WordPress-Anleitung

WordPress (nachfolgend WP genannt) ist ein sehr leistungsfähiges Weblog-Script, das auch hier läuft. Als Gedächtnisstütze für mich und Anregung für andere Blogger (und solche, die es werden wollen) ist diese kleine Anleitung gedacht.

Voraussetzung für eine WP-Installation ist PHP ab Version 4.1 und eine MySQL-Datenbank ab Version 3.23.23. Wenn der Webhoster beides anbietet, kann es ans Herunterladen gehen. Es steht eine ZIP-Datei und ein TAR-Ball zur Verfügung. Die heruntergeladene Datei wird entpackt und die enthaltene Datei wp-config-sample.php wird geöffnet. In diese werden die Daten der MySQL-Datenbank eingetragen, anschließend wird die datei in wp-config.php umbenannt. Jetzt können alle Dateien auf den Webspace geladen werden, z. B. in ein Verzeichnis „WordPress“. Nun wird die Installationsdatei wp-admin/install.php ausgeführt – fertig! Jetzt nur noch einloggen und das automatisch generierte Passwort ändern.

Ich hätte WP gern in deutscher Sprache, also lade ich mir die Sprachdatei herunter. Die Installation ist wieder puppenleicht, im Verzeichnis wp-includes wird ein neues Verzeichnis mit Namen languages erstellt, die Sprachdatei wird dort hineinkopiert. Jetzt muß ich WP noch sagen, dass es deutsch kann, in der Datei wp-config.php muß die Zeile 19 wie folgt geändert werden:

define ('WPLANG', 'de_DE');

Nun wird es nicht lange dauern, bis eine negative Eigenschaft ersichtlich wird: WP ist anfällig für Kommentar-Spam. Das bedeutet, dass Sekunden nach einem neuen Beitrag bereits Kommentare erscheinen, die beispielsweise mit englischen Texten, die in keinem Zusammenhang mit dem Beitrag stehen, für Online-Casinos werben. Ich kam nicht hinterher, diese offensichtlich automatisch generierten Einträge zu löschen. Aber dafür gibt es Abhilfe: Spam Stopper Hack for WordPress. Die Installation ist wieder problemlos, man lädt einfach die im Archiv enthaltenen Dateien auf den Webspace (vorhandene ersetzen).

Nun steht dem „Happy Blogging“ nichts mehr im Wege, sofern das Design den persönlichen Geschmack trifft. Falls nicht, dann besteht die Möglichkeit, die Datei wp-layout.css nach Herzenslust zu bearbeiten. Wem es an Zeit, Lust, Ideen und/oder css-Kenntnissen mangelt, der kann sich z. B. bei Alex King ein neues Layout aussuchen.

Eine weitere sinnvolle Erweiterung ist das Plug-In Image Bowser. Damit können hochgeladene Bilder über einen Button und ein Pop-Up-Fenster ausgewählt und in Beiträge eingefügt werden.

Mich hat gestört, dass die Kategorien nach der ID sortiert werden, nicht nach dem Namen. Dazu mußte ich im Quelltext der Datei index.php den Eintrag

wp_list_cats();

suchen (ungefähr dort zu finden, wo die Kategorien eingefügt werden) und folgendermaßen ändern:

wp_list_cats("sort_column=name");

Nun bin ich zufrieden mit meinem Weblog. 🙂

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