7 Tage, 7 Nächte, 7 Bands - #37cc 2011Ich habe kurz überlegen müssen, ob ich mich bei der diesjährigen Free! Music! Week! beteiligen soll, denn im Grunde ist das auch nur eine Woche mit 7 Free-Music-Freitagen. Aber was soll’s, CC-Musik muß unterstützt werden und eine kurze Bandvorstellung pro Tag sollte drin sein. Und der Free-Music-Friday bleibt davon natürlich unberührt. 🙂
Bei den Musikpiraten findet ihr immer den #37cc-Hauptartikel, auf dem die Trackbacks der teilnehmenden Blogs gesammelt werden. Schaut dort also bitte auch mal rein, für weitere CC-Musik-Empfehlungen.
Den Anfang macht bei mir die hübsche kleine Electronica-EP „…And The Ghosts That Followed: The Other Side“ der finnischen Künstlerin Jolea, die über ihr eigenes Label Audiobaum veröffentlicht, genau das richtige für einen chilligen Wochenstart:
…â€And The Ghosts That Followed: The Other Side continues the story that started with Jolea’s well received debut Ghostly Figures in late 2009, followed by ‘The Remixes’ in Autumn 2010 which included reworks by some of Audiobaum’s favourite electronica artists.
The Other Side maintains the sweetly haunting electroacoustic soundscapes and delicate eerie vocals that Jolea has introduced in her previous work, but this time the approach is slightly more upbeat and even light-hearted despite the grim subjects.The 4 track EP consists of songs that mostly already existed at the time of the release of Ghostly Figures but only now, after extensive rework, they are ready to be heard. “…
Lucas Page (alias moji moji) ist ein Musiker aus Buenos Aires/Argentinien. Seine erste EP hieß Detroit de le Maire und wurde im Februar 2010 vom Netlabel Hipidukimuzik veröffentlicht. Detroit de le Maire umfaßt 4 Titel, die durch die Lemaire-Meerenge inspiriert wurden, die zwischen Feuerland und der Isla de los Estados verläuft.
Für sein zweites Album, N, reiste moji moji in den argentinischen Nordwesten, um in der Unendlichkeit seiner atemberaubenden Landschaft Inspiration zu finden. Das Ergebnis sind 5 schöne Instrumental-Stücke zwischen Postrock, Shoegaze, Pop und Ambient. Slide-Guitar-Sounds, eine feine und subtile Komposition mit Gitarre, Keyboards und Schlagzeug fügen sich zu einer großen, organischen Klanglandschaft zusammen. Soundwände bauen sich auf und zerfallen wieder, dieses Album lädt dazu ein, die Augen zu schließen und sich von der Musik mitreißen zu lassen.
N erschien am 21.01.2011 beim Berliner Netlabel Resting Bell und erzählt tatsächlich von weiten Landschaften, die es nicht nur in Argentinien gibt. Ein absoluter Hörgenuß!
„Zwei Mann und eine Drummaschine das sindLisaWars.“ So beginnt die Bandinfo meiner heutigen Empfehlung in Sachen „Free Music“ und so einfach ist es manchmal, gute Musik zu machen. Jens (Keyboard, Synthesizer) und Micha (Gitarre, Gesang) kommen aus Waldheim in Sachsen und haben sich 2002 zusammen gefunden, um ihre eigene Vision von dunkler Musik zu kreiieren. Das Resultat ist eine schöne Mischung aus Punk, Gothic, Darkwave und NDW, die bisher 8 Demos füllt:
Mit ihrer Musik haben es LisaWars bereits in die Playliste von Darkerradio sowie in die Gipfelstürmer-Charts bei Radio Shadowplay geschafft, es wurde also höchste Zeit, ihnen einen Free-Music-Friday zu widmen.
„Wer glaubt, Gothic Rock & Punk sei tot, kennt offensichtlich @bauhausmensch nicht! #ff“
Mit dieser netten Twitter-Nachricht empfahl mich @limonenbiss am letzten Freitag ihren Followern. Um diesem Ruf gerecht zu werden, verkünde ich heute: „It’s Alive!“ Ja, Batcave, Gothic- und Death-Rock leben beispielsweise in der aus Ohio stammenden Ein-Mann-Band Dracula Biscuits weiter.
Der Mann dahinter ist Royce Icon, ein Künstler, der nicht nur in verschiedenen Formationen Musik macht, sondern auch als Maler, Schriftsteller und Filmemacher tätig ist. Als Dracula Biscuits brachte er bisher zwei Alben unter der CC-Lizenz by-nc heraus, Burning Death (2009) und Enter The Shadows (2010).
Sein Gesang bewegt sich zwischen Nik Fiend, Joey Ramone und Glenn Danzig und die Musik entführt uns in den Londoner Batcave-Club Anfang der Achtziger Jahre. Ein echter „Death Trip“ in die gute alte Zeit.