Geiz ist (un)geil!?

Glücklicherweise sind Kurzmitteilungen, die per Handy verschickt werden, unverhältnismäßig teuer, so dass sich das mobile Pendant zur Ketten-Mail nur langsam entwickelt.

Heise berichtete am 01.12. über eine solche Ketten-SMS, die mit einem Sparanreiz lockt, aber einen hohen Schaden verursachen kann.

Laut dieser Nachricht soll es möglich sein, bei allen Handy-Gesprächen die „Sparvorwahl“ 11 zu benutzen. Ein Preis oder Einsparpotenzial wird zwar nicht genannt, aber probieren wir es doch gleich mal aus: 1- 1- jetzt die Vorwahl – 0 – huch, „Rettungsleitzentrale, guten Tag“ – falsch verbunden! Nochmal…

Einige Leitzentralen sind durch diesen Hoax schon überlastet worden, ob schon Rechnungen geschrieben wurden, ist mir nicht bekannt.

Fazit: es gibt keine Sparvorwahl „11“ für Handygespräche. Wer diese Nummer vor eine Ortsnetzkennzahl wählt (110…), landet in der Rettungsleitzentrale und muß mit einer Strafe rechnen. Und wie bei allen Hoaxes gilt, bitte die Nachricht nicht weiterleiten, auch nicht per E-Mail.

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