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Musikalischer Adventskalender 2015 Tür 1

Recht spontan und kurzfristig habe ich beschlossen, Euch einen musikalischen Adventskalender zu schenken. Den Anfang macht die Kölner Band defekt 86 (Free-Music-Friday vom 04.04.2014), die seit 06.11.2015 ihr neues Album draußen hat. Es heißt Sex And Suicide, steht unter der Lizenz CC by-nc-nd und ist als Download und CD via Bandcamp erhältlich.

Kain Rauschen (Gesang und Gitarre), Eve Candyslade (Keyboards und Gesang), Holger Schwieren (Gitarre) und Inden Wolken (Bass) liefern auf ihrem zweiten Longplayer wieder ein solides, düsteres Werk ab, das sehr vielseitig ist, was Instrumentierung und Gesang angeht. Es erwarten den Hörer Post-Punk und Dark-Wave, mal elektronischer, mal gitarrenlastiger, aber immer mit treibenden Drums und Bass. Hinter dem ersten Türchen meines Adventskalenders verbirgt sich der Song Watching The Trains, ein schönes Duett zwischen Kain Rauschen und Gastsängerin Thalie Nemesis:

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(Beitragsbild „one“ CC by andrechinn)

ciudad lineal (Foto  Marina de Luis)

Free-Music-Friday: Ciudad Lineal

Bei Ciudad Lineal handelt es sich um ein Trio aus Barcelona. Susana (Keyboards, Synthesizer, Gesang), Nina (Drumpad und Synthesizer) und Víctor (Bass und Gesang) sind seit 2012 zusammen aktiv und lassen sich für ihre Musik vom New Wave, Coldwave und Post-Punk der 1980er Jahre inspirieren. Auffällig ist das Fehlen der für alle drei Genres typische E-Gitarre – allerdings nur, bis man sie gehört hat. Der Bass übernimmt einen großen Teil des Melodiespiels und läßt einen Dünnsaiter kaum vermissen.

2013 erschien das selbstbetitelte Debüt als mittlerweile ausverkaufte Kassette über das DIY-Label RØAM. Die EP mit 5 Liedern ist kostenlos („Name your price“) bei Bandcamp erhältlich.

Ende 2014 kam der Nachfolger „El Nuevo Hombre“ mit 9 weiteren Songs, ebenfalls als kostenloser Download („Name your price“) erhältlich.

Die Musik von Ciudad Lineal steht unter der Lizenz CC by-nc-sa.

Bei YouTube gibt es zwei Musikvideos aus dem letzten Album, Máquinas und Industria:

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Strangeweather

Free-Music-Friday: Strangeweather

Strangeweather ist eine Band aus Portland/Oregon, die 2010 gegründet wurde. 2013 erschien das erste Album Like Shadows In Grey Rivers mit den Musikern Sarah Ann Lachner (Gesang, Gitarre, Flöte, Glockenspiel), Brenna Sahatjian (Gesang, Cello, Dulcimer), Joshum (Gesang, Gitarre, Bass, Mandoline, Schlagzeug). Beim zweiten Album Strangeweather, das im Mai 2015 veröffentlicht wurde, saß Dirt Deodara am Schlagzeug.

Die Musiker kommen aus der Anarcho-Folk-Szene und schaffen gemeinsam eine atmosphärische Klangwelt aus Dark Wave, Neo-Folk, Chamber- und Post-Punk. Die reiche Instrumentierung und der wechselnde Gesang tragen zu einem angenehmen Hörerlebnis bei.

Das Album Strangeweather steht unter der Lizenz CC by-nc-sa, Like Shadows In Grey Rivers mit Ausnahme von zwei Titeln (Mourning Sun und Converge) ebenfalls.

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Amarante

Free-Music-Friday: Amarante

Amarante ist ein Duo, das aus Singer/Songwriter Josh Hewitt und Sängerin Jysi Hewitt besteht und in Los Angeles beheimatet ist. Seit 2007 produziert das Ehepaar gemeinsam Musik, die in einem kleinen Schlafzimmer aufgenommen wird. Dazu verwenden sie ein Mikro, ein Keyboard und eine Gitarre. Für den Schlagzeug-Beat wird auf einen Tisch geschlagen. Auf diese Weise entsteht ein wunderschöner Indie-Folk, der sehr entspannend wirkt mit verträumten Melodien und harmonischem Gesang.

Amarante haben bereits 10 Alben und EPs herausgebracht, die alle unter der Lizenz CC by stehen. Viele ihrer Songs sind bereits von YouTubern aus aller Welt in deren Videos verwendet worden. Daher gibt es auch von einigen Alben reine Instrumentalversionen, so auch ihr jüngstes Machwerk, Enchanting The Siren:

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Bellevue

Free-Music-Friday: Bellevue

Schöne Aussichten aus Frankreich, zumindest musikalisch zum heutigen Free-Music-Friday. Bellevue ist ein Quartett aus Paris, dass sich von Bands wie U2, The Cure und The 1975 beeinflusst sieht. So unbedingt herauszuhören ist das im Falle der beiden Erstgenannten jedoch nicht. Die Musik kann man als Indie-Gitarren-Pop bezeichnen, mit einer melancholischen Note, aber im Grunde leicht-beschwingt.

Bei Jamendo gibt es die EP Pressure kostenlos unter CC by sowie die Instrumental-Version, eine Live-EP und drei Singles.

Bei Bandcamp, die den schöneren Player zum Einbinden haben, gibt es Pressure und die Singles Gates und Breathe kostenpflichtig, die Live-EP jedoch kostenlos („Name Your Price“). Leider findet sich hier kein Hinweis auf Creative Commons.

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