Geschrieben von Micha am Freitag, 30 Dezember 2011
Am letzten Freitag des Jahres möchte ich, wie schon im Vorjahr ein kleines Best-Of des Free-Music-Fridays präsentieren. 51 Künstler habe ich euch 2011 vorgestellt und ich hoffe, dass für jeden was dabei war, auch wenn ich meine Auswahl nach höchst persönlichen Vorlieben treffen. Das gilt natürlich auch für die Best-Of-Compilation, die ihr bei Soundcloud hören und herunterladen könnt.
Geschrieben von Micha am Freitag, 23 Dezember 2011
“Folk’n'Roll” nennt die spanische Band The Patinettes ihre Musik, die sie Mitte des Jahres auf dem Album Bliss herausgebracht haben. Allerdings wird das der Vielseitigkeit der Musik nur bedingt gerecht, denn die Palette reicht von Folk-Rock über Country und Classic-Rock bis Surf-Rock.
Am Mikro wechseln sich Patricia Destoky und Benjamín Alcalde, die beide auch für die Gitarren zuständig sind mit Javier Giménez (Bass) ab. Luisma Gracia ist für das Schlagzeug zuständig und Alberto Matías (Keyboards) komplettiert die Band. Als Einflüsse geben sie unter anderem Janis Joplin, Neil Young, CCR und Stray Cats an, die alle auch hörbar in die Musik einfließen.
Mit 14 Songs und über 47 Minuten Spielzeit ist Bliss für ein Creative Commons lizensiertes Album üppig ausgestattet und mit seinen eingängigen und abwechslungsreichen Liedern nicht ohne Mitwippen zu hören.
Ja, Weihnachten steht vor der Tür und auch das Blogprojekt 52 Songs steht ganz im Zeichen dieses Festes.
Am Abend des 23. Dezembers werden wir den Weihnachtsbaum schmücken und dazu gehört auch ein wenig festliche Musik. Meine Wahl fällt daher alle Jahre wieder auf die CD “Wir warten auf’s Christkind” von den Roten Rosen.
Geschrieben von Micha am Sonntag, 18 Dezember 2011
In der 24. Woche des Blogprojektes 52 Songs geht es um das Thema “Kindheit“. Meine Kindheitserinnerung paßt auch gut zum bevorstehenden Silvesterfest, denn James Last durfte damals™ auf keiner Party fehlen:
Geschrieben von Micha am Freitag, 16 Dezember 2011
Das Osnabrücker Darkwave-Duo One Dice wurde im Januar 2009 von Raphael Ludwig und Ellina Hell gegründet und bereits ihre erste Veröffentlichung I Close My Eyes fand den Weg in die Free Music Charts der Monate April bis September 2010, schaffte also die maximale Verweildauer dort. Im selben Jahr gehörten sie mit Wake Up Sleeper zu den Gewinnern des Free! Music! Contests 2010.
Warum komme ich also erst jetzt dazu, One Dice zum Free-Music-Friday zu empfehlen? Nun, die bisherigen Veröffentlichungen bestehen aus 3 Songs in verschiedenen Versionen, neben den beiden bereits genannten Titeln gab es auch noch Gone With The Storm, das dazwischen erschienen ist. Das war mir trotz der Qualität etwas zu wenig. Doch kurz vor dem 3. Geburtstag der Band erschien am 12.12.2011 das Debüt-Album Heartbroken mit 6 neuen Songs plus I Close My Eyes und Gone With The Storm in der kostenlosen “Jamendo-Edition”. Für nur 1 € (oder auch mehr) gibt es bei Bandcamp das digitale Album mit 5 Bonus-Tracks und einem 24-seitigen Booklet mit Fotos, Texten und Anmerkungen zu allen Songs, natürlich auch in verlustfreien Dateiformaten.
Das Genre Darkwave habe ich ja eingangs schon erwähnt, dazu kommen klassische Elemente und ruhige weibliche Stimmen, neben Ellina Hell haben auch noch weitere Damen auf Heartbroken gesungen.
Der Euro Mindestpreis ist gut investiert, gern kann man ja mehr bezahlen, um die Künstler zu unterstützen. Heartbroken paßt auch sehr gut in die Vorweihnachtszeit, wenn man mal etwas anderes als Weichnachtslieder hören, aber nicht auf Besinnlichkeit verzichten möchte.
Geschrieben von Micha am Mittwoch, 14 Dezember 2011
Die 23. Auflage des Blog-Projektes “52 Songs” steht unter dem Motto “Parental Advisory – Oder: Was Eltern auf die Palme bringt“. Dieses Thema kann und möchte ich von zwei Seiten betrachten, einmal als pubertierender Teenager und als dessen Vater. Leider bin ich mal wieder viel zu spät dran, ich hoffe, euch gefällt mein Beitrag trotzdem.
Gehen wir zunächst in die frühen 80er Jahre. Ich kann nicht sagen, dass ich ein besonders rebellischer Jugendlicher war, dazu bin ich in zu behüteten Verhältnissen aufgewachsen. Allerdings kann ich mich gut daran erinnern, dass ich meine Großmutter, bei der ich die meiste Zeit meiner Kindheit verbracht habe, in meiner Kiss-Phase nicht glücklich über die zahlreichen Poster der maskierten Hard-Rocker war, mit denen ich mein Jugendzimmer dekoriert hatte. Als musikalische Untermalung habe ich mit God Of Thunder in einer Live-Aufnahme aus dem Jahre 1977 (ich war 9!) ausgesucht, mit dem Blut spuckenden Gene Simmons zu Beginn.
Wie versprochen, komme ich nun zur anderen Seite des Generationskonfliktes. Als meine Tochter noch bei mir wohnte und ebenfalls gerade pubertierte, hörte sie eine Menge verschiedenes Zeug, teilweise lagen wir sogar auf einer Linie, nur mit einem Genre kam ich und komme ich bis heute nicht klar: Rap vom Schlage (!) Aggro Berlin. Gerade gestern habe ich bei MC Winkel ein Video-Interview mit Serdar Somuncu gesehen, in dem dieser sich beklagte, dass die deutschen Rapper zu viel Attitüde zeigten, die sie nicht haben, und meinte, dass er brennenden Mülltonnen in Rap-Videos doch eher mit New York verbinden würde, als mit Berlin-Kreuzberg. Allerdings gehe ich den Rappern in sofern auf den Leim, dass mich ihr Verhalten auf die Palme bringt, auch wenn ich weiß, dass alles nur Mache ist. Heutzutage muß ich mich zum Glück nicht mehr mit denen beschäftigen, aber ich kann mich doch gut erinnern, wie allergisch ich darauf reagiert habe. Beispielhaft möchte ich hier den Fler anführen, der mit Neue Deutsche Welle auch noch Falco gefrevelt hat.
Geschrieben von Micha am Samstag, 10 Dezember 2011
Das Thema der letzten Woche im Blogprojekt 52 Songs lautete “Grusel/Horror“. Damit kann man viele Sänger in Verbindung bringen, Marilyn Manson, Ozzy Osbourne, Alice Cooper, Nik Fiend. Oder einen der Großmeister des Horrors, Vincent Price: