Kategorie: Digital

Identi.ca mal wieder besucht

identi.ca-logoWie meine Freunde Steffen Voß und Sven Rohweder möchte auch ich mal wieder die Werbetrommel für den Microblogging-Dienst Identi.ca bzw. StatusNet machen. “Twittern” ist zwar mittlerweile zum Synonym für “Kurznachrichten mit nicht mehr als 140 Zeichen verschicken” geworden, doch Twitter selbst bietet immer wieder Gründe, sich nach Alternativen umzusehen. Da hätten wir zunachst einmal das neue Webinterface, das nicht bei allen Nutzern zu Freudensprüngen führt (noch funktioniert auch die alte Twitter-Seite). Dann wären da auch die immer noch, immer wieder vorkommenden Ausfallzeiten. Die letzte Idee von Twitter ist die Einschränkung von alternativen Twitter-Clients (“Alternative Twitter-Clients werden nicht verboten, es werde nur davon abgeraten, sie zu entwickeln.”) in der API-Richtlinie.

Höchste Zeit also, mal wieder bei Identi.ca vorbeizuschauen. Leider, und das ist noch immer das größte Manko von Identi.ca, sind noch immer nicht alle meine Tweethearts dort zu finden, so dass ich noch immer nicht um die Zweigleisigkeit herumkomme. Die Möglichkeit, Nachrichten von Identi.ca in einen Twitter-Account zu kopieren, kann im Profil eingestellt werden, allerdings arbeiten noch nicht alle Dienste wie Foursquare, Gowalla, Facebook (hier gibt es zwar eine Anwendung, die scheint aber momentan nicht zu funktionieren) oder Twitpic mit Identi.ca zusammen, so dass hier einige Umwege nötig sind.

Dabei kann man sich die RSS-Feeds der jeweiligen Dienste zunutze machen und über Twitterfeed oder Brdcst.it! zu Identi.ca schicken. Ich habe z. B. den Feed für meine Gowalla-Checkins via Brdcst it! eingebunden (dieser Checkin wurde allerdings verspätet übermittelt, weil ich erst meinen Gowalla-Account auf “privat” gestellt hatte). Das funktioniert auch mit jedem anderen RSS- oder Atom-Feed, sogar mit Diaspora (oder in meinem Fall Geraspora).

Für die Veröffentlichung von Fotos empfiehlt sich noch immer der Dienst Pikchur, der neben Identi.ca und Twitter auch noch viele andere Seiten bedienen kann. Zuletzt war zwar Img.ly mein favorisierter Bilderdienst, aber erstmal ist die Domain aus Libyen und zweitens kann der halt nur Twitter mit Bildern versorgen.

So kann ich nun meinen Social-Media-Stream bei Identi.ca beginnen und über Twitter zu Facebook leiten. Allerdings ist es in meiner Identi.ca-Timeline noch immer recht ruhig, 839 Followings und 1.108 Followern bei Twitter stehen 251 Abonnements und 159 Abonnenten gegenüber. Und viele meiner Lieblingstwitterer fehlen halt noch. Aber der nächste Fail Whale kommt bestimmt, dann wechseln bestimmt wieder ein paar rüber. ;-)

Weniger ist mehr mit dem “Social Profiles Sidebar Widget”

Social Profiles Widget
Social Profiles Widget
So, ich habe gerade in der Sidebar unter “Sozialitäten” die lange DandyID-Liste nebst dazugehörenden Plugin herausgeschmissen und durch das WordPress-Plugin “Social Profiles Sidebar Widget” mit dem Iconset “Social Icons Hand Drawned” ersetzt.

Mich hat schon länger gestört, dass ich zwar mit den ganzen Profilen prahle, diese aber, wie wohl die meisten von uns, überhaupt nicht alle nutze. Auch sind dort noch Dienste gelistet, die schon die digitalen Viere von sich gestreckt haben, wie 12Seconds. So habe ich jetzt einige wenige Profile verlinkt, auf denen auch wirklich was passiert.

