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Free-Music-Friday: Dark Fields of Necromancy

Free-Music-Friday als Fortsetzungsgeschichte, allerdings ganz zufällig und ausnahmsweise. Von der Band der letzten Woche, Sinride, bin ich auf Dark Fields of Necromancy aufmerksam gemacht worden, die ebenfalls Hamburg stammt und sich dem Gothic Metal verschrieben hat.

Ihr Album „Sweet Agony“ erschien 2012 und ist als kostenloser Download unter Creative Commons bei Last.fm (als MP3) und Soundcloud (als WAV) erhältlich.

Reiner Ropeter (Vocals, Guitars) und René Rohr (Guitars) gründeten die Band 1997 als „Necromancy„, Christopher de Bruin (Bass, Keys) und Marcus Jürgens (Drums) komplettieren das aktuelle Line-Up. Ihr „Sweet Agony“ mit seinen 12 melodischen und eingängigen Songs kann ich jedem Metal-Fan nur wärmstens ans Herz legen. Nicht nur die Freunde der düsteren Klänge kommen auf ihre Kosten, denn neben Him, Sentenced und Poisonblack zählen auch Iron Maiden und Metallica zu den Einflüssen der Dark Fields of Necromancy.

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Free-Music-Friday: Sinride

Sinride aus Hamburg ist eine vierköpfige Progressive Metal Band, die seit 2009 besteht. Im April 2012 erschien ihr Debüt-Album „Evenfall“ im Eigenvertrieb. In sieben Tracks zeigen Tim Sievertsen (Gitarre, Gesang), Denis Scheither (Keyboards, Begleitgesang), Nils Schmeink (Schlagzeug) und der mittlerweile durch Dirk Wierwille ersetzte Bassist Lars Hilliger, wie vielseitig Progressive Metal sein kann. Der Einstieg („Bumerang„) hat ein bißchen was von Body Count mit NDH-Gesang, schnell wird klar, dass Drummer Nils ein Freund der Doublebass ist. Treibende Gitarrenriffs wechseln sich mit melodischen Ruheparts ab, in denen auch die Keyboards effektvoll eingesetzt werden. Das ist in etwa der rote Faden, der sich durch die Songs zieht. Vergleiche mit Asp, Rammstein, Megaherz, Dream Theater oder Tiamat legen sich nahe, aber die Songs haben durch die intelligenten Arrangements ein große Eigenständigkeit. Auch gesangstechnisch wird eine breite Palette geboten, von der bereits erwähnten Neuen Deutschen Härte über Growling bis hin zu ruhigen melodiösen Gesangsparts, teilweise sogar zweistimmig. Alles in allem eine gelungene Mischung und ein tolles Album, das unter Creative Commons lizensiert wurde und kostenlos erhältlich ist.

Auch live wissen Sinride zu überzeugen, gerade vor Wochenfrist haben sie sich in der 1. Runde des Emerganza Festivals im Hamburger Logo gegen sechs Kontrahenten durchgesetzt und nehmen im April am Semifinale teil.

Am 19.10.2013 wird Sinride übrigens zusammen mit meiner Band Lichtscheu in Marias Ballroom in Hamburg auftreten, darüber habe ich die Band auch kennengelernt.

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