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Free-Music-Friday: Enuma Elish

Die spanische Metal-Band Enuma Elish wurde 2003 gegründet. Mit weiblichem Hauptgesang und Keyboardunterstützung geht es in die Richtung Gothic- oder Symphonic-Metal. Nach zwei Demoveröffentlichungen erschien 2009 das Debütalbum „A Shine Of Darkness„, gefolgt von „An Endless Tomorrow“ (2011). Beide Alben sowie das 2005er Demo „Second“ sind zum kostenlosen Download erhältlich. Allerdings steht nur das letzte Werk der Band unter Creative Commons BY-NC-ND.

(Bei Bandcamp gibt es nur zwei Lieder vom Album „An Endless Tomorrow„, aber der Player ist am unproblematischsten einzubinden.)

Leider datieren die letzte Lebenszeichen der Band vom April 2012, als über Facebook verkündet wurde, dass alle Alben kostenlos verfügbar sind und dass ein Gitarrist gesucht wird. Gehen wir mal vom besten Fall aus, dass nämlich im Hintergrund der Neue eingearbeitet wird und demnächst wieder von Enuma Elis zu hören sein wird. Denn die Band hat Potential und muß sich hinter großen Namen des Genres wie Nightwish oder Epica nicht verstecken.

Enuma Elish im Netz: Bandcamp | Facebook | Last.fm | Myspace | Restorm | Reverbnation | Soundcloud | Twitter | Youtube

Free-Music-Friday: Orae

Orae ist das gemeinsame musikalische Projekt von Geordie Little, Scott Van Manen, Sam Rogers und Jian Kellett-Liew aka Kyson. Die vier Australier sind alte Freunde, haben ganz unterschiedliche musikalische Hintergründe und ihre Debut-EP Alexandrina wurde in Berlin aufgenommen, wo die Musiker zeitweise Leben.

Trotz der ungewöhnlichen Entstehungsgeschichte ist „Alexandrina“ ein gelungenes Werk. Es vereint elektronische mit akustischen Klängen, wobei besonders Georgie Littles Akustik-Gitarre hervorzuheben ist, die er auch als Solo-Künstler gekonnt zu bedienen weiß. Für die Elektronik(a) ist Kyson zuständig, so dass Ambient-, Trip Hop-, Jazz- und Downtempo-Elemente zu einem Ganzen verschmelzen. Teilweise erinnert mich der Sound an The XX.

Erschienen ist die „Alexandrina EP“ am 17.01.2013 bei Bad Panda Records, unter der Lizenz CC BY-NC-SA.

Orae im Netz: Bandcamp | Facebook | Last.fm | Soundcloud

Free-Music-Friday: Klakson

Nach zwei Metal-Bands aus Hamburg wird es am heutigen Free-Music-Friday ein wenig ruhiger und wir gehen in den Süden Europas, nach Italien, genauer gesagt nach Südtirol. Das von dort mehr kommt als eine zur Zeit heiß diskutierte Band, wissen Leser meiner kleinen Beitragsreihe schon lange. Das in Bozen ansäßige Indie-Netlabel Airbagpromo ist schließlich schon häufiger Lieferant für gute Creative Commons lizensierte Musik gewesen. Die letzte Veröffentlichung ist gerade mal einen Tag alt und kommt von der Band Klakson.

Die Band ist bereits seit den frühen 70er Jahren aktiv und veröffentlichte bereits im Oktober 2010 das Album „Beauty & The Klakson“ über Airbagpromo, das neueste Werk trägt den Titel „Hamburgers, Chips & Russians„. Für den Namen haben sich die Südtiroler von einem Foto des amerikanischen Reisejournalisten Ron Gluckman inspirieren lassen, das auch das Albumcover ziert. Und auch die Musik klingt wie eine Rast in einem südamerikanischen Imbiss: Folkig, entspannt, ein wenig verträumt. Ein gutes Hörbeispiel ist „Corrina„, der zweite Track des Albums:

Abgemischt wurde „Hamburgers, Chips & Russians“ übrigens weder in Südtirol, noch in Südamerika, sondern in Nottingham/England.

Klakson im Netz: Jamendo | Last.fm | Myspace

Free-Music-Friday: Dark Fields of Necromancy

Free-Music-Friday als Fortsetzungsgeschichte, allerdings ganz zufällig und ausnahmsweise. Von der Band der letzten Woche, Sinride, bin ich auf Dark Fields of Necromancy aufmerksam gemacht worden, die ebenfalls Hamburg stammt und sich dem Gothic Metal verschrieben hat.

Ihr Album „Sweet Agony“ erschien 2012 und ist als kostenloser Download unter Creative Commons bei Last.fm (als MP3) und Soundcloud (als WAV) erhältlich.

Reiner Ropeter (Vocals, Guitars) und René Rohr (Guitars) gründeten die Band 1997 als „Necromancy„, Christopher de Bruin (Bass, Keys) und Marcus Jürgens (Drums) komplettieren das aktuelle Line-Up. Ihr „Sweet Agony“ mit seinen 12 melodischen und eingängigen Songs kann ich jedem Metal-Fan nur wärmstens ans Herz legen. Nicht nur die Freunde der düsteren Klänge kommen auf ihre Kosten, denn neben Him, Sentenced und Poisonblack zählen auch Iron Maiden und Metallica zu den Einflüssen der Dark Fields of Necromancy.

Dark Fields of Necromancy im Netz: Facebook | Last.fm | ReverbNation | Soundcloud

Free-Music-Friday: Sinride

Sinride aus Hamburg ist eine vierköpfige Progressive Metal Band, die seit 2009 besteht. Im April 2012 erschien ihr Debüt-Album „Evenfall“ im Eigenvertrieb. In sieben Tracks zeigen Tim Sievertsen (Gitarre, Gesang), Denis Scheither (Keyboards, Begleitgesang), Nils Schmeink (Schlagzeug) und der mittlerweile durch Dirk Wierwille ersetzte Bassist Lars Hilliger, wie vielseitig Progressive Metal sein kann. Der Einstieg („Bumerang„) hat ein bißchen was von Body Count mit NDH-Gesang, schnell wird klar, dass Drummer Nils ein Freund der Doublebass ist. Treibende Gitarrenriffs wechseln sich mit melodischen Ruheparts ab, in denen auch die Keyboards effektvoll eingesetzt werden. Das ist in etwa der rote Faden, der sich durch die Songs zieht. Vergleiche mit Asp, Rammstein, Megaherz, Dream Theater oder Tiamat legen sich nahe, aber die Songs haben durch die intelligenten Arrangements ein große Eigenständigkeit. Auch gesangstechnisch wird eine breite Palette geboten, von der bereits erwähnten Neuen Deutschen Härte über Growling bis hin zu ruhigen melodiösen Gesangsparts, teilweise sogar zweistimmig. Alles in allem eine gelungene Mischung und ein tolles Album, das unter Creative Commons lizensiert wurde und kostenlos erhältlich ist.

Auch live wissen Sinride zu überzeugen, gerade vor Wochenfrist haben sie sich in der 1. Runde des Emerganza Festivals im Hamburger Logo gegen sechs Kontrahenten durchgesetzt und nehmen im April am Semifinale teil.

Am 19.10.2013 wird Sinride übrigens zusammen mit meiner Band Lichtscheu in Marias Ballroom in Hamburg auftreten, darüber habe ich die Band auch kennengelernt.

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