Das Plugin/Widget ist sehr einfach über das WordPress-Backend zu installieren und einzurichten, auch zusätzliche Iconsets, wie das von mir verwendete sind einfach einzubinden. Die Icons liegen jeweils in verschiedenen Größen vor, 24×24, 36×36 oder 48×48 Pixel. Es gibt auch Sets mit kleinen Icons in 16×16, so dass das Widget problemlos an das jeweilige WordPress-Theme angepaßt werden kann.

Digitale Auszeit für Entertainment For The Braindead

Entertainment For The Braindead takes a little break from the internet.

Julia Kotowski alias Entertainment For The Braindead zieht sich vorübergehend aus dem Internet zurück und schreibt dazu bei Aaahh-Records:

Dear folks,

please excuse my sudden radical disappearance. It occurred to me that there are times in life when it’s best not to have a plan, not to know where to go next, not to be bound to anything – which is why it felt good to cut loose from eftb for now.

And it’s also why I can’t really predict anything right now. Sure I will keep making music somehow, there’s a still growing amount of gigs on my schedule (offers are welcome) and lots of half-finished projects on my harddrive that I am currently working on and will hopefully finish in near future…
Maybe I’ll be back in two weeks. Maybe in three months. Maybe I will vanish into thin air. (Well, not very likely.) But the nice thing is not to know.

Meanwhile, have a good start for an even better 2011!
J.

PS: Here’s a small song fresh from the studio, not much more than a sketch yet, a skeleton. What I can tell so far: This year’s new love is the bandola. (Sounds like a guitar, but is way cooler!)

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Entertainment Fot The Braindead – One Moment

Ihre Accounts bei Twitter, Facebook, Bandcamp, YouTube und Myspace sind gelöscht. Hoffentlich ist Julia bald zurück.

(via Thomas Raukamp)

Der ePerso bleibt ein Unsicherheitsfaktor

Jan Schejbal, Mitglied der Piratenpartei Deutschland, hat nach der ersten Schwachstelle in Verbindung mit dem ePerso, eine weitere Sicherheitslücke ausgemacht. Es ist sehr einfach, mit gefälschten Internetseiten an die PINs der Nutzer zu kommen. Das demonstriert eine entsprechende Internetseite der Piratenpartei:

Sicherheitslücke im ePerso

Jan schreibt dazu:

Der Angriff funktioniert ganz einfach: Mit JavaScript, HTML und Screenshots (also Bildern) wird eine AusweisApp im Browser simuliert. Der Nutzer denkt, er würde die echte AusweisApp sehen, und gibt seine PIN ein. In diesem Fall wird nach der PIN-Eingabe eine Auflösung angezeigt, bei einem echten Angriff bekäme der Nutzer eine Fehlermeldung zu sehen, damit er keinen Verdacht schöpft, und seine PIN würde an den Server geschickt. Die Fehlermeldung wäre auch nichts besonderes – bei den meisten Seiten funktioniert die Ausweisfunktion eh nicht.

Siehe dazu auch die heutige Pressemitteilung der Piratenpartei.

There’s a new Indie-Musik-Blog in town

Bitte begrüßt mit mir im Haifischbecken ;-)
der Indie-Musik-Blogs: Die Indie-Blogger.

Das Blog wird betrieben von 7 Redakteuren aus Berlin, München, Regensburg und Wien, die es sich zum Ziel gesetzt haben, “alle Indie-Jünger auf dem neuesten Stand zu halten, wenn es um musikalische Trends geht. Dabei geht es uns nicht um regelmäßige Alben-Reviews oder Rezensionen, sondern vielmehr aktuelle Trends der Szene zu erkennen und weiterzugeben.”, so die Selbstbeschreibung.

<3-lich willkommen und viel Erfolg!

Die Indie-Blogger im Netz: Facebook | Twitter

Alexander Lehmann erklärt den neuen Perso

Der neue Film von Alexander Lehmann (“Du bist Terrorist“, “Die Gesundheitsreform“)zeigt, wie das funktioniert mit dem neuen Perso und der Onlinefunktion:

Creative Commons Lizenzvertrag
Dieses Werk ist lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Deutschland Lizenz.

Alles ein bißchen Schwarz gemalt, aber mit DAUs muß man immer rechnen. Gut, dass ich vom neuen Perso noch 10 Jahre verschont bleibe. Mal sehen, was es dann Neues gibt.

