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Video: Binoculers – Monsters

Gestern bekam ich eine Postkarte, die mich auf die heutige Premiere des neuen Videos der mir bis dato unbekannten Band Binoculers hinweisen sollte. Die Kollegen von der Roten Raupe hatten das Glück, „Monsters“ exklusiv erstmals zu zeigen und ich möchte es euch auch nicht vorenthalten:

„Where there are children, there are monsters…“

Und nun weiß ich auch, dass Binoculers keine Band ist, sondern die Hamburger Singer/Songwriterin Nadja Rüdebusch, die Minimal-Akustik-Folk macht und im November ihr neues Album mit dem Titel „There is not enough space in the dark“ veröffentlichen wird. „Monsters“ und ein weiteres Lied, nämlich „The place you come from“ kann man bereits bei Soundcloud hören und kostenlos herunterladen.

Eine ausgedehnte Tour wird es dann auch geben, die Daten hat ebenfalls die Rote Raupe.

Die Album „My House Is My Companion And One Day I’ll Grow Together With It“ (2008) und „Every seaman’s got a favourite spaceship“ (2009) könnt ihr bei Bandcamp hören und für je 5 Euro kaufen.

Binoculers im Netz: Bandcamp | Facebook | Last.fm | Myspace | Soundcloud

Schulhof-CD gegen rechts

Auch wenn sie musikalisch nicht meinen Geschmack trifft, die Message der CD „Deine STIMME zählt“ ist richtig und wichtig:

Im Januar und Februar 2012 fanden sich am Nordkolleg Rendsburg, Landesakademie für kulturelle Bildung, Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren aus ganz Schleswig-Holstein zusammen, um allein oder zu mehreren Beats und Texte zu entwickeln und einzuspielen. Unterstützt wurden sie dabei von Claudius Carstens, Bjørn Høgsdal und Benjamin Holzapfel, die Profis in den Bereichen Songproduktion, Spoken Word/Poetry Slam und Hip-Hop sowie Rap sind. Die Ergebnisse sind auf einer CD veröffentlicht, die in Kooperation mit Schulen und Jugendorganisationen kostenlos verteilt wird. Außerdem stehen die Titel hier zum Download zur Verfügung.

Nuff said. Now spread the word.

Entertainment For The Braindead – Postcard #1: Songs For The Apocalypse #ccmusic

Manche Postkarte war länger unterwegs als andere, ging vielleicht auf irgendeinem Postamt verloren und wurde wiedergefunden. So auch die musikalische Postkarte von der Insel Hiddensee, die uns Julia Kotowski aka Entertainment For The Braindead im August 2010 „schrieb“ und die jetzt angekommen ist.

Vier Songs hat Sie an der Ostsee aufgenommen, was wörtlich zu verstehen ist, denn Julia nutzt nicht nur ihre Stimme und Instrumente, sondern in erster Linie die Klänge der Insel. Möwengeschrei, Hufklappern, Schritte im Sand, Meeresrauschen werden wie selbstverständlich eingebunden und nehmen uns mit auf die verträumte Reise, die den Hörer herrlich entspannt wieder in den Alltag entläßt.

Julia hat „Songs For The Apocalypse“ – so der Titel der EP – unter der Lizenz CC BY-NC-SA veröffentlicht und bis zum Ende des Jahres noch 3 weitere Postkarten angekündigt, jeden Monat eine.

Der Download ist kostenlos, aber wer 5 Euro bezahlt, dem schickt Julia eine „richtige“ Postkarte von einer ihrer nächsten Reisen, für 10 Euro gibt es sogar eine handgemalte Postkarte.

EFTB im Netz: Bandcamp | Facebook | Jamendo | Last.fm | Vimeo | Youtube

Free-Music-Friday: Marco Trovatello

Der Kölner Musiker Marco Trovatello ist schon eine interessante Person, wenn er keine Musik macht. Im Hauptberuf ist er nämlich „Leiter der Abteilung Crossmedia in der Hauptabteilung Kommunikation des DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt)“ und hat in dieser Funktion beispielsweise bei der diesjährigen re:publica das Panel „Twittern aus dem All für die digitale Öffentlichkeitsarbeit“ gehalten. Aber hier soll es ja um Musik gehen und auch auf dem Gebiet kann Marco Trovatello auf reichlich Erfahrung zurückgreifen. Nachdem er in den Neunzigern Bassist in verschiedenen Indie-Rock-Bands war, genießt er heute die Freiheiten, die es mit sich bringt, wenn man ganz allein entscheidet, wo die musikalische Reise lang geht.

Die erste Station ist das Album „I Had To Let God Be In Control Of ALL Things„, das am 16.05.2012 beim Netlabel Der kleine grüne Würfel erschienen ist (unter CC by-nc) und 8 Post-Rock/Indietronic-Stücke im Gepäck hat. Zwar instrumental, aber sehr vielschichtig instrumentiert, im Focus steht der Bass, genauer ein Fender Jaguar Bass VI Custom, eine Art Zwischenschritt von Gitarre zu Bass, begleitet von akustischen und elektrischen Gitarren, analogen und digitalen Synthesizern, Schlagzeug und noch weiteren Klangerzeugern.

Übrigens bildet Marco TrovalosRiftzone“ den Abschluß auf dem „Free! Music! Sampler – Freedom & Free Beer„.

Marco Trovatello im Netz: ccMixter | Facebook | Google+ | Last.fm | Myspace | Soundcloud | Twitter