Schlagwort: Hardrock

Free-Music-Friday: Spit Rusty

Dass in Dänemark großartige Rockbands gedeihen, ist nicht erst seit Volbeat, Kashmir oder D-A-D bekannt. Und auch in der Creative-Commons-Szene haben unsere nördlichen Nachbarn hervorragende Bands zu bieten, wie die Band Spit Rusty aus Aarhus.

Spit Rusty wurde im Sommer des Jahres 2011 gegründet und nahm bereits im Oktober 2011 die erste EP „Underwhelmed“ auf, die unter Creative Commons veröffentlicht wurde.

Spit Rusty sprechen mit ihrem kompromißlosem Hard-Rock in erster Linie Fans von Gruppen wie Creed, Soundgarden oder Black Label Society an, die Einflüsse von Grunge und Heavy Metal sind nicht überhörbar. Dieses Klangerlebnis setzt sich auf auch der zweiten EP, die im Dezember 2012 erschien und den Titel „Be The Lo-Fi Friend“ trägt, fort.

In nächster Zukunft ist eine dritte Veröffentlichung geplant, die ein reguläres Album werden soll und es werden Verhandlungen mit Majorlabels geführt, bei dem das Album erscheinen kann. Da die dänische Verwertungsgesellschaft („GEMA-Pendant“) KODA ihren Mitgliedern die Nutzung von Creative Commons Lizenzen gestattet, müßten Spit Rusty nicht einmal darauf verzichten. Zunächst müssen sie allerdings einen neuen Bassisten finden, nachdem dieser den Platz des ausgestiegenen Gitarristen eingenommen hat.

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Free-Music-Friday: High Voltage Overdrive

Pünklich zum Free-Music-Friday flatterte mir gestern eine Nachricht von Airbagpromo Records in die Mailbox. Das Netlabel aus Südtirol war schon mit einigen Veröffentlichungen hier vertreten und auch das 13. Album aus dem Hause Airbagpromo enthält keine heiße Luft, sondern geht richtig auf die Ohren, „Rock’n’Roll-Stromschläge“ sozusagen. Die Band heißt High Voltage Overdrive und der Albumtitel lautet „With Whiskey On The Road“ (CC by-nc-nd).

2008 zunächst als Trio von Ivan Tiecher (Gitarre), Arno Giovanett (Gesang/Bass) und Vigil Peer (Schlagzeug) unter dem Namen 3 Murphys gegründet, wurde die Band nach einer EP um eine weitere Gitarre ergänzt, erst von Thomas Unterhauser gespielt, ab 2011 von Stefano Lucchi. Dieser Wechsel führte auch zur Umbennennung in High Voltage Overdrive. Der Name klingt nicht nur wie eine Hommage an AC/DC, die Australier zählen neben Motörhead zu den Einflüssen der jungen Italiener.

Für den letzten Schliff auf „With Whiskey On The Road“ sorgte als Produzent der ehemalige Graveworm-Gitarrist Lukas Flarer, unter dessen Händen eine energiegeladene Hardrock-Scheibe entstanden ist, die das Herz jedes Rock-Fans einige Umdrehungen schneller schlagen lassen wird. Dank des freien, legalen Downloads kann man sich unverbindlich davon überzeugen. Ãœbrigens feierte Airbagpromo Records mit diesem Release gestern auch seinen 5. Geburtstag. Buon Compleanno!

High Voltage Overdrive im Netz: Facebook | Soundcloud

Free-Music-Friday: memest

memest

Heute gibt es ganz frische Kost aus Spanien auf die Ohren, zubereitet nach bewährten Rezepten aus (Post) Punk, Hardrock, Stoner und Heavy Metal von memest. Das Debüt-Album der 4 Katalanen erschien gerade letzten Freitag und trägt den Titel „Lucky Dead Man„. Die 9 Songs haben alle eine schier unbändige Energie gemein, durch die verschiedenen Stilelemente hat aber jedes seinen eigenen Reiz.

Bei Anselm Horta (Bass), Carles Matheu (Gesang, Gitarre), Dani Audi (Drums, Gesang) und Jaume Estupinya (Gitarre) werden alle Freunde der härteren Gangart auf ihre Kosten kommen, „Lucky Dead Man“ ist allerdings kostenlos bei Jamendo erhältlich, unter CC by-nc-nd.

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Free-Music-Friday: Remote Controlled

Remote Controlled

Heute stelle ich euch eine Band vor, die ich auf meinem Free-Music-Contest-Jury-Zettel notiert hatte, die es aber leider nicht auf den Sampler schaffte. Im Spätsommer 2005 als Studentenband in Hamburg gegründet, erklommen Remote Controlled nach kurzer Eingewöhnungsphase schon Anfang 2006 die ersten Bühnen der Stadt. In bester akademischer Tradition plagiierten sie Anfangs erfolgreich bewährte Rocksongs aus den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

Lukas (Vox, Git), Martin (Vox, Drums), Stoff (Git) und Chris (Bass) wurde jedoch schnell klar, dass das Publikum eigenes Material hören möchte. So entstand im Laufe des Jahres, neben weiteren Auftritten die erste, selbst produzierte Demo-EP mit neuen Songs, die unter dem Namen des Titelsongs „Demise in Virtuality“ Anfang 2007 das Licht der Welt erblickte. In der folgenden Zeit kehrten einige Bandmitglieder ihrer Alma Mater den Rücken, und kamen im Ernst des Lebens an. Klar wirkte sich das auf die Musik aus, neue Songs wurden schwerer und härter. Schließlich entstand daraus das erste LP-Album, „Torture Trip„, Mitte 2009. Die musikalische Reise wird aber nicht zur Tortur, sondern man bewegt sich im Zirkel zwischen (Post-)Punk, Progressive Rock und Metal, mit intelligenten Gitarren-Riffs und ansprechenden zweistimmigen Gesangspassagen. Dazu liefern variantenreiche Drums und lässige Bass-Linien rhythmische Gerüst. Das Ticket für diesen Trip kann kostenlos bei Jamendo oder Bandcamp gelöst werden, denn die Musik von Remote Controlled steht unter der Creative-Commons-Lizenz by-sa. Die CD ist für nur 5 Euro bei Bandcamp erhältlich.

Nach dem musikalischen Baby folgte echter Nachwuchs, so dass die Band sich in der Folgezeit vor allem der kreativen Arbeit widmete und ihre Live-Aktivitäten zurückfuhr. Derzeit arbeitet Remote Controlled an neuem Material, das sie bald live präsentieren möchten. Wir dürfen gespannt sein.

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