Schlagwort: Ambient

Free-Music-Friday: Gridline

Gridline ist ein Electronica-Projekt, dass vom Serben Predrag Grujic seit 2009 betrieben wird. Mittlerweile hat er es auf 10 Veröffentlichungen gebracht. Das neueste Album trägt den Titel „Shortlove“ und erschien am 28.09.2014 unter der Lizenz CC by-nc-sa.

Die 10 Instrumental-Titel lassen sich mit Ambient, Minimal und Downtempo beschreiben, teilweise experimentell oder mit Alltagsgeräuschen garniert. Nicht unbedingt tanzbar, aber durchaus sehr gut hörbar.

Vor „Shortlove“ sind folgende Alben und EPs erschienen: „Unknown Space“ (2009), „Tracker“ (2010), „Filling The Emptiness“ (2010), „Passages & Satellites“ (2010)“Evol Waves“ (2011), „Background Noise“ (2012), „Red Music“ (2012), „Background Noise Part 2“ (2013) und „Videogame“ (2014).

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Free-Music-Friday: adamned.age

Hanne Adam wurde 1977 in Hamburg geboren und sammelte dort ihre ersten musikalischen Erfahrungen als Schlagzeugerin und Gitarristen verschiedener Bands. 2007 siedelte sie nach Berlin-Mitte um, wo sie als freischaffende Web- und Grafikdesignerin tätig ist, außerdem macht sie auch Filme und schreibt Gedichte. Musik macht sie unter dem Projektnamen adamned.age. Während sie beim Grafikdesign klare Vorstellungen vor Augen hat, ist bei der Musik eher der Weg das Ziel. Das Schlagzeug hat sie dabei schon längst durch Computerrechnik ersetzt, ihre rhythmischen Fähigkeiten kommen allerdings noch immer deutlich zum Tragen. Dazu setzt sie allerdings auch noch akustische Instrumente wie Gitarren und Cajon ein.

Ihr neuestes Werk hat sie ihrer Wahlheimat gewidmet, die Hauptstadt mit ihrer Geschichte ist für Hanne eine starke Inspiration. Auf Transit Berlin tritt dies auch durch die Bezeichnung vieler der 18 Tracks hervor. Da finden wir „Die geteilte Stadt„, „Am Spreeufer“ oder „Alexanderplatz„. Und immer wieder verarbeitet sie instrumental die DDR-Vergangenheit der Hauptstadt, denn Musik ist ihre emotionale Art sich auszudrücken, im Gegensatz zu ihren grafischen Tätigkeitsfeldern, wie sie 2011 in einem Podcast verriet.

Discografie:

Photosphaere (2008)
Cendrè (2008)
Eiskind (2008)
Tard dans la nuit (2009)
Nicht-Ort (2009)
Thousand yard-stare (2009)
Whiteout (2009)
Fragile (2010)
After the rain (2011)
Streets made of grey (2011)
Transit Berlin (2013)

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Free-Music-Friday: Brokenkites

„Musik für Zeitreisende, Weltraummenschen und skrupellose Geheimagenten“, so lautet die Selbstbeschreibung von Brokenkites. Die Musik ist in der Tat so sphärisch, dass die Macher der Space Night ihre helle Freude hätten, sollten sie ihr gewahr werden. Verträumt lassen die elektonischen Klänge sofort das Kopfkino anspringen und das innere Auge sieht, einem Déjà-vu gleich, Bilder, die der Musik entsprungen zu sein scheinen. Und sogar mich nüchternen Rezensenten läßt sie ungewohnt blumige Formulierungen finden.

Das jüngste Album von Brokenkites ist mir gerade über den Weg gelaufen, es trägt den Namen „Zero“ und ist seit Februar 2013 erhältlich. Mein Favorit ist „Pulsar„, das direkt aus einem Science-Fiction-Soundrack entnommen sein könnte und ein wenig an Jean-Michel Jarre erinnert.

Wer ein Faible für chillige, elektronische Musik hat, der findet bei Brokenkites reichlich Material. Ãœber Bandcamp sind neben „Zero“ noch 13 weiter Alben sowie 3 EPs erhältlich. Alle wurden in einem Zeitraum von 4 Jahren und unter Creative Commons veröffentlicht. Eine Besonderheit stellt das Album „Apophenia“ dar, das im Januar 2013 herauskam und einige ältere Songs enthält, die mit einer „richtigen“ Band neu interpretiert wurden.

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Free-Music-Friday: Zoungla

Costa Damoulianos, kanadischer Musiker aus Montreal mit griechischen Wurzeln verbindet ethnische Weltmusik mit futuristischen Ambientklängen und entführt den Hörer damit in eine sphärische Traumwelt, der man sich schwer wieder entziehen kann.

Das Debüt-Album von Zoungla, so der Name des Projektes, ist am 07.04.2013 beim Netlabel Ektoplazm erschienen und trägt den Titel „Entwine„.

Entwine“ von Zoungla wurde unter einer Creative Commons Lizenz lizensiert und kann beim Netlabel kostenlos in den Formaten MP3, FLAC und WAV heruntergeladen werden. Bei Bandcamp kann man dem Künstler auch einen frei wählbaren Betrag zukommen lassen.

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Free-Music-Friday: Orae

Orae ist das gemeinsame musikalische Projekt von Geordie Little, Scott Van Manen, Sam Rogers und Jian Kellett-Liew aka Kyson. Die vier Australier sind alte Freunde, haben ganz unterschiedliche musikalische Hintergründe und ihre Debut-EP Alexandrina wurde in Berlin aufgenommen, wo die Musiker zeitweise Leben.

Trotz der ungewöhnlichen Entstehungsgeschichte ist „Alexandrina“ ein gelungenes Werk. Es vereint elektronische mit akustischen Klängen, wobei besonders Georgie Littles Akustik-Gitarre hervorzuheben ist, die er auch als Solo-Künstler gekonnt zu bedienen weiß. Für die Elektronik(a) ist Kyson zuständig, so dass Ambient-, Trip Hop-, Jazz- und Downtempo-Elemente zu einem Ganzen verschmelzen. Teilweise erinnert mich der Sound an The XX.

Erschienen ist die „Alexandrina EP“ am 17.01.2013 bei Bad Panda Records, unter der Lizenz CC BY-NC-SA.

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