Schlagwort: Elektronica

Free-Music-Friday: Die Formation Doppelherz 2000

Das Kölner Duo Die Formation Doppelherz 2000 kann auf eine mehr als 10 Jahre lange Schaffensphase zurückblicken, in der es sich mit ihrer musikalischen Gradwanderung zwischen Trash und Tiefsinn zum Geheimtipp entwickelt hat.

Im Oktober 2013 hatten mutter f und Tim B. mit ihrem neuen Gitarristen Dwight Horace Mc Deggar die Ehre, beim Cologne Commons Festival aufzutreten. Am 11.11.2013 veröffentlichte das Kölner Netlabel Der kleine grüne Würfel ihr Album „Ihre grössten Erfolge“ unter Creative Commons by-nc-nd. Darauf befinden sich 10 Songs aus den Jahren 2004 bis 2012, z. B. „Elegie (1. Gesang)„, zu dem es auch ein Video gibt:

Neues Material der Formation ist für März 2014 angekündigt.

Die Formation Doppelherz 2000 im Netz: Facebook | Last.fm

(Foto: Verena Günther)

Free-Music-Friday: Brokenkites

„Musik für Zeitreisende, Weltraummenschen und skrupellose Geheimagenten“, so lautet die Selbstbeschreibung von Brokenkites. Die Musik ist in der Tat so sphärisch, dass die Macher der Space Night ihre helle Freude hätten, sollten sie ihr gewahr werden. Verträumt lassen die elektonischen Klänge sofort das Kopfkino anspringen und das innere Auge sieht, einem Déjà-vu gleich, Bilder, die der Musik entsprungen zu sein scheinen. Und sogar mich nüchternen Rezensenten läßt sie ungewohnt blumige Formulierungen finden.

Das jüngste Album von Brokenkites ist mir gerade über den Weg gelaufen, es trägt den Namen „Zero“ und ist seit Februar 2013 erhältlich. Mein Favorit ist „Pulsar„, das direkt aus einem Science-Fiction-Soundrack entnommen sein könnte und ein wenig an Jean-Michel Jarre erinnert.

Wer ein Faible für chillige, elektronische Musik hat, der findet bei Brokenkites reichlich Material. Ãœber Bandcamp sind neben „Zero“ noch 13 weiter Alben sowie 3 EPs erhältlich. Alle wurden in einem Zeitraum von 4 Jahren und unter Creative Commons veröffentlicht. Eine Besonderheit stellt das Album „Apophenia“ dar, das im Januar 2013 herauskam und einige ältere Songs enthält, die mit einer „richtigen“ Band neu interpretiert wurden.

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Free-Music-Friday: Ghostandthesong

„Neo-unrealistic-pop“ nennt Matthias Kanik die Musik, die er unter dem Namen Ghostandthesong kreiert. Experimentierfreudig ist der Berliner, aber er bedient sich doch ganz realer Mittel. Elektronische Elemente paaren sich mit treibenden Bass-Läufen, harten Gitarrenriffs und allerlei Geräuschen wie Meeresrauschen oder Vogelgzwitscher. Darüber oder besser gesagt da hinein legt sich gesampelter Gesang.

Bereits im März 2012 hat Bad Panda Records ihn entdeckt und drei seiner Stücke als „Escapes EP“ veröffentlicht (CC BY-NC-SA). Zu einem der Titel, „Ou Inme“, gibt es ein Video, dass der Filmemacher Marcus Grysczok gemacht hat:

Vor der „Escapes EP“ erschien am 11.11.11 bei DZ Tapes das Split-Album „Unschärfe/Shimmer“ (kostenlos zum Download, ab nicht unter CC), das sich Ghostandthesong mit Chris Rehm teilte.

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Free-Music-Friday: Madslo

Der Free-Music-Friday ist für mich immer eine gute Gelegenheit, über den musikalischen Tellerrand zu blicken. Meistens stelle ich ja doch Musik aus meinen bevorzugten Genres vor, aber immer wieder treffe ich bei meinen Recherchen auf Sachen, bei denen ich spontan denke: Ja, das kann man auch gut hören.

So erging es mir beim kanadischen Trip-Hop-Musiker Madslo, dessen Album „Violence“ ich beim Netlabel Dusted Wax gefunden habe. Dort wurde es gestern unter CC BY-NC-ND veröffentlicht, es ist aber tatsächlich bereits 4 Jahre alt. „Violence“ bringt 10 Instrumental-Tracks, die aus teilweise recht düsteren elektronischen Klängen und treibenden Rythmen bestehen, garniert mit Film-Samples.

Ansonsten gibt es leider kaum Informationen über Madslo, nur das, was auf seiner Soundcloud-Seite zu lesen ist und das ist nicht viel. Dort hat er aber zumindest ein baldiges Sequel angekündigt.

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Free-Music-Friday: Angela Aux

Angela Aux

Wer hinter Angela Aux eine junge Dame vermutet, der irrt. Dahinter verbirgt sich der Münchener Sänger und Multiinstrumentalist Florian Kreier alias Heiner Seits oder Heiner Hendrix und so vielfältig wie seine Namen sind, ist auch die Musik, die er macht. Gitarren-Folk im klassischen Singer/Songwriter-Stil gehört ebenso dazu wie elektronische Klang-Collagen und Rap-/HipHop-Tracks.

Common Space Incidents„, das Debüt-Album von Angela Aux ist im Juli 2009 beim Netlabel labridae unter Creative Commons erschienen und beinhaltet 12 Songs.

Im Mai 2010 veröffentlichte das Netlabel Kinokoma die 6-Track-EP „Some Thoughts Of Confusion“ als kostenlosen Download, allerdings leider ohne Lizenz-Angabe. Außerdem ist seit April 2011 das Album „Whatever You Guess It’s Not“ bleibt Angela Aux seiner musikalischen Linie treu, allerdings weder unter Creative Commons, noch kostenlos, mit Ausnahme des Songs „The Sun Is Always Above Me On The Run„.

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