gibt es zu hören. Der Einstieg ist recht entspannt, doch schnell nimmt die Scheibe Fahrt auf. Jazzig-funkige Bass-Läufe treffen auf verspielte Gitarren-Riffs und -Soli, getrieben von komplexen Rhythmen.

Uppercut im Netz: Bandcamp | Facebook