Sonntagsfrage 08.09.2011: Piratenpartei 6,5%

ARD-BerlinTrend zur Abgeordnetenhauswahl
Noch ist die Wahl zwar nicht entschieden, aber die schwarze Flagge weht schon mal:
Schlagwort: Open Music

ARD-BerlinTrend zur Abgeordnetenhauswahl
Noch ist die Wahl zwar nicht entschieden, aber die schwarze Flagge weht schon mal:

Karmafish nennt sich der britische Musiker Matt Legg, der mit „Life Support“ bereits sein 5. Werk unter Creative Commons veröffentlicht hat. Die Musik läßt sich grob in die Schublade „Alternative Rock“ stecken, die Bandbreite reicht aber von Punk und Grunge über Psychedelic bis zum Indie- und Pop-Rock, nicht umsonst nennt der Künster Muse, Black Sabbath, Soungarden oder Frank Zappa als seine Einfüsse.
Matt Legg singt, spielt Gitarre und Bass, den Schlagzeugpart übernimmt ein Drum-Computer. Neben den rockigen EPs und Alben hat Karmafish mit „Ultrascope“ auch etwas für die Electronic-Fans in Repertoire.
Ansonsten gehört Matt zu den CC-Künstlern, die zwar die Meinung vertreten, dass man für Musik nichts bezahlen soll, aber mit Informationen über ihre Person hinterm Berg halten. Daher schleiße ich jetzt mit einem Hinweis auf die Diskografie:
Urban Fox EP (2007)
All These Voices (2008)
An Introducion To Fishing EP (2009)
Ultrascope EP (2010)
Life Support (2011)

N.U.C. ist ein Synth-Goth-Trio aus Bremen, das in der Genre-klassischen Besetzung Gitarre, Bass, Keyboards und Drumcomputer antritt. 2005 von Sunny (Bass) und Sipo (Gesang/Gitarre) gegründet und kurz darauf von Teddy (Keyboards) komplettiert, traten N.U.C. bereits ein Jahr später beim WGT in Leipzig auf und veröffentlichten ihr erstes Album „Schattentanz„. Wie die Bezeichnung Synth-Goth schon vermuten läßt, trifft hier Metal-Gitarre auf Keyboard-Fläche, ganz in der Traditon von Red Lorry Yellow Lorry, Clan Of Xymox oder auch Funhouse. Die Texte sind in deutsch und englisch gehalten und und werden mit angenehmer Stimme vorgetragen.
Ende 2007 erschien dann „Metamorph„, auf diesem Album entwickelten sich N.U.C. mehr in Richtung Synth-Rock/Electro-Pop a la Crüxshadows, die Gitarre rückt dafür mehr in den Hintergrund, was dem Charme der Musik allerdings keinen Abbruch tut, sondern die Kreativität des Trios unterstreicht.
Derzeit bereiten N.U.C. die nächste Veröffentlichung vor, Name und Playlist des Mini-Albums stehen bereits fest. Auch „Gotika“ wird kostenlos unter Creative Commons erhältlich sein.
N.U.C. im Netz: Facebook | Jamendo | Last.fm | Myspace | Twitter | Youtube
Neuen frischen Brit-Pop aus Sibirien liefern die Kites auf ihre neuen EP Catch The Moment. Am 15. Oktober 2010 habe ich die 4 Russen im Rahmen des Free-Music-Friday vorgestellt und war damals schon begeistert von ihrer Musik. Und ich kann euch sagen, die Jungs haben noch eine Schippe drauf gelegt, bleiben ihrem Stil zwischen Brit-Pop und Indie-Rock treu, aber klingen noch ausgereifter als auf den Vorgänger-EPs.
Wer von den bisherigen EPs begeistert war, für den besteht Downloadpflicht, aber jeder sollte hier mal ein Ohr riskieren.

Die britische Death-Electro-Band Goteki hat ihren gesamten Back-Catalogue unter Creative Commons gestellt und bietet die seit 2002 produzierten 9 Alben und EPs vom Debut „Fight The Saucerman“ bis zur letzten Monat erschienenen EP „Stolen Thunder One“ mit 5 Coverversionen u. a. von NIN, Skinny Puppy und Leonard Cohen zum kostenlosen Download über ihre Webseite an. Lediglich das aktuelle Album „Santa Muerte“ ist davon ausgenommen.
Zu dieser begrüßenswerten Entscheidung ist die Band gekommen, weil die CDs zum einen bereits vergriffen sind und von den zahlreichen Fans, die über den gesamten Globus verteilt sind, auch nicht immer leicht zu erwerben sind bzw. waren. Und da es Goteki auch nie dazu gegangen sei, Geld zu verdienen, verschenken sie nun ihre Musik. Weitere Hintergründe offenbart Goteki-Mastermind Ross Tregenza in einem Interview (englisch).
Einen guten Überblick über das Schaffen von Goteki bietet übrigens das 2008 erschienene Best-Of-Album „Robots, Ninjas, Pornstars, Warfare“ (ZIP, 262 MB), das auch Demo-, Live- und Remix-Versionen enthält.
Goteki im Netz: Facebook | Last.fm | Myspace | Reverbnation | Soundcloud | Twitter | Wikipedia (en) | YouTube