Amanda Palmer erklärt, wie man seinen Scheiß verkauft bekommt

Im Moment geht es bei meiner Band ziemlich ab, wir werden Ende Februar unser erstes Album aufnehmen und wollen dann natürlich richtig durchstarten. Daher bin ich auch sehr empfänglich für allerlei Tipps zur Selbstvermarktung, siehe auch das gestrige Video.

Heute läßt sich auch die Königin der Selbstvermarkung, Amanda Palmer, in ihre Trickkiste schauen:

How to sell your shit, by Amanda Fucking Palmer

Nun ja, im Grunde möchte sie nur ihren neuen Webshop vorstellen, Königin der Selbstvermarktung eben, aber

if you’re an artist & disappointed by the misleading title of this blog, sorry. if you’re actually trying to sell your shit online i recommend you check out/use some of these companies we all love (and oftentimes use for our own wares)

am Ende gibt es doch noch eine kleine Linksammlung für aufstrebende Bands, vornehmlich aus dem anglo-amerikanischen Bereich. Vielleicht kann ich ja nächstes Jahr um diese Zeit bloggen, wie wir es geschafft haben. :-)

Thomann-Videoblog über Selbstvermarktung für Musiker

Nils Kolonko
Nils Kolonko, Screenshot von thomann.de

Non-Eric vom Thomann Videoblog plaudert mit dem Autor Nils Kolonko (“Bandologie – Wie man als Musiker seine Band zum Erfolg führt“) über Selbstvermarktung für Musiker und Bands:

Nils Kolonko, Autor des Buchs Bandologie und Band-Coach aus Berlin, beantwortet Non Eric die wichtigsten “Musiker-Fragen” rund um die Selbstvermarktung.

Non Eric Special – Selbstvermarktung, was geht da wirklich?

Letztendlich läuft es natürlich darauf hinaus, dass wir das Buch kaufen sollen, aber hey, wir haben bald Weihnachten. :-)

Und ein Interview mit Nils Kolonko hat die geschätzte Alice Hive bereits im Oktober 2009 geführt.

Neues Wahlplakat der Grünen geleakt

Ein Bild sagt wie so oft mehr als 1000 Worte:

gruene-jmstv-450x630

(Bildquelle: blog.pantoffelpunk.de)

Hintergrund: Grüne NRW – Entschließungsantrag zum JMStV

Ich muß wohl nicht erwähnen, dass es laut Grundgesetz so etwas wie “parlamentarische Zwänge” überhaupt nicht geben darf?

Diaspora – die Facebook-Killer kommen

Diaspora ist eine dezentrale Plattform - Bild: Dennis Schubert (CC3.0)
Bild: Dennis Schubert (CC3.0)

Lange scharrten die Early Adopter schon mit den Hufen, um sich endlich das dezentrale Social Network Diaspora anzusehen. Seit kurzem ist es so weit, Diaspora öffnete seine Tore, nicht wie viele andere Web2.0-Dienste in der Beta-, sondern bereits in der Alpha-Phase. ;-)

Wie es sich für ein dezentrales Netzwerk gehört, gibt es bereits einige Diaspora-Server, Pod genannt:

joindiaspora – der Pod der Diaspora-Entwickler
Geraspora
Piratendiaspora
Diasp
Openspora

Wie das Netzwerk funktioniert, erklärt Dennis Schubert, einer der Betreiber von Geraspora, in diesem Artikel. Geraspora ist übrigens der einzige Diaspora-Pod, der bislang ohne Invites arbeitet, d. h. dort kann sich jeder registrieren, was ich heute auch getan habe. Ihr findet mich bei Interesse unter folgendem Handle:

micha@pod.geraspora.de

(Der Teil vor dem @ ist mein Benutzername bei Geraspora, der Teil hinter dem @ bezeichnet den Server, damit andere Diaspora-Server wie joindiaspora.com mich auch finden können.)

Wer das nötige Knowhow, die Zeit und einen geeigneten Server hat, kann eine eigenen Diaspora-Pod betreiben und so die volle Kontrolle über seine Daten behalten.