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Mit The Oh Hellos für lau durchs tiefe dunkle Tal

Gestern hatte ich im Artikel über die Honeyheads den Vergleich zu Los Campesinos! gezogen. Heute begegneten mir die Waliser schon wieder, diesmal in Bezug auf das texanische Folk-Rock-Duo The Oh Hellos.

Maggie and Tyler Heath, das Geschwisterpaar hinter The Oh Hellos, geben ihr Debüt-Album „Through the Deep, Dark Valley“ als „Zahl-was-du willst“-Download her:

Und nicht nur das, auch eine selbstbetitelte EP ist zu den gleichen Konditionen erhältlich. Tyler ist auch ohne seine Schwester musikalisch aktiv und hat bisher vier Alben veröffentlicht, die er ebenfalls als Download verschenkt.

(via Noisetrade)

The Oh Hellos im Netz: Bandcamp | Facebook | Last.fm | Twitter

Cold Mailman – großartiger Indie-Pop aus Norwegen

Neulich im Promo-Fach: Cold Mailman aus Norwegen, angekündigt als anspruchsvoller, intimer, verträumter und sehr gut produziert Indie-Pop. Nuff said.

Das Video gehört zur ersten Single des dritten Albums „Heavy Hearts„, das im Frühjahr/Sommer erscheinen wird:

My Recurring Dream from André Chocron // Frokost Film on Vimeo.

Der Song „Pull Yourself Together And Fall In Love With Me“ aus dem ebenfalls großartigen Debüt-Album „Relax; the mountain will come to you“ (2010) kann bei Soundcloud kostenlos heruntergeladen werden:

Cold Mailman im Netz: Facebook | Last.fm | Myspace | YouTube

Free-Music-Friday: Uppercut

Heute gibt’s in aller Kürze das spanische Trio Uppercut, das seit 2006 aus David Soprano (Gitarre), Oscar Vazquez (Schlagzeug) und Carlos Romay (Bass) besteht.

Im November 2012 veröffentlichten die Drei ihr selbstbetiteltes Debüt-Album unter CC by-nc-nd. Es ist bei Bandcamp als „Name your price“-Download erhältlich:

Acht instrumentale Post-Rock-Songs gibt es zu hören. Der Einstieg ist recht entspannt, doch schnell nimmt die Scheibe Fahrt auf. Jazzig-funkige Bass-Läufe treffen auf verspielte Gitarren-Riffs und -Soli, getrieben von komplexen Rhythmen.

Uppercut im Netz: Bandcamp | Facebook

Free-Music-Friday: Enuma Elish

Die spanische Metal-Band Enuma Elish wurde 2003 gegründet. Mit weiblichem Hauptgesang und Keyboardunterstützung geht es in die Richtung Gothic- oder Symphonic-Metal. Nach zwei Demoveröffentlichungen erschien 2009 das Debütalbum „A Shine Of Darkness„, gefolgt von „An Endless Tomorrow“ (2011). Beide Alben sowie das 2005er Demo „Second“ sind zum kostenlosen Download erhältlich. Allerdings steht nur das letzte Werk der Band unter Creative Commons BY-NC-ND.

(Bei Bandcamp gibt es nur zwei Lieder vom Album „An Endless Tomorrow„, aber der Player ist am unproblematischsten einzubinden.)

Leider datieren die letzte Lebenszeichen der Band vom April 2012, als über Facebook verkündet wurde, dass alle Alben kostenlos verfügbar sind und dass ein Gitarrist gesucht wird. Gehen wir mal vom besten Fall aus, dass nämlich im Hintergrund der Neue eingearbeitet wird und demnächst wieder von Enuma Elis zu hören sein wird. Denn die Band hat Potential und muß sich hinter großen Namen des Genres wie Nightwish oder Epica nicht verstecken.

Enuma Elish im Netz: Bandcamp | Facebook | Last.fm | Myspace | Restorm | Reverbnation | Soundcloud | Twitter | Youtube

Free-Music-Friday: Orae

Orae ist das gemeinsame musikalische Projekt von Geordie Little, Scott Van Manen, Sam Rogers und Jian Kellett-Liew aka Kyson. Die vier Australier sind alte Freunde, haben ganz unterschiedliche musikalische Hintergründe und ihre Debut-EP Alexandrina wurde in Berlin aufgenommen, wo die Musiker zeitweise Leben.

Trotz der ungewöhnlichen Entstehungsgeschichte ist „Alexandrina“ ein gelungenes Werk. Es vereint elektronische mit akustischen Klängen, wobei besonders Georgie Littles Akustik-Gitarre hervorzuheben ist, die er auch als Solo-Künstler gekonnt zu bedienen weiß. Für die Elektronik(a) ist Kyson zuständig, so dass Ambient-, Trip Hop-, Jazz- und Downtempo-Elemente zu einem Ganzen verschmelzen. Teilweise erinnert mich der Sound an The XX.

Erschienen ist die „Alexandrina EP“ am 17.01.2013 bei Bad Panda Records, unter der Lizenz CC BY-NC-SA.